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D Zit vom Nazionalsozialismus

d Regierigszit vo de Nazionalsozialiste in Dütschland vo 1933 bis 1945
NS-Marschkolonne mit Hooggechrüzfaane uf em Wääg häim vom Riichsbardeidaag (vermuetlig 1938) an dr Stadtgränze Fürth/Nürmbärg, antijüüdischi Bropaganda am Ortsschild und Chinder, wo mit em Hitlergruess grüesse. Im Hindergrund isch e Fabrikgeböid vo dr „arisierte“, früener jüüdische Firma J.W. Spear.

As Zit vom Nazionalsozialismus (abkürzt NS-Zit) wird d Regierigszit vo dr Nazionalsozialistische Dütsche Arbäiterbartei (NSDAP) im Dütsche Riich bezäichnet. Si het am 30. Januar 1933 mit dr Ernennig vom Adolf Hitler zum Riichskanzler aagfange und isch am 8. Mai 1945 mit dr bedingigsloose Kapitulazioon vo dr Weermacht vor de Alliierte und iire Verbündete ume gsi.

D Nazionalsozialiste häi in dere Zit z Dütschland e Diktatur noch em Füererbrinzip iigrichdet und mit em Überfall uf Pole am 1. Septämber 1939 dr Zwäit Wältchrieg aagfange.

Näbe dr Verfolgig und Ermordig vo Lüt, wo politisch anders dänkt häi, häi si e hufe anderi Verbräche gege d Menschligkäit gegenüber ethnische, religiööse und andere Minderhäite begange. Öbbe säggs Millione öiropäischi Juude si im Holocaust, wo historisch bischbillos isch, ermordet worde, bis zu 500'000 Sinti und Roma si im Porajmos umchoo und öbbe 100'000 Mensche mit gäistige und körperlige Behindrige im Raame vo dr „Aktion T4“ und dr „Aktion Brandt“. Noch dr Strategii vom sogenannte Hungerblaan häi die dütsche Bsatzer in dr Sowjetunion zwüsche 1941 und 1944 gschätzti 4,2 Millione Mensche bewusst lo verhungere und öbbe 3,1 Millione sowjetischi Soldate si in dütscher Chriegsgfangeschaft gstorbe.

D Era vo dr nazionalsozialistische Herschaft z Dütschland und über witi Däil vo Öiropa wird im ene ethisch-moralische Sinn as Zivilisazioonsbruch aagluegt und as Diefpunkt bsundrigs vo dr dütsche, aber auch der öiropäische Gschicht im Ganze.[1]

LitratuurBearbeite

  • Jörg Baberowski, Anselm Doering-Manteuffel: Ordnung durch Terror. Bonn 2006, ISBN 3-8012-0368-9.
  • Wolfgang Benz, Hermann Graml, Hermann Weiß (Hrsg.): Enzyklopädie des Nationalsozialismus. dtv, Münche 1997, ISBN 3-423-33007-4. (kompaktes Handbuch und Lexikon).
  • Wolfgang Benz: Geschichte des Dritten Reiches. Beck, Münche 2000; dtv, Münche 2003, ISBN 3-423-30882-6. (knappes Überblicks- und Standardwerk).
  • Karl Dietrich Bracher: Die deutsche Diktatur. Entstehung, Struktur, Folgen des Nationalsozialismus. Kiepenheuer & Witsch, Köln 1993, ISBN 3-462-02249-0. (ausführliches Standardwerk).
  • Martin Broszat: Der Staat Hitlers (= dtv-Weltgeschichte des 20. Jahrhunderts), Münche 1969. (e hufe Näiuflaage, ISBN 3-423-04009-2).
  • Martin Broszat, Norbert Frei: Das Dritte Reich im Überblick. Chronik – Ereignisse – Zusammenhänge. 3. Uflaag. Piper, Münche 1992, ISBN 3-492-11091-6.
  • Michael Burleigh: Die Zeit des Nationalsozialismus. Eine Gesamtdarstellung. 2. Uflaag. Fischer, Frankfurt am Main 2000, ISBN 3-10-009005-5.
  • Richard J. Evans: Das Dritte Reich. In 3 Bänd. DVA, Münche 2004–2009. (Gsamtdaarstellig in 3 Bänd).
Richard J. Evans: Das Dritte Reich. Band 1: Aufstieg. DVA, Münche 2004, ISBN 3-421-05652-8.
Richard J. Evans: Das Dritte Reich. Band 2/I–II: Diktatur. DVA, Münche 2006, ISBN 3-421-05653-6.
Richard J. Evans: Das Dritte Reich. Band 3: Krieg. DVA, Münche 2009, ISBN 978-3-421-05800-3.
  • Jürgen W. Falter: Hitlers Wähler. Münche 1991, ISBN 3-406-35232-4.
  • Norbert Frei: Der Führerstaat. Nationalsozialistische Herrschaft 1933 bis 1945. Nöiusgoob, Beck’sche Reihe, Münche 2013, ISBN 978-3-406-64449-8.
  • Michael Grüttner: Das Dritte Reich. 1933–1939. (= Handbuch der deutschen Geschichte. Band 19). Klett-Cotta, Stuttgart 2014, ISBN 978-3-608-60019-3.
  • Ludolf Herbst: Das nationalsozialistische Deutschland 1933–1945. edition suhrkamp, Frankfurt am Main 1996, ISBN 3-518-11285-6.
  • Klaus Hildebrand: Das Dritte Reich. (= Oldenbourg Grundriss der Geschichte. Band 17). 7. Uflaag. Münche 2009, ISBN 978-3-486-59200-9. (Standardwärk).
  • Ian Kershaw: Der NS-Staat. Geschichtsinterpretationen und Kontroversen im Überblick. 3. Uflaag. Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 2002, ISBN 3-499-60796-4.
  • Ernst Piper: Kurze Geschichte des Nationalsozialismus von 1919 bis heute. Hoffmann und Campe, Hamburg 2007, ISBN 978-3-455-50024-0.
  • Michael Ruck: Bibliographie zum Nationalsozialismus. Bund-Verlag, Köln 1995, ISBN 3-7663-2355-5.
  • Christoph Studt: Das Dritte Reich in Daten. C.H. Beck, Münche 2002, ISBN 3-406-47635-X.
  • Dietmar Süß, Winfried Süß (Hrsg.): Das 'Dritte Reich'. Eine Einführung. Pantheon, Münche 2008, ISBN 978-3-570-55044-1.
  • Hans-Ulrich Wehler: Deutsche Gesellschaftsgeschichte. Vierter Band: Vom Beginn des Ersten Weltkrieges bis zur Gründung der beiden deutschen Staaten 1914–1949. Beck, Münche 2003, ISBN 3-406-32264-6.
  • Hermann Weiß (Hrsg.): Biographisches Lexikon zum Dritten Reich. Frankfurt am Main 2002, ISBN 3-596-13086-7.
  • Michael Wildt: Geschichte des Nationalsozialismus. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttinge 2008, ISBN 978-3-8252-2914-6.


WeblinksBearbeite

  Commons: Nationalsozialismus – Sammlig vo Multimediadateie

FuessnooteBearbeite

  1. Vgl. Christa Berg (Hrsg.): Handbuch der deutschen Bildungsgeschichte. Band 6: 1945 bis zur Gegenwart. Beck, Münche 1998, ISBN 3-406-32467-3, S. 1.
  Dä Artikel basiert uff ere fräie Übersetzig vum Artikel „Zeit_des_Nationalsozialismus“ vu de dütsche Wikipedia.

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