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Bernau im Schwarzwald isch e Dorf im Landchreis Waldshüet z Bade-Württeberg.

Wappe Dütschlandcharte
Wappe vo dr Gmei Bernau im Schwarzwald
Bernau im Schwarzwald
Dütschlandcharte, Position vo dr Gmei Bernau im Schwarzwald fürighobe
47.8011111111118.0363888888889893Koordinate 47° 48′ N, 8° 2′ O
Basisdate
Dialekt: Alemannisch
Hauptvariante: Hochalemannisch
Lokalvariante: Hotzewälderisch
Bundesland: Bade-Württebärg
Regierigsbezirk: Fryburg
Landchreis: Waldshuet
Höchi: 893 m ü. NHN
Flächi: 38 km²
Iiwohner:

1980 (31. Dez. 2017)[1]

Bevölkerigsdichti: 52 Iiwohner je km²
Poschtleitzahl: 79872
Vorwahl: 07675
Kfz-Chennzeiche: WT
Gmeischlüssel: 08 3 37 013
Adress vo dr
Gmeiverwaltig:
Rathausstraße 18
79872 Bernau im Schwarzwald
Webpräsenz: www.bernau-schwarzwald.de
Burgermeischter: Rolf Schmidt
Lag vo dr Gmei Bernau im Schwarzwald im Landchreis Waldshuet
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Iber des Bild
Dialäkt: Markgräflerisch (Lörrach)

GeografyBearbeite

LagBearbeite

Bernau litt i me Hochdal im Südschwarzwald, südlig vom Fäldberg und westlig vom Schluchsee. S Gmeindegebiet umfasst s Dal vo de Bernauer Alb, e Quällbach vo de Alb, und erstreckt sich vo 800 Meter über NN bis zum Herzogehorn uff 1415 Meter.

D Gmeind gränzt im Norde an d Gmeind Fäldberg, im Oste an Manzeschwand und an d Stadt St. Blasie, im Süde an Ybach, im Südweste an Todtmoos und im Weste an d Stadt Todtnau (Lkr. Lörrach).

Züe de Gmeind Bernau ghöre d Gmeindedeil Alterod, Bernau-Dorf mit Goldbach, Bernau-Hof, Bernau-Innerlehe, Bernau-Riggebach mit Schwendele, Gaß, Kaiserhus, Oberlehe und Underlehe.

ChlimaBearbeite

Pro Johr gheie 1919 Millimeter Schnee. De Niiderschlag litt im obere Drittel vo de Messstelle vom Dütsche Wätterdienscht. Über 99 % zweige niidrigeri Wert a. De trochest Monet isch de Septämber; am meiste rägnet s im Dezämber. Im niiderschlagrychste Monet gheit ca. 1,9-mol meh Räge wie im trocheste Monet. Di johreszitlige Niiderschlagschwankige liige im obere Drittel. In über 95 Prozänt vo allne Orte schwankt de monatlig Niiderschlag weniger.

GschichtBearbeite

D Besiidlig vom hüttige Gmeindegebiet hät im spote 11. Johrhundert mit Rodig und Bau vo Höf durch Laiebrieder vom Chloster St. Blasie agfange. Di erschti urkundligi Erwähnig isch im Johr 1157 gsi, wo e Kapelle im Ortsdeil hof ygweiht worre isch. Mit de Säkularisierig vom Chloster St. Blasie (1806) hän di johrhundertlangi Chlosterherrschaft und glychzitig d Züeghörigkeit züe Vorderöstrych gändet, de Ort isch zum neue Großherzogtum Bade cho.

1934 sin vier selbständigi Gmeinde im Bernauer Dal, Bernau-Innerlehe (mit Riggebach und Schwendele), Hof, Bernau-Dorf mit Goldbach und Bernau-Usserlehe (mit Kaiserhus, Alterod, Oberlehe, Gaß, Underlehe und Weierle) züe de Gmeind Bernau vereinigt worre. Sither isch d Gmeind im Wesentlige unverändert bliibe, au züe de Zit vo de bade-württebergische Gebietsreform in de 1970er-Johr. 1998 isch s Dorf züe Bernau im Schwarzwald umbenännt worre.

Musee und BruuchtumBearbeite

  • S Hans-Thoma-Kunschtmuseum zeigt Gmälde, Grafike und anderi Arbete sowie Dokumänt vom Hans Thoma. Usserdem präsentiert s Werch vom jewylige Hans-Thoma-Prysträger.
  • S Heimetmuseum Resehof, ygrichtet i me Hochschwarzwälder Burehof uss em Johr 1789, vermittelt e Yblick in d Läbes- und Arbetswält vo de Mänsche im Bernauer Hochdal im 19. Johrhundert.

Ändi Juli, noch em Heuet, fyred me z Bernau s Heugeißfeschd.

Wirtschaft und InfrastrukturBearbeite

Traditionäll hän d Bernauer vo de Land- und Forschtwirtschaft und de Holzverarbetig gläbt. Bsunders d Holzschnitzerei hät e langi Tradition. Vor allem in de Windermonet hät mer am Afang Gebruchsgegeständ wie Chochlöffel, Holzgfäß, Spanchörb und -schachtle hergstellt. Spöter sin Holzspiilzüg und au kunschtgwerbligi Gegeständ dezüecho.

Di deilwis extreme und erosionsgfährdete Hanglage hän d Landwirtschaft erschwert und si wenig ertragrych und praktisch nit mechanisierbar gmacht. Sällewäg hät scho in de 1930er-Johr de Strukturwandel ygsetzt, wo noch em Zweite Wältchrieg verstärkt witergange isch; mer isch vo de Landwirtschaft eweg- und zum Främdeverchehr hiibewegt. Di schneesicheri Lag vom Südschwarzwald erlaubt e fast ganzjöhrigi Tourismus-Saison. 1960 isch de erscht Skilift in Betrieb gnoh worre, hütt hät s sechs Lift, devo zwei mit Flüetlicht und vier mit Beschneiigsalage.

WahleBearbeite

Ergebnis vo dr Landdagswahle sit 2006:[2]

Johr CDU SPD FDP Griene Linke1 AfD Sonschtige
2016 41,1 % 6,8 % 8,7 % 33,5 % 1,4 % 6,9 % 1,6 %
2011 49,7 % 13,2 % 6,9 % 24,7 % 1 % 4,5 %
2006 59,7 % 11,6 % 12,8 % 11,3 % 0,5 % 4,1 %

1 2006: WASG, sit 2011: Die Linke

LüütBearbeite

FueßnoteBearbeite

  1. Statistisches Landesamt Baden-Württemberg – Bevölkerung nach Nationalität und Geschlecht am 31. Dezember 2017 (CSV-Datei).
  2. Statistisches Landesamt Baden-Württemberg: Landtagswahl

WeblinkBearbeite



  Dä Artikel basiert uff ere fräie Übersetzig vum Artikel „Bernau_im_Schwarzwald“ vu de dütsche Wikipedia.

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