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D Hildegard Weber (* 1932 z Sulzburg) isch e dytschi Dialäktdichteri.

LääbeBearbeite

D Hildegard Weber isch z Sulzburg uf d Wält chuu un z St. Ilge-Laufe un z Bugginge ufgwachse. No dr Volksschuel z Bugginge het si z Badewyler e Lehr as Chechi aagfange. Wu ihri Mueter no anderthalb Johr gstorben isch, het si dLehr abbroche un isch haim go no dr Familie luege.

Mit 21 Johr het si dr Paul Weber ghyrote, e Metzgermaischter. Si hän zäme ne Metzg gfiert un fimf Chinder kriegt. Si wohne in dr March z Hüschtett

Scho in dr Schuel het d Weber aafange Gedicht schrybe. Wu si ghyrote het, het si aber nimi der Zyt ghaa zum Schrybe. Erscht mit iber 50 Johr het si wider aagfange. Si het e baar Biechli mit Gedicht un Gschichte uf Alemannisch un Hochdytsch vereffetligt.

Di Badisch Zytig het 2004 iber e Lääsig vu dr Weber gschribe:

„Hildegard Weber befasst sich besonders intensiv mit ihrem Garten. Die Geschichte vom „Zwiebeli“ veranschaulicht Werden und Ernten. Eindringlich ist der Vergleich vom Abschleifen der Steine und der Abnutzung und Verflachung der Sprache. Doppelsinnige Lebensweisheiten bot sie in prägnanter Kürze in den Gedichten „Gloge – ungloge“, „I trau mi nit“, „Jungi Frau un alte Ma“ dar. […] Wie ein braver Hund aus seiner Perspektive seine Herrin und die Welt ganz allgemein sieht, hat die Autorin im Zusammenleben mit ihrem Vierbeiner gründlich studiert und humorvoll in Verse und in eine hintergründige Geschichte gebannt“

19.11.2004

SchrifteBearbeite

  • Aus Worten Blüten gemacht. Gedichte, Gedanken, Aphorismen. bd-Verlag, March-Buchheim 1992. 82 S.
  • S' gluschdet mi allewil. G'reimts un Un'greimts. Eigenverlag, March 2000. 102 S.
  • Träumerei
  • Heiter bis wolkig
  • Härzdrepfli
  • S' Trachtebuechli. Freude am Brauchtum. Hrsg.: Maria Schweizer. Gemälde: Wolfgang Huttenberger. Gedichte: Hildegard Weber. Tracht + Kunst, Schweizer, March-Holzhausen 2002

WeblinkBearbeite