Dr Andy Warhol [ˈændi ˈwɔːɹhoʊl] (* 6. August 1928 z Pittsburgh, PA; † 22. Februar 1987 z New York City; eigetlig Andrew Warhola) isch e amerikanische Grafiker, Künstler, Filmmacher und Verleger gsi. Er isch au as Muusigbroduzänt dätig gsi.

Dr Andy Warhol, 1977
Unterschrift vom Warhol

Dr Warhol isch eine vo de Gründer vo dr amerikanischen Pop-Art gsi und ihre bedütendst Verdräter. Er het en umfangriichs Gsamtwärk hinderloo, wo alli möglige Kunstforme vo eifache Wärbigsgrafike bis zu Gmälde, Objekt, Film und Büecher umschliesst. Er het d Öffentligkeit immer wider schockiert, so mit de Multimedia-Happenings („Exploding Plastic Inevitable“) vo dr Rockgruppe «The Velvet Underground», won er e zitlang dr Broduzänt gsi isch von ere, oder dur die sexuelle Provokatione vo Dänzer (meistens dr Gerard Malanga und d Schauspiilere Mary Woronov und Edie Sedgwick.)

WärkBearbeite

En Uswahl vo siine BilderBearbeite

D Johreszahle beziehn sich uf d Versione wo zum erste Mol datiert worde si.

 
D Andy-Warhol-Usstellig zu siim 20. Dodesdag in dr Royal Scottish Academy z Edinburgh, Schottland
  • 1948/49: Dancers, Orchestra, Offset-Lithographie
  • 1955: À la recherche du Shoe Perdu, Serie von Offset-Lithographie
  • 1961: Superman, Dick Tracy, Popeye und anderi Comicmotiv
  • 1962: Campbell’s Soup (diversi Variatione)
    • 1962 Big Crushed Campbell's Soup Can (Cream of Chicken), Sammlig Larry Gagosian[1]
  • 1962: 200 One Dollar Bills
  • 1962: Marilyn Diptych
  • 1963: Ethel Scull 36 Times. Acryl und Siibdruck uf Liinwand, 254 × 65 cm. Gmeinsame Bsitz vom Metropolitan Museum of Art und vom Whitney Museums.
  • 1963: Triple Elvis
  • 1963: Thirty Are Better Than One (Verfremdige vom Leonardo da Vinci siiner Mona Lisa)
  • 1963: White Car Crash 19 Times (us dr Disaster-Serii, diversi Versione)
  • 1963: Electric Chair (us dr Disaster-Serii, diversi Versione)
  • 1964: Brillo Box
  • 1964: Marilyn (diversi Versione, deilwiis invertiert druckt)
  • 1964: Flowers
  • 1964: Jackie, Triptychon, Museum Ludwig, Köln
  • 1966: Cow Wallpaper, Silver Clouds
  • 1967: Big Electric Chair (Serii)
  • 1968: Cambells Tomato Soup
  • 1972: Mao
  • 1975: Mick Jagger, Neue Galerie, Sammlung Ludwig, Aache
  • 1977: Muhammad Ali
  • 1978: Shadows, Oxidation Paintings
  • 1979: After the Party
  • 1979–1986: Reversal Series; Umchehrige vo bekannte Sujet
  • 1980: Holstentor, Lübeck, Museum St.-Annen-Kloster[2]
  • 1980: Joseph Beuys, Galerie Bernd Klüser, Münche
  • 1980–1984: Serie über berüehmte und historische Persönligkeite:
  • 1982: Dollar Sign
  • 1983: Serie Species at Risk (Vom Usstärben bedrohti Dier)
  • 1985/86: The Last Supper (E Verfremdig vom Leonardo da Vinci siim «Das Abendmahl»; mehreri Variatione)
  • 1986: Grace Jones
  • 1987: Moonwalk (History of TV Series)

En Uswahl vo siine FilmBearbeite

  • My Hustler (August 1965) Broduktion und Regii
  • Paul Swan (August/Septämber 1965) Broduktion und Regii
  • Camp (August/Septämber 1965) Broduktion und Regii
  • Hedy (November 1965) Broduktion und Regii
  • More Milk Yvette (November 1965) Broduktion und Regii
  • Lupe (The Death of Lupe Velez) (Dezember 1965) Broduktion und Regii
  • The Velvet Underground and Nico. A Symphony Of Sound (Januar 1966) Broduktion und Regii
  • Bufferin (Anfang 1966) Broduktion und Regii
  • Bike Boy (1966) Broduktion und Regii
  • The Chelsea Girls (Summer 1966) Broduktion und Regii
  • **** (Four Stars) (August 1966 bis Septämber 1967) Broduktion, Regii und Dreihbuech
  • Kiss The Boot (Winter 1966) Broduktion und Regii
  • Imitation Of Christ (Mai/Juni 1967) Broduktion und Regii
  • I, A Man (Juli 1967) Broduktion und Regii
  • Bike Boy (August 1967) Broduktion und Regii
  • The Loves Of Ondine (August 1967) Broduktion und Regii
  • Nude Restaurant (Oktober 1967) Broduktion und Regii
  • Lonesome Cowboys (Dezämber 1967) Broduktion und Regii
  • Blue Movie (Juli/August 1968) Broduktion und Regii
  • Flesh (1968) Broduktion
  • Trash (1970) Broduktion
  • Women in Revolt (1971) Broduktion
  • Heat (1972) Dr letzt Deil vo dr Trilogii noch Flesh und Trash Broduktion
  • Andy Warhols Frankenstein (1973) Broduktion
  • Andy Warhols Dracula (1974) Broduktion
  • Identikit/The Driver's Seat (1974) Darsteller
  • Andy Warhol's Bad (1976) Broduktion
  • Cocaine Cowboys (1979) Darsteller

