S nit-materielle Kulturerb – uf Änglisch seit men em intangible cultural heritage – meint jedi Art vo Sachen i der Kultur, wo tradizionell, also über d Gänerazioone übere bi de Lüüt vorchöme und wo men als nit-materielli Objäkt im Gägesatz zu de Hüüser und andere feschten Yrichtigen und de bewegliche Gägestand und Gräät nit chan alänge.

d UNESCO het es eigets Logo für’s nit-materielle Kulturerb

Das meint öppe d Sache, wo me weiss und cha und wo me meischtens nume mündlich a die Junge wytergit, und d Brüüch und Gwoonete mit allem, was si de Mönsche vonnere Gmeinschaft bedüüte.

Und jetz het d UNESCO gmerkt, ass au die riisegi Gruppe vo kulturelle Forme öppis ganz Wichtigs und Wärtvolls isch, wo me derzue muess luege. Drum het si e Lischte, wo druff stoot, was es bi de Völker und i de Länder alls für so nit-materielli Kulturgüeter git. Und d UNESCO seit, me müess scho au gseh, ass me für die meischte söttige Sache sit langem Hilfsmittel und Gägeständ und Simbol bruucht, und alli die materielli Ruschtig, wo eso diräkt mit ere nit-materielle Traidzioon verchnüpft isch, nääm men au als Teil dervo uf d Lischte, mit der Meinig, s Ganze müsst im Inträssi vo der Mönscheit wyter erhalten und pflägt wärde.

Es bsunders Fäld vo de nit-materielle Kulturgüeter sin d Sprooche mit iirne Varianten und Mundarte, de Wortgschichte, de Saagen und Määrli und au mit de nit ufgschribene und de gschribene Arte vo der Literatur.

LiteraturBearbeite

  • Winfried Speitkamp (Hg.), Europäisches Kulturerbe. Bilder, Traditionen, Konfigurationen, Stuttgart 2013.

WeblinkBearbeite

  Commons: Immaterielles Erbe der Menschheit – Sammlig vo Multimediadateie