Zahnmedizin isch de Oberbegriff vo de vollschdändige Bezeichnig „ Zahn-, Mund- und Chieferheilkunde“, wo zu de allgemeine Medizin ghört. D´ Zahnmedizin ellei isch nitt numme d´ Erkennig, d´Behandlig und d´Vermeidig vo Erkrankige an de Zähn, em Mund oder em Chiefer, sondern umfasst au anderi Regione vom Körper, da Zammehäng bekannt bzw. erforscht sin. Die, wo in dr Zahnmedizin schaffe, lehre in ihrer Usbildig nitt numme die wisseschaftliche, biologischi, physikalischi und chemischi Sidde vo der Zahnmedizin, nei, sie mien sich au mit viele andere Sache usenandersetze. Zu iine zelle d´ Zahnärzt, s´ zahnärztliche Personal un d´ Zahntechniker.

Gschicht

ändere
 
„Zahnbrächer“ im Johr 1568

D´ Bader, also d´Frisör un d´Zahnrisser uff öffentliche Märkt, sin die erschde Zahnärzt gsi, so isch es überliefered. Spöder hen die Ufgab dann die normale Ärzt übernoh. Sie hen uf Grund vum damalige Wüssensschatz numme uf ihri Erfahrige zelle könne. Widdläufigi Meinig isch gsi, dass Zahnwürmer oder schlechti Körpersäft d Zahnfueli uslöse. Die Körpersäft sin au als Ursach vo Eidrige und vieli anderi Erchrankige usgmacht worde gsi un e gängigi Therapii isch de Aderlass gsi. Jahrhundertelang het sich des Dänke in de Chöpf ghalde, un hütt nennt sich die Chrankheitslehr „Humoralpathologie“ (Lehr vo de feuchte Chrankheite).

Erschd mit de Erfindig vo de Mikroskop vor rund hundert Joohr isch die Lehr durch em Virchow sinere „ Zellularpathologie“ ( Lehr vo de chranke Zelle) abglöst worde. Dä het propagiert, das es keini Zämmehäng gitt un vo do ewäg het me d´ Zähn als eigeschdändig ahgseh und nur die sin bi ere Erchrankig au behandlet worde. Die Ischdellig het der junge Zahnheilchunde aber au entscheidend widdergholfe, da sie aagfange hän, mit Mikroskope, Gwebschnitt un Röntgeufnahme genauer z´ undersueche, was do chrank drah isch. Vili Forschige schpöder het dann de W.D. Miller, e Proffessor us Berlin, nochwiise chönne, das d´ Zahnfueli e „chemisch- parasitäre“ (Parasite: Mikrobe, Schmarozer) Vorgang isch: Süri löst de Zahnschmelz uf un Bakterie chönne so ins Zahninneri vordringe. Trotzdämm hen me Zämmehäng mit em reschdliche Körper nitt welle seh und het sich demit begniegt, Zahnschäde uszbessere. Durch die handwerklichi Tätigkeit, so isch me sich hüt sicher, het sich erschd de eigeschdändige Zahnarzt Bruef entwicklet.

Zahnersatz schiint es scho sitt 3500 Johr z´ geh: Me het e Vorrichidig für Zahnersatz gfunde, wo öppe des Alder het un hüt im Pariser Louvre z´ bewundere isch. Eme Schnidzahnersatz us Pferdezähn, wo gfunde worde isch, gäbe d Archäologe e Alder vo rund 2400 Johr.

Was siddher gscheh isch

ändere

Durch die technischi Widderentwicklig, vor allem em Röntge, het me noch un noch es Rüschdzueg griegt, z heile was defekt isch. Un me het erkenne miese, dass zwüsche Zahnerchrankige un andere körperliche Gebräche sehr wohl Zammehäng beschdönn. Me weis inzwüsche, dass z. B. Entzündige an de Wurzelschpitze zu Nierebeckeentzündige oder Herzklappefehler fiere chönne und dass Migräne au sini Ursach im Chieferglänk ha cha.

D´Forschig isch nie zum Schdillschdand cho und hüt z´daag legt me bsundere Wert uf d´ Vermeidig vo Erchrankige im Kausyschdem.

D´Zahnärzt

ändere

Nachem Abidur un der Imatrikulation erlangt de Schdudent nach ere Regelschdudiezitt vo 10 ½ Semeschder un em beschdandene Staatsexame d´Approbation als Zahnarzt. E Promotion als Dr. med. dent. isch möglich, aber kei Pflicht. E zweijährigi Assischdänszitt erfolgt hinderher, denoch chönne sich die früsch gebackene Zahnis au selbständig mache. Durch Fort- und / oder Widderbildige erlange d´ Zähnärzt de Titel zum Fachzahnarzt für Chiiferorthopädii, Oralchirurgii, Implantologii oder Parodontologii (neudütsch heisse die Bezeichnige Master of .....)

