D Kelta om da Aschberg

Dialäkt: Schwäbisch


D Kelta om da Aschperg hend ons en Haufa Schbura ibrigglassa vo dr Zeid, mo se gläbd hend – oogfähr 800 v. Ch bis om s Joor 0. Beischbiel sen a baar Gräbr en dr Gegend vom Aschberg.[1]

A Sphinx mid ufgesedsdem Bernsteingesicht
Keltagrab vom Grafenbühl

Fürschdagrab GrafenbühlBearbeite

S Fürschdagrab Grafenbühl, au Prunkgrab Grafenbühl ghoißa, isch 1964 vo oogfähr 500 v. Chr. em Wohngebiet Grafenbühl a Grab mid ama Duchmessr vo oogfähr 40 Metr gfonda worra. Trodsdem dass d Kammer scho blünderd war, hod ma no zwoi goldpladdierde Bronzefibela, Reschd vo ama Drenkgschirr ond zwoi bronzene Löwenfüaß vo ama Kesselgeschdell, Doil vo ama eiserna Waga, ond Sacha aus Bernstein, Elfenbein ond Knochen gfonda. Zwoi aus Boi geschnidsde Sphingen mit ufgesedsde Bernsteingesichtr warad au drbei.[1]

Fürschdagrab vo HochdorfBearbeite

En Hochdorf, ama Ordsdoil vo Eberdenge hod ma a bsondrs großes Fürschdagrab mid ara Höh vo oogfähr sechs Metr ond ama Durmessr vo 60 Metr gfonda. Vom Grabhügel kaa ma da Aschberg seha, mo wahrscheinlich dr Fürschdasids war. S Grab war ned ausgraubd.[2]

Fürschdagrab vom KloiaschbergleBearbeite

S Grab em Kloiaschbergle isch s jengschde Firschdagrab en dr Gegnd vom Aschberg. D Haupbdkammr isch ausgraubd worra, abr en ara Nebakammr hods se a Firschdagrab aus dr Frühlatènezeit gfonda, mo oogfähr us em Joor 420 v. Chr. schdammd. En dr Nebakammr war a Aschahäufle, dromrom hod s an Ring, a eiserne, Gürtelschnall mo mid Goldblech belegd isch, zwelf rond gschlagene Goldbläddle ond vier Goldblechschdroifa ghed. Hendr m Aschahäufle warad zwoi griechische Tonschaan ond goldene Trinkhörnle. Em Oschda zua warad vier Bronzegefäß: a großes Becka, mid ara Holzschala dren, a bronzene Schnabelkann, a Gefäß mi zwoi Henkele ond a geribbdr Oimer.[2]

BildrBearbeite

Guck auBearbeite

LidradurBearbeite

  • Jörg Biel, Sabine Rieckhoff: Die Kelten in Deutschland. Stuttgart 2001. ISBN =3-8062-1367-4.

NedsadressaBearbeite

Mo s her ischBearbeite

  1. 1,0 1,1 Die keltischen Prunkgräber „Kleinaspergle“ und „Grafenbühl“. Archiviert vom Original am 18. Oktober 2017; abgruefen am 28. Juli 2018.
  2. 2,0 2,1 Thomas Hoppe: Wahre Schätze – Kelten: Prunkgräber und Machtzentren des 7. bis 5. Jahrhunderts vor Christus in Württemberg. Jan Thorbecke Verlag, Stuttgart 2016, S. 36–50.