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S Partherriich

e historische Staat im Gebiet vo de hütige Staate Iran und Irak
D Usdeenig vom Partherriich

S Partherriich isch vor zwöituusig Joor e Grossmacht im Middleren Oschte gsi.

GschichtBearbeite

D Parther si die dominierendi Macht vom erste vorchristlige bis zum zwäite nochchristlige Joorhundert z Persie und im Zwöistromland gsi.

D Parther – uf altpersisch Parθava, latiinisch Parthi – si es iranischs Volk gsi, wo vom dritte Joorhundert vor Chrischtus aa im hütige Iran und i de Länder drumume e Riich ufbaut het. Me dänkt, ass si es Deilvolk vo de Sküüte gsi sin, wo im dritte Joorhundert vor Chrischtus d Landschaft Partia vom Riich vo de Seleukiide eroberet het. D Stadt Ktesifoon isch d Hauptstadt vo de parthische Grosskönige gsi.

Zur Zit, wo das Riich am grösste gsi isch, het s au groossi Däil vo Mesopotamie, vom südwestlige Middelasie und e baar Randgebiet nääbedraa umfasst. Mängisch wärde d Herrscher noch em Naame vo dr regierende Dünastii au as Arsakide bezäichnet.

Es het i dr Gschicht immer wider Chrieg zwüsche de Parther und de Röömer gee. Do drbii isch es um d Herrschaft über d Piet vo Süürie, Armeenie und s Zwöistromland ggange, und au um e Handelswääg uf Indie und d Siidestrooss uf China. Ane 53 vor Chrischtus het die römischi Armee gäge d Parther bi Carrhae e grossi Schlacht verloore, wo öpe driissgtuusig römischi Legionäär gfalle und zäätuusig in parthischi Gfangeschaft choo sind. Dr Kaiser Augustus het mit de Parther ane 20 vor Chrischtus Fride gmacht. Aber au spöter isch es immer wider zu Chrieg zwüsche de beide Grossmächt choo.

S Riich vo de Parther isch mit dr Machtübernaam vo de Sassaniide im Iran im früeje dritte Joorhundert noch Chrischtus undergange.

Lueg auBearbeite

LitratuurBearbeite

  • Malcolm A. R. Colledge: The Parthians. London 1967.
  • Vesta Sarkhosh Curtis, Sarah Stewart (Hrsg.): The Age of the Parthians. London 2007.
  • Uwe Ellerbrock, Sylvia Winkelmann: Die Parther. Eine vergessene Großmacht. Verlag Philipp von Zabern, Mainz u. a. 2012, ISBN 978-3-534-25477-4 (aktuelle Einführung, allerdings mit ganz erheblichen Mängeln; vgl. die fachwissenschaftliche Rezension von Erich Kettenhofen; PDF; 143 kB).
  • David Engels: Cicéron comme proconsul en Cilicie et la guerre contre les Parthes. In: Revue Belge de Philologie et d'Histoire 86, 2008, S. 23–45.
  • ewigen Nomaden Bemerkungen zu Herkunft Militar Staatsaufbau und nomadischen Traditionen der Arsakiden Stefan R. Hauser: Die ewigen Nomaden? Bemerkungen zu Herkunft, Militär, Staatsaufbau und nomadischen Traditionen der Arsakiden. In: Burkhard Meißner u. a. (Hrsg.): Krieg, Gesellschaft, Institutionen. Akademie-Verlag, Berlin 2005, ISBN 3-05-004097-1, S. 163–208.
  • Stefan R. Hauser: The Arsacid (Parthian) Empire. In: Daniel T. Potts (Hrsg.): A Companion to the Archaeology of the Ancient Near East. Oxford 2012, S. 1001–1020.
  • Irene Huber, Udo Hartmann: „Denn ihrem Diktat vermochte der König nicht zu widersprechen …“ Die Position der Frauen am Hof der Arsakiden. In: Antonio Panaino, Andrea Piras (Hrsg.): Proceedings of the 5th Conference of the Societas Iranologica Europæa. Band 1: Ancient and Middle Iranian studies. Mailand 2006, S. 485–517.
  • Margarete Karras-Klapproth: Prosopographische Studien zur Geschichte des Partherreiches auf der Grundlage antiker literarischer Überlieferung. Habelt, Bonn 1988, ISBN 3-7749-2367-1.
  • Charlotte Lerouge: L’image des Parthes dans le monde gréco-romain. Du début du Ier siècle av. J.-C. jusqu’à la fin du Haut-Empire romain. Stuttgart 2007.
  • Parvaneh Pourshariati: The Parthians and the Production of Canonical Shahnames. In: Henning Börm, Josef Wiesehöfer (Hrsg.): Commutatio et Contentio. Studies in the Late Roman, Sasanian, and Early Islamic Near East. Düsseldorf 2010, S. 346–392.
  • Klaus Schippmann: Grundzüge der parthischen Geschichte. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1980, ISBN 3-534-07064-X.
  • M. Rahim Shayegan: Arsacids and Sasanians: Political Ideology in Post-Hellenistic and Late Antique Persia. Cambridge 2011.
  • Rose M. Sheldon: Rome’s war in Parthia. London 2010.
  • André Verstandig: Histoire de l'Empire parthe. Bruxelles 2001.
  • Geo Widengren: Iran, der große Gegner Roms: Königsgewalt, Feudalismus, Militärwesen. In: Aufstieg und Niedergang der römischen Welt (ANRW). Band II 9.1. Berlin/New York 1979, S. 219–306.
  • Peter Wick, Markus Zehnder (Hrsg.): Das Partherreich und seine Religionen. Computus, Gutenberg 2012, ISBN 978-3-940598-13-4.
  • Josef Wiesehöfer: Das antike Persien. Artemis und Winkler, München/Zürich 1994, ISBN 3-7608-1080-2.
  • Józef Wolski: L’empire des Arsacides. Louvain 1993.
  • Józef Wolski: Iran und Rom. Versuch einer historischen Wertung der gegenseitigen Beziehungen. In: ANRW. Band II 9.1. Berlin/New York 1979, S. 195–214.
  • Karl-Heinz Ziegler: Die Beziehungen zwischen Rom und dem Partherreich. Steiner, Wiesbaden 1964.

WeblinggBearbeite

  Commons: Parther – Sammlig vo Multimediadateie

FuessnooteBearbeite


33.09361111111144.580833333333Koordinaten: 33° N, 45° O

  Dä Artikel basiert uff ere fräie Übersetzig vum Artikel „Partherreich“ vu de dütsche Wikipedia.

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