DiskografiiBearbeite

BlattecoverBearbeite

Büecher vom WarholBearbeite

  • Interviews mit Andy Warhol, Hrsg. von Kenneth Goldsmith, Verlag Kurt Liebig, Schmieheim, 2006, ISBN 3-938715-02-2.
  • Andy Warhol, Stephen Shore, Nat Finkelstein und Billy Name: The Index Book. Black Star Random House, New York 1967.
  • Andy Warhol: A: A Novel. Grove Press, New York 1968; Neuauflage Virgin Books, 2005, ISBN 0-7535-1081-2.
  • Andy Warhol: The Philosophy of Andy Warhol (From A to B and Back Again), Harcourt Brace Jovanovich, New York, London 1975, ISBN 0-15-189050-1.
  • Andy Warhol und Bob Colacello: Exposures. New York/London 1979, ISBN 0-09-139200-4.
  • Andy Warhol und Pat Hackett: Popism. The Warhol ’60s, Harcourt Brace Javonovich, New York, London 1980, ISBN 0-15-173095-4.
  • Andy Warhol: America. Harpercollins, New York 1985, ISBN 0-06-096004-3.
  • Andy Warhol und Pat Hackett: Das Tagebuch. Droemer Knaur, 1989, ISBN 3-426-26429-3 (deutsch, OT: The Andy Warhol Diaries)
  • Andy Warhol: Die Philosophie des Andy Warhol von A bis B und zurück. Neuauflage 2006, Fischer Taschenbuch Verlag, ISBN 978-3-596-17315-0.
  • Andy Warhol und Truman Capote: Ein Sonntag in New York. Gatza, Berlin 1993, ISBN 3-928262-14-9.
  • Andy Warhol und Suzie Frankfurt Wild Raspberries. New York 1960; Neuauflage Little, Brown and Company, 1998, ISBN 0-8212-2340-2 (änglisch).

LitraturBearbeite

  • Willi Blöß, Annette Schulze-Kremer: Andy Warhol – Die Fabrik. Flotainment Verlag, Aachen 2003, ISBN 3-936877-01-7.
  • Victor Bockris: Andy Warhol. Heyne, München 1991. ISBN 3-546-41393-8.
  • David Bourdon: Warhol. DuMont, Köln 1989, ISBN 3-7701-2338-7.
  • Isabelle Dufresne (Ultra Violet): Andy Warhol Superstar. Lübbe, Bergisch Gladbach 1988, ISBN 3-7857-0535-2.
  • Steven Bluttal, Dave Hickey et al.: Andy Warhol Giant Size. Phaidon Press, London 2009 [Erstausgabe 2006], ISBN 978-0-7148-4980-5 (englisch); deutsche Übersetzung bei Phaidon, Berlin 2008, ISBN 978-0-7148-5846-3.
  • Klaus Honnef: Andy Warhol 1928-1987. Kunst als Kommerz. Taschen, Köln 2008, ISBN 978-3-8228-6378-7.
  • Isabel Kuhl: LIVING_ART: Andy Warhol. Prestel Verlag, München 2007, ISBN 978-3-7913-3738-8. (Reihe LIVING_ART)
  • Michael Lüthy: Andy Warhol. Thirty Are Better Than One. Insel, Frankfurt/M. 1995, ISBN 3-458-33459-9 (online als PDF auf michaelluethy.de)
  • Kynaston McShine et al.: Andy Warhol Retrospektive. Prestel, München 1994 [Erstausgabe 1990], ISBN 3-7913-0918-8. (Zur Ausstellung Andy Warhol, Retrospektive im Museum Ludwig, Köln)
  • Stefana Sabin: Andy Warhol. Rowohlt, Reinbek 1992, ISBN 978-3-499-50485-3.
  • Stephen Shore (Fotos), Lynne Tillman (Text): The Velvet Years. Warhols’s Factory 1965-67. Pavilion Books, 1995, ISBN 1-85793-323-0 (englisch)
  • Annette Spohn: Andy Warhol. Suhrkamp Verlag, Frankfurt/M. 2008, ISBN 978-3-518-18227-7.
  • Nina Tessa Zahner: Die neuen Regeln der Kunst. Andy Warhol und der Umbau des Kunstbetriebs im 20. Jahrhundert. Campus, Frankfurt am Main 2006, ISBN 978-3-593-38038-4.

WeblinggBearbeite

FuessnoteBearbeite

  1. FAZ vom 28. August 21010, Seite 35
  2. Warhol in Lübeck Archivlink (Memento vom 25. Juni 2010 im Internet Archive)