Dr Ferdinand Julius Cohn (* 24. Januar 1828 z Breslau; † 25. Juni 1898 z Breslau) isch e dütsche Botaniker und Mikrobiolog gsi. Er gältet näben em Robert Koch as äine vo de Begründer vo dr modärne Bakteriologii. Si offiziells botanisches Autorechürzel isch „Cohn“. Hüte gseet mä im Cohn si wüsseschaftligi Bedütig vor allem din, ass er d Klassifikazion vo de Bakterie voraadriibe het.

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WärkBearbeite

  • Zur Naturgeschichte des Protococcus Pluvialis. Bonn, 1851
  • Die Menschheit und die Pflanzenwelt. Breslau, 1851
  • Der Haushalt der Pflanzen Leipzig, 1854
  • Untersuchungen über die Entwicklungsgeschichte der Mikroskopischen Algen und Pilze. Bonn, 1854
  • Beiträge zur Biologie der Pflanzen (Schriftenreihe, Breslau, 1870 begründet)
  • Neue Untersuchungen über Bakterien. Bonn, 1872-75
  • Die Pflanze. Leipzig, 1882. ISBN 9783864446085. Nachdruck des Originals. Salzwasser-Verlag, 2011

LitratuurBearbeite

  • Pauline Cohn: Ferdinand Cohn. Blätter der Erinnerung. Zusammengestellt von seiner Gattin. Mit Beiträgen von Felix Rosen. Kern, Breslau 1901.
  • Wolfgang U. Eckart: Geschichte der Medizin. 3. Uflaag. Springer, Berlin/Häidelbärg/Nöi York 1998, ISBN 3-540-63756-7.
  • Margot Klemm: Ferdinand Julius Cohn 1828 – 1898. Pflanzenphysiologe, Mikrobiologe, Begründer der Bakteriologie. Lang, Frankfurt am Main 2003, ISBN 3-631-51643-6.
  • Till van Rahden: Juden in Ehren. Ferdinand Julius Cohn, der erste jüdische Ehrenbürger Breslaus. In: Till van Rahden: Juden und andere Breslauer. Die Beziehungen zwischen Juden, Protestanten und Katholiken in einer deutschen Großstadt von 1860 bis 1925. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttinge 2000, ISBN 3-525-35732-X, S. 300–316.
  • Hermann Ziegenspeck: Cohn, Ferdinand Julius. In: Neue Deutsche Biographie (NDB). Band 3, Duncker & Humblot, Berlin 1957, ISBN 3-428-00184-2, S. 313 f.

FuessnooteBearbeite


WeblinggBearbeite

  Commons: Ferdinand Julius Cohn – Sammlig vo Multimediadateie

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