As Eiheitsstaat bezeichnet män e Staat, wo nit in Gliidstaate mit ere gwüsse Primärsälbstständigkeit wie Länder oder Kantön gliideret isch.

Charte mit de Eiheitsstaate

Abgränzig zum Föderalstaat

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Eiheitsstaate chönne zentralistisch (Zentralstaat) oder dezentral organisiert si. Im erste Fall si Provinze oder ähnligi Iirichtige reini Verwaltigsbezirk vo dr Zentralregierig, im zweite Fall si si drüber us Körperschafte mit Staatsqualität, eigene Volksverdrätige und Regierige, wo vom Eiheitsstaat iigrichdet wärde und siiner Rächtsufsicht underlige.

Im föderale Bundesstaat hingege lige d Kompetänze zerst emol bi de Gliidstaate und wärde vo dene an d Bundesebeni abdräte.

Entwicklig

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In de letzte Johrzähnt cha mä in vile Eiheitsstaate ä Trend zu mehr Dezentralisierig und zur Iirichdig vo autonome Regione beobachte. Hinder dere Entwicklig steckt s Prinzip vo dr Subsidiarität. Anderersits cha mä in Mittelosteuropa e Trend gseh Bundesstaate ufzlöse und nationalstaatligi Eiheitsstaate z bilde (Tschechoslowakei, Jugoslawie).

Drbi git s durchus autonomi Regione in Eiheitsstaate wo d Rächtsstellig von ene sterker usbaut isch as die vo mängge Gliidstaate in föderale System. Im Einzelfall cha s umstritte si, öb es sich um en autonomi Region oder um e Gliidstaat handlet. Dr Übergang zum Bundesstaat isch fliessend. E Bispil wer s Vereinigte Königriich, wo Schottland, Wales und Nordirland eigeni Parlamänt hai, dr grösst Deilstaat, Ängland, aber nit.

Lueg au

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