Mund- Chiefer- un Gsichtschirurge (kurz Chiiferchirurge) absolviere e Doppelschdudium, also Medizin und au Zahnmedizin un frnn muen si e fünfjährigi Facharztusbildig mache. Die MKGler sin au somit berechdigt, Operatione, wo e grössre Umfang hen, durchzfiere und me findet si oft in Universidätsschpidäler, wo Chräbsoperatione un Unfäll mit Gsichtsbeteiligung an der Daagesordnig schdön.

S´Schdudium vo de Zahnmediziner umfasst als erschdes Humanmedizin mit de Fächer Biologi, Anatomi, Chemi, Biochemi, Mikrobiologi, Physiologi, inneri Medizin, Chirurgi, Hygiene, Hals- Nase- Ohreheilchund un au Dermatologi. Dann chömme die schpezielle Fächer für d „Zahnis“ derzue. Des sin Zahnersatz, Zahnerhaldig, Chiiferorthopädi, Parodontologi und Zahn-, Mund- und Chiiferchirurgi im theoredische un au in klinischi Semeschder.

Erschd in ihrer Assischdänszitt werde sie dann durch ihri Usbilder au in die diefere Weihe vo der Verwaldig ihgwiise, denn d´ Abrächnig vo de erbrachde Leischdige isch in ere freie Praxis wesentliche Beschdandteil vo de tägliche Arbet. Au die ganze organisatorische und personelle Abläuf erfahre die Zahnärzt erschd in de freie Praxis.

S zahnärztliche Personal

ändere

In de meischte Fäll isch des e typische Fraueberuef, die Zahnmedizinischi Fachagschdelldi. In dreijährige Usbildig lernt sie in der Beruefsschuel alles über Anatomi, Histologi, Hygiene, Mikrobiologi, Pathologi, Pharmakologi, Psychologi im Bereich vo der Zahnmedizin. Au die komplizierdi zahnärztlichi Abrächnig wird de Dame nochbrocht. In der Praxis wird vor allem d´ Assistenz bi der Behandlig gschuelt. Jede Patient isch anderschd und will anderschd behandle un versorgt werde. Psychologischi Fähigkeite sin genauso wichdig wie au d´Behandlig sälber. Es gitt für jede zahnärztliche Bereich unterschiedlichi Inschdrument un Medikament, obwohl die Behandligschritt in de einzelne Bereiche sich sälde ändere. Un jede Zahnarzt macht das oder säll anderschd un legt uf anderi Sache werd. Er cha ohni sini Hälferin eigentlich nitt behandle, so dass die beide Beruefsschparde doch vonenand abhängig sin. Au d´ Hygiene isch in de Praxis e äusserschd wichdige Deil vum tägliche Einerlei. Reinigung un Sterilisation vo de Inschdrument un Behandligseinheite sin unumgänglich. Am Ände vo de Lehr schdoht dann e schriftlichi un praktischi Priefig. Zuedäm mues e schpezielli Priefig in Röntgefachkunde ablegt werde. Zahnmedizinischi Fachagschdelldi lerne vorwiegend in Zahnarztpraxe, aber au in chiefrorthopädische Praxe werde sie usbildet. Die chieferorthopädische Hälferinne hän bi de praktische Prifig e Sonderschdadus, da Chieferorthopäde keine konservierende un chirurgische Igriff vorneh dürfe.

Nach e bitseli Beruefserfahrig chönne ZMF sich widderbilde un sich dann Zahnmedizinische Fachassischdentin oder Zahnmedizinische Prophylaxeassischdentin nenne.

Zur Zahnmedizinische Verwaldungshälferin isch es e widde Wäg durch drei Kursdeil.

