Kölner Dom

De Kölner Dom (offiziell: Höchi Domchile Sankt Petrus) isch e römisch-katholischi Kirche z Köln under em Patrozinium vom Apostel Petrus. Er isch d Kathedrale vom Ärzbistum Köln und d Metropolitanchile vo de Chileprovinz Köln.

De Kölner Dom i de Nacht (2013)
D Westfassade, am Nordturm isch es Arbetsgrüst mit Steischlagschutz befestigt (2013)

De Kölner Dom isch eini vo de gröschte Kathedrale im gotische Buustil. 1248 isch de Buu aagfange worde, aber erst 1880 fertigworde. Es git Kunsthistoriker, wo de Dom wäge synere einheitliche und usgwogäne Buuform als „vollkommeni Kathedrale“ bezeichnet.[1]

Plant worde isch er gsi als repräsentativi Kathedrale vo Erzbischöf vo Köln und als monumäntals Reliquiar[2] für d Gebei vo de Heilige Drü Chünge. Bi synere Volländig im 19. Jahrhundert isch er denn es Nationalsymbol für Dütschland gsi. Nach em Ändi vom Zweite Wältchrieg isch dr schynbar unversehrti Dom zmitzt i de usbombte Stadt als „Wunder“[3] aagluegt worde und isch es emotionals Symbol füre Läbeswille worde.[4] Syt 1996 isch de Kölner Dom es UNESCO-Wältkulturerb. Er isch eini vo de meistbsuechte Sehenswürdigkeite z Dütschland.

WeblinkBearbeite

  Commons: Kölner Dom – Sammlig vo Multimediadateie

EinzelnachwysBearbeite

  1. Arnold Wolff: Die vollkommene Kathedrale, Der Kölner Dom und die Kathedralen der Ile-de-France, in: Dombau und Theologie im mittelalterlichen Köln, Festschrift zur 750-Jahrfeier der Grundsteinlegung des Kölner Domes und zum 65. Geburtstag von Joachim Kardinal Meisner (Studien zum Kölner Dom Band 6), Köln 1998, S. 15–47.
  2. Thomas Becker: Der Kölner Dom. Kulturgeschichtliche Impressionen, Vortrag im Rahmen der Veranstaltung „DomStadt“ der Thomas Morus-Akademie Bensberg im Kölner Dom am 29. Oktober 2001
  3. Der britisch Kunstschutzoffizier Michael Ross het gschribe: „Ein Wunder, dass sie noch stand, die einzige Kirche – in der ganzen City fast das einzige bedeutende Gebäude, das nicht eine vollständige Ruine war.“ Zitiert nach Niklas Möring: Der Kölner Dom im Zweiten Weltkrieg: Köln 2011, S. 94.
  4. Andreas Rossmann: Die Wucht am Rhein, in: Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 8. September 2017; FAZ [1]