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Dr Alfred Siefert (* 25. Jänner 1861 z Lohr; 23. Novämber 1918 ebedert) isch e dytsche Haimetdichter gsii,

LääbeBearbeite

Dr Alfred Siefert isch e Suhn vum Handelsmann Christian Wilhelm Siefert gsii.

Är het anne 1888 im Sälbschtverlag e Gedichtband „Grüselhornklänge“ vereffetligt mit syn „Gedichte ernsten und heitern Inhalts in Lahrer Mundart“. S Grüselhorn isch noch ere Lohrer Sag e Horn gsii, wu dr gfange Walther vu Geroldseck dr Ort vu syre Gfangeschaft soll draa gchännt haa, wun er s ghert het. Ai Gedicht het dr Siefert em „Dodi“ gwidmet, eme Lohrer Orginal, wu as aihändige Stroßewischer gschafft het, wel er e Chrucke bruucht het, wun er mit dr andere Hand ghebt het. Zum 75. Firmejubileum vum Elektrizitetswärch Mittelbade AG 1981 isch s Buech nei ufglait wore.

Dr Siefert het si bi dr Freiwillige Fyywehr engaschiert un isch Mitglid im Schwarzwaldverain gsii. Derzue isch er ehreamtlige „Bezirkspfleger der Kunst- und Althertumsdenkmäler in Lahr i. B.“ gsii. Är het si stark fir d Renovierig vu dr Burgruine Hohengeroldseck yygsetzt.[1]

D Stadt Lohr het e Stroß noch em Siefert gnännt, dr Alfred-Siefert-Weg.

WäärchBearbeite

  • Grüselhornklänge. Gedichte ernsten und heitern Inhalts in Lahrer Mundart. Mit vielen Abbildungen und einem Plane der Stadt Lahr vom Jahre 1643, sowie einem solchen von der Ruine Hohengeroldseck vom Jahre 1693. Selbstverlag, Lahr 1888. 141 S. Ill.
  • Quer durchs Lahrer Adreßbuch. Eine harmlose Studie. J. H. Geiger, Lahr [1890?], 28 S.
  • Eine Wanderung von Lahr nach den Ruinen Hohengeroldseck und Lützelhart. Verl. d. Lahrer Allgemeiner Anzeiger, Freiburg i. Br. 1890. 48 S. Ill.
  • Die Sage von Walther von Hohengeroldseck und Diepold von Lützelhardt ans Licht gezogen. J. H. Geiger, Lahr 1895, 30 S. Ill.
  • Die rechtsrheinische Nachbarin der Hohkönigsburg im Elsaß. Burg Hohengeroldseck in der Ortenau. In: Der Burgwart. Mitteilungsblatt der Deutschen Burgenvereinigung e. V. zum Schutze Historischer Wehrbauten, Schlösser und Wohnbauten. Universitätsibliothek Heidelberg, Heidelberg. Bd. 2 (1900/1901), S. 25–30. (Digitalisat)

WeblinkBearbeite

FueßnoteBearbeite