Zahntechniker

ändere

Zahntechniker mache e dreijährigi handwerklichi Usbildig in Dentallabore. In der Beruefsschuel werde au die angehende Techniker mit Medizintheme gfilzt. E grosse Usbildigsdeil isch bi de Techniker selbschdverschdändlich d Werkschdoffchund. Denn nitt jedes Material, wo für´d Verwendig am bzw. im Körper zuegloh isch, verdreit sich mit em negschde. D´ Zahntechiker lehre im Betrieb meischt als erschdes d´Arbeitsvorbereitig. Si erhalte vo der Zahnarztpraxe Abrück vo de Gosche vom Patient. Us dämm Negativ mien si mit Hilf vo Dentalgipse Modelle herschdelle, um widder e Positiv z´ha. Denoch beginne Sie mit der eigentliche zahntechnische Arbet. Unterschiede wird do derbi unter herusnehmbarem (Prothese) , feschdsitzendem (Chrone, Brucke) und bedingt herusnehmbarem Zahnersatz. Aber au in der Chieferorthopädi sin sogenannti „Spange“ nötig. In der plasdische Chirurgi (also bi Fehlbildige oder nach Chräbsoperatione) mien sehr oft di vorhandene Körperöffnige durch Opturadore verschlosse werde. Es gitt nur wenigi Zahntechniker, wo in der Lag sin, us Silikon halbi Gsichter herzschdelle, um eme Patient e Gang under d Lütt z' ermögliche. Als Werkstoff im Bereich Zahnersatz chunnt unter anderem Kunststoff, Stahl, Gold un Keramik in Awendig. Nach erfolgter schriftlicher Priefig mien si e Geselleschduck herschdelle und erhalte dann ihre Gesellebrief. Nach einige Gsellejohre sin si berechdigt, de Meischder z'mache um dann selbschdändig e Zahntechnisches Labor z'fiere.

Jetzt isch de Kreis gschlosse, denn au d Zahntechniker sin abhängig vo de Zahnärzt, wo si mit Zahnersatz beufdrage. Un ganz am Afang stoht de Patient mit sinem Zahnweh oder welche Bräschde au immer.

Zahnmedizinischi Behandlige

ändere
Befunderhebig un Diagnose

Am Ahfang stoht erschd emol d'Anamnese. De Patient füllt im e Frogeboge us, an was er liidet oder ob er Allergie het. Es isch sehr wichdig, z'erfahre, ob e Patient Bluetverdünnig neh mues nach eme Schlagafall, ob de Blueddruck z'hoch isch, ob d'Niere oder d'Läbere in Ordnig sin. Au nitt unwichdig isch d' Agab über ständig Chopfschmerze, vor allem, wenn bisher kei Ursach derfür het gfunde werde könne. Im erschde usfierliche Geschprööch mit em Zahnarzt werde eventuelli Uswirkige der Vorerkrankige un des Allgemeinbefindens uf d'Zahngsundheit erörderet. Mit der intraorale Inschpektion macht sich der Zahnarzt e Bild vom sichtbare Zueschdand vo de Bisserli un kontrolliert au Bewegige vom Kieferglänk un Beschwerde im Bereich vo der Kieferhöhle wo eventuell bestönn. Usser Acht glooh wird au nitt der Zueschdand vo de Mundschlimhuut un vo de Zunge. Im Zahnschdadus haldet der Mediziner de Gebisszueschdand feschd. Do wird idrage ob Zähn fehle, Füllige, Chrone oder herusnahmbare Zahnersatz sich im Mund befindet. Au sichtbare Kariesbefall oder Zahnlockerige werde in den Status mit ihdrage. Im Mundhygieneschdadus erhebt me s'Vorhandesi vo Zahnbelag und Zahnfleischbluedige. Dernoch wird oft e Orthopantomogramm erschdellt, des isch e Röntgebild vom gesamte Mund, wo me au no d'Chieferhöhle und d'Chieferglänk erkenne cha. Uf däm Röntgebild lön sich eventuell vorhandeni Entzündige, verschdekti Löcher oder au Tumore entdecke. Erschd nach Sichdig vo de Röntgeufnahm cha dann e Behandligsplan erschdellt werde.

Prophylaxe

Vorbeugig isch besser als Heilig. Meischd übernimmt e Prophylaxeassischdendin die Ufgab, de Patiente d'Notwändigkeit vo gründlichere Mundhygiene nahe z'lege. E gsunde Zahn wird nitt chrank. D'Zahnputztechnik isch genauso entscheidend wie di richtige Bürschde un au e gsundi Ernährig ghört derzue. Wird alles mögliche vom Patient undernoh, isch es Kariesrisiko und es Parodontitisrisiko signifikant reduziert. Ganz näbebei ermöglicht e profesionelli Zahnreinigung im Patient e strahlendes Lächle, wiil Verfärbige un Zahnstein entfernt werde. Bi de Chinder chömme no Fluoridierigsmassnahme derzue, in Form vo Lacke, wo uf de Zahn ufbrocht werde.

