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Dialäkt: Schwäbisch

Dr Hans Haug (* 27. Juli 1900 z Basel, † 15. Septembr 1967 z Lausanne) ischt a Schweizer Kombonischt, Dirigent, Pianischt ond Hochschuellehrer gwäa.

Inhaltsverzeichnis

Aus seim LeabaBearbeite

Dr Hans Haug ischt am 27. Juli 1900 z Basel uff d Welt komma. Nôch-em Abi hôt’r am Konservadoriom vo seira Hoimetstadt Klaviir ond Cello studiirt. Neabaher hôt’r noh an a baar Kurs teilgnomma, wo dr Ferruccio Busoni en Zirich gäa hôt. Dô drnôch hôt’r ab 1920 beim Walter Courvoisier an dr Minchner Akademie der Tonkunst (seit 1998 hoißt dui Hochschule für Musik und Theater München) Kombosizioo studiirt ond s Dirigiira glernt. Wia dr Haug dô drmit ferdich gwäa ischt, hôt’r bei vrschiidne Schweizer Rondfonksender a Ôôstellong als Dirigent gfonda ond emmr en seira Freizeit fleißich komboniirt. Vo 1947 bis 1960 schliaßlich hôt’r beim Konservadoriom z Lausanne a Professur fir Harmoniilehr ond Kontrapunkt ghet. En sellra Stadt hôt’r au seine ledschde Lebensjôhr vorbrôcht ond deet am 15. Septembr em Aldr vo 67 Jôhr seine Auga fir emmr gschlossa.

StilBearbeite

Em Haug seine Kombosiziona send fascht emmr tonal ond melodiees, hin ond wiidr mit a baar jazzige Ôkleng. Drom send-se au vo soddiche Leit leicht zo heera, wo sonscht mit dr klassischa Musik et grad bsondrs vrtraut send.

A Auswahl vo seine KombosizionaBearbeite

Werk firs Theater[1]Bearbeite

  • 1930: Don Juan in der Fremde, a Komischa Opr en zwoi Uffziig nôch-ma Libreddo vom Dominik Müller
  • 1933: Madrisa, a Volksopr en drei Uffziig nôch-ma Libreddo vom Johannes Jegerlehner
  • 1937: Tartuffe, a Komischa Opr en zwoi Uffziig nôch dr gleichnamiga Komeede vom Molière
  • 1938: E liederligs Kleeblatt, a dreiaktiga Operedde emma schweizerischa Dialekt nôch-ma Libreddo vom Emil Beurmann
  • 1939: Gilberte de Courgenay, a Operedde nôch-ma Libreddo vom R. B. Mäglin
  • 1940: S Annely us der Linde, a Operedde emma schweizerischa Dialekt nôch-ma Libreddo vom Albert Rösler ond-em Kombonischda
  • 1942: Barbara, a Operedde nôch-ma Libreddo vom Gustav Hartung ond em Kurd E. Heine nôch-ra Vorlag vo dr George Sand
  • 1944: Leute von der Straße, a Operedde nôch-ma Libreddo vom Emio Hegetschwiler
  • 1945: Ma Mère Michel, a Radio-Operedde uff Franzeesisch nôch-ma Libreddo vom William Aguet
  • 1946: Der unsterbliche Kranke, a Komischa Opr en drei Uffziig nôch-ma Libreddo vom Bernhard Diebold, wo uff-em Molière sei Luschtschbiil Der eingebildete Kranke zruckgôht
  • 1947: D Musik zom Ballett L'Indifférent oder Der Bilderraub nôch-ma Libreddo vom Otto Maag ond dr Choreografii vom Heinz Rosen[2]
  • 1954: Le miroir d’Agrippine, a Opr en drei Uffziig nôch-ma Libreddo vom Friedolin Tschudi
  • 1955: Orphée, a Ballett-Opr uff Franzeesisch nôch-ma Libreddo vom Daniel Anet, wo uff Vorlaga vom Ovid ond Poliziano zruckgôht
  • 1959: Die Narren, a Radio-Opr nôch-ra Tekscht-Vorlag vom Carlo Goldoni
  • 1966: Le souper de Venise, a oi-aktiga Radio-Opr nôch-ma Libreddo vom Pierre Sabatier
  • 1967: Hölle auf Erden, a Operedde en drei Uffziig nôch-ma Libreddo vom Georg Kreisler. Neaba seira oigena Musik hôt dr Haug au noh Musik vom Jacques Offenbach vrwendet.[3]

FilmmusikaBearbeite

Reina InstrumentalmusikBearbeite

  • 1951: Concertino für Gitarre und Kammerorchester
  • 1957: Fantasia pour guitare et piano
  • 1961: Prélude, Tiento et Toccata für Gitarre solo
  • 1963: Capriccio pour flûte et guitare
  • 1966: Concerto pour flûte, guitare et orchestre

QuellaBearbeite

  • Friedrich Herzfeld: Das Lexikon der Musik, Verlag Ullstein GmbH, Frankfurt am Main – Berlin – Wien (1976)
  • Lueg d Weblink

Oinzlne NôchweisBearbeite

  1. S Vrzoichnis vom Haug seine Bihnawerk bei operone. Archiviert vom Original am 2017-01-31. Abgrüeft am 2011-12-31.
  2. Otto Friedrich Regner + Heinz-Ludwig Schneiders: Reclams Ballettführer, Philipp Reclam jun. Stuttgart, 1980, Universal-Bibliothek Nr. 8042, S. 226, ISBN 3-15-008042-8
  3. http://www.felix-bloch-erben.de/index.php5/aid/114/autor/Hans%2BHaug/Action/showAuthor/fbe/101/

WeblinkBearbeite