Konservierendi Behandlig

Hüt z´daag achdet me druff, die natürliche Zähn so lang wie möglich z'erhalde. Do derzue ghört als erschdes d'Fülligstherapie. De gschädigt Zahnschmelz un s'Dentin werde mit Diamantbohrer entfernt, bis me uf gsundes Zahnmaterial stosst. Dernoch wird der Defekt wo vorhande isch, mit eme Medikament abdeckt, um Temperaturbeschwerde gröschdmöglich uszschliese. De Zahnschmelz wird mit Ätzgel ahgätzt, damit sich de Kunschtschdoff in die Chrater chralle cha, wo so enstande sin. Gfüllt werde die Defekte hüttzuedag meischt mit keramisch gfüllte Kunschtschdoffe, wo mit Hilf vo Inschdrument plastisch in de Zahn ibrocht werde un mit UV Licht ushärde. Am Schluss wird die neui Füllig dann no in Form brocht.

Bi der Endodontie wird die Pulpa (Zahnmark, umgangsschprochlich Närv) wo scho abgschdorbe oder au no läbt, us de Wurzelkanäl entfernt. Meischd erschiend der Patient mit starke Beschwerde an eme bschdimmde Zahn, un um dä z'erhalde, blibbt oft nur d'Entfernig vom Pulpegewebe (Bluetgefäss, Nerveende, Bindegewebe), wo sich in de Kanäl befindet. Me schafft sich mit eme Bohrer e Zuegang zum Pulpecavum und entfernt mit Wurzelkanalinschdrumend des Gewebe. Mit dene Inschdrumende werde die Kanäl au breider gmacht un eventuelli Unebeheite werde glättet. Je nach Usgangsbefund wird der Patient erschd mit ere medikamentöse Ilag versorgt, bevor me in ere widdere Sitzig der jetzt vorhandene Hohlruum mit eme Wurzelfüllmaterial verschliest. Des isch nötig, damit sich keine Keimreschd ihnischde chönne un dann zue Entzündige an der Wurzelschpitze fiehre chönne.

Au d´Parodontologi ghört in de konservierende Deil vo der Zahnheilkund. Das isch d'Lehr vom Zahnbett, also de Deil vum Zahn, wo im Chnoche schdeckt. Der Zahn isch mit so genannte sharpeysche Fasere an der Alveolarwand im Chnoche elasdisch ufghängt, um e Zahnbeweglichkeit z´ermögliche. Durch schlächdi Mundhygiene im bsundere bildet sich Zahnbelag, wo au unter de Zahnfleischrand rutscht und so Entzündige vom Zahnfleisch hervorrueft. Meischt erkenne d Patiente des an Zahnfleischbluede. Wird do degege nüt unternoh, baut sich in Folge vo dere Entzündig ganz langsam der Chnoche zruck un mit der Zitt wird der Zahn optisch länger un fangt a z'wackle. Aber dann isch es scho z'schpoht. S'Ziil vo de Parodontitis (entzündlichi Vorgäng vum Zahnhalteaparat) behandlig isch, d'Zahnoberflächi vo de Beläg z'reinige und d'Entzündige z' besidige. Des goht unter Lokalanästhesie mit spezielle Zahnschdeinhogge (Scaler un Küredde) und setzt vorus, das der Patient durch regelmässigi Prophylaxebehandlige willig isch, sini Zähn z'erhalde.

Einzelchrone ghöre au zu zahnerhaldende Maßnahme. Isch e Zahn in sinere Subschdanz scho so wit zerschdört, das me e Füllig nümm zum hebe bringt, blibbt als Zahnreddig nur no e Chrone. Do derbi wird der Zahn zu eme Chilledürmli abgschliffe, damit der Zahntechniker uf dä Stumpf e Chrone herschdelle cha, wo dann mit Zement ihgsetzt wird und dann widder sini urschprüngliche Funktion übernäh cha.

Chirurgischi Behandlig

Die zahnärztliche Chirurgi isch au e widdes Gebiet. Zahnextraktione genauso wie Entferne vo verlagerte Zähn, s' setze vo eme Implandat, Entferne vo Zyschde, Tumore, Sequeschder, Reimplandatione, Chnochedransplantatione und Chnocheufbaude ghöre zue dämm Gebiet. Nit zue vergässe die Operatione bi Chieferbrüch oder im Zuesammehang mit Chieferorthopädische Regulierige. Meischdens macht der Allgemeinzahnarzt nur die chleine Igriff sälber un nur Oral- oder Chieferchirurge wage sich an umfangriicheri Operatione.

Prothetik

Des isch de Oberbegriff für Zahnersatz. Isch e Zahn verlore gange, södd dä ersetzt werde, denn d´ Zähn schdönn im ene Glichgwicht zuenender und schdütze sich unterenand. Dodedurch wird verhinderet, dass es Gebiss innenandersackt, Zähn länger werde, da si kei Gegner me hän oder in arge Fäll au Chieferglänksbeschwerde uslöse. Zahnersatz cha feschdsitzend oder herusnehmbar geschdaldet werde. Des chunnt vor allem druff ah, wie der Zueschdand vom übrige Gebiss isch. Un natürlich au, was der Patient bereit isch z´zahle un an Behanldig uf sich z´näh. Denn hüt cha me durch d'Implandatione e zahnlose Patient mit entschprächender Anzahl Implandate e feschdsitzendi Arbet ihgliedere, die er vom Gfiel un vom Kaukomfort nit vo sine ehemalige eigene unterschiede cha.

Chieferorthopädie

D'Chieferorthopäde beschäfdige sich mit der Erkennig, Verhiedig un Behandlig vo Zahnfehlschdellige. Überzähligi, fehlendi, dreidi oder kippti Zähn sin nit nur e optisches Problem. Ziil isch d´Ischdellig vum Gebiss in die normali Usbildig und Funktion (Eugnathie). Mit herusnehmbare Apparature oder feschdsitzende wird dä optimale Zueschdand bi gueder Mitarbeit vom Patient und normaler Reaktionszit in reladiv churzer Zit erreicht. Am Änd vo ere Chieferorthpädi stoht nit sälde s drage vo ere herusnahmbare Apparatur z'nacht, damit die Zähn sich nit widder zruckbewege. Oftmohls wird au e sogenannte Retainer hinder d'Zähn kläbt, um Ruckschdellige z'vermiede.

Adminischdradives

Au d'Verwaldig isch e umfangriiches Gebiet. Nit numme d'Organisation vo der Praxis als solches (Personal, Öffnigszidde, Warebschdellig, Umsetzig und Ihaldig vo Vorschrifde un Gsetz, Stürerklärige, Buechhaldig, Öffentlichkeitsarbed) mache de Zahnmediziner s'Läbe schwer, nei, au die Abrächnig vo de erbrochde Leischdige isch in der Zahnheilchund kompliziert. So git es für die Kasseversicherde d´BEMA un für d Privatversicherde d´GOZ. Beidi hän unterschiedlichi Leischdigsziffere un was bi der GOZ abrächnigstechnisch möglich isch, isch bi de BEMA verbodde. Die rächdliche Vorgabe sin inzwuesche so schdreng, dass me bi de Behandligskokumentation sich kei Fehler erlaube cha. Un au die polidisch gwolldi Büdschedierig isch e „Beschniedig vo Behandlige“ uf em Rucke der Patiente. Zuedäm mien sich di Zahnärzt au mit der BEL II / BEB usenandersetze, des isch die kasse- und privaträchtlichi Abrächnig vo de Zahntechniker. Denn in jeder Zahnartpraxis werde au zahntechnischi Arbede erbrocht, un sei es nur, e Modell uszgiese. Somit entschdoht e unweigerliche Kondakt zu gsetzliche un au privade Chrankekasse im Bezug uf Afroge, Genehmigunge oder au Abrächnige. D`Abrächnig der gsetzlich Versicherde lauft zwar gröschdedeils über d´Kassezahnärztliche Vereinigung, wo e Körperschaft vum öffendliche Rächt isch, jedoch het des Feschdchoschdezueschusssyschdem die Lag so wid verkompliziert, dass beschdimmti Arde vo Zahnersatz direkt mit em Patient abgrechnet werde mien.

Literatur

ändere
  • Klaus Rötzscher: Forensische Zahnmedizin. BoD 2005, ISBN 3-8334-0372-1
  • The World Oral Health Report 2003. WHO, Geneva 2003
  • Jutta Schönfeld: Die Zahnheilkunde im "Kitâb Zâd al-musâfir" des al-'Gazzâr [10. Jahrhundert], Sudhoffs Archiv 58 (1974), S. 380–403
  • Prof. Dr. Gerhard Baader und Prof. Dr. Dr. Walter Hoffmann-Axthelm: Die Entwicklung der Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde im europäischen Mittelalter, Medizinhistorisches Journal 6 (1971), S. 113–159
ändere
  Commons: Zahnmedizin – Sammlig vo Multimediadateie