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Die Linke
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Katja KippingBernd Riexinger
Partei­vorsitz Katja Kipping
Bernd Riexinger
Stell­vertretende Vorsitzende Caren Lay
Axel Troost
Tobias Pflüger
Janine Wissler
Bundes­gschäfts­füerer Matthias Höhn
Bundes­schatz­meischter Thomas Nord
Entstande KPD un Oscht-SPD

Zwangsverainigung
SED 1946
SED-PDS 1989
PDS 1990
Die Linkspartei.PDS und WASG 2005

Gründig 16. Juni 2007
(Verainigung vu Linkspartei.PDS mit WASG)
Gründigs­ort Berlin (Die Linkspartei.PDS)
Göttingen (WASG)
Berlin (Vereinigung)
Haupt­sitz Karl-Liebknecht-Haus
Kleine Alexanderstraße 28
10178 Berlin
Postfach 100
10122 Berlin
Jugend­organisation Linksjugend solid
Parteinochi Stiftig Rosa-Luxemburg-Stiftig
Uus­richtig Demokratische Sozialismus
Farb(e) rot (HKS 14)
Bundestagsmandat
64/630
Staatligi Zueschüss 11.142.415,75 Euro (2013)[2]
(Stand 13. Februar 2014)
Mitgliider­zahl 63.756[1]
Mindescht­alter 14 Johr
Durch­schnitts­alter 60 Johr
(Stand: 31. Dezember 2012)[3]
Fraue­aa­deil 37,7 Prozänt
(Stand: 31. Dezämber 2012)[3]
Europaabgordneti
8/99
Europapartei Europäischi Linke (EL)
EP-Fraktion Verainti Europäischi Linki/Nordischi Grieni Linki (GUE/NGL)
Websiite www.die-linke.de

D Linki (offiziäll DIE LINKE) isch e bolitischi Bartei z Dytschland. Si isch am 16. Juni 2007 entstande dur d Fusion vu dr WASG un dr Linkspartei.PDS. Ihre Name laitet si sich här us em Aaspruch vun ere linke bolitische Orientierig un zilt uf d Iberwindig vum Kapitalismus hii zuen eme „demokratische Sozialismus“.[4]

In dr neie Bundesländer, wu si bishär ihri hegschte Wahlergebnis iberchuu het, het d Bartei dr Charakter vun ere Volksbartei. Z Brandeburg isch si syter anne 2009 Juniorpartner vun ere rot-rote Koalition. Dervor isch si vu 1998 bis 2006 z Mecklenburg-Vorpommern (as PDS) un in dr Bundeshauptstadt Berlin vu 2002–2005 (as PDS), no dr Umnännig in „Die Linkspartei“ bis 2007 un – fusioniert as „Die Linke“ – bis 2011 Mitglid vun ere Regierigskoalition uf Länderebeni gsii. Z Diringe stellt si syt 2014 mit em Bodo Ramelow zum erschte Mol e Minischterbresidänt. In weschtdytschi Landesbarlemänt isch si widerholt in dr Stadtstaate Hamburg un Bremen un im Saarland un z Hessen yyzoge. In dr andere weschtdytsche Flecheländer isch si dergege syt aafangs 2010er Johr bi Landdagswahlen uf Stimmenaadail um zwai bis drei Prozänt zrugggheit.

Im 2013 nei gwehlte Dytsche Bundesdag stellt si as Oppositionsbartei mit 64 vu 631[5] Sitz un vier gwunnene Diräktmandat[6][7] zum erschte Mol di drittsterkscht vu dr vier Fraktione. D Linki isch Mitglid vu dr Europäische Linke un wirkt im Forum vu dr Neie Europäische Linke (NELF) mit.

In dr Bolitikwisseschaft wird en unterschidligi Antwort gee uf d Frog, wie wyt d Bartei Die Linke – unter Yyschluss vu ihrem Vorlaifer Linkspartei.PDS – as linksextremistisch z bewärten isch.[8] E Dail Bolitikwisseschaftler sähn d Linki as linkspopulistisch aa.[9]

LiteraturBearbeite

  • Michael Brie: Die Linkspartei. Ursprünge, Ziele, Erwartungen. Karl Dietz Verlag, Berlin 2005. ISBN=3-320-02072-2
  • Michael Brie, Cornelia Hildebrandt, Meinhard Meuche-Mäker: DIE LINKE - wohin verändert sie die Republik?. Karl Dietz Verlag, Berlin 2007. ISBN=978-3-320-02123-8
  • Eckhard Jesse, Jürgen P. Lang: Die Linke – eine gescheiterte Partei? Olzog Verlag 2012. ISBN=978-3-7892-8345-1
  • Georg Fülberth: „Doch wenn die Dinge sich ändern.“ Die Linke. PapyRossa, Köln 2008. ISBN=978-3-89438-383-1
  • Tobias Haberl: Wie ich einmal Rot wurde. Mein Jahr in der Linkspartei. Luchterhand Literaturverlag, München 2011, ISBN 978-3-630-87352-7.
  • Uwe Jun, Henry Kreikenbom, Viola Neu: Kleine Parteien im Aufwind. Zur Veränderung der deutschen Parteienlandschaft. Campus-Verlag, Frankfurt am Main 2006. ISBN=3-593-38015-3
  • Hubertus Knabe: Honeckers Erben. Die Wahrheit über DIE LINKE. Propyläen Verlag, Berlin 2009. ISBN=978-3-549-07329-2
  • Ulrich Maurer, Hans Modrow: Links oder lahm? Die neue Partei zwischen Auftrag und Anpassung. Das Neue Berlin, Berlin 2006. ISBN=3-360-01079-5
  • Tom Strohschneider, Wolfgang Hübner: Lafontaines Linke: Ein Rettungsboot für den Sozialismus? Das Buch zur Fusion. Dietz Berlin, Berlin 2007. ISBN=978-3-320-02120-7
  • Harald Schoen, Jürgen W. Falter: Die Linkspartei und ihre Wähler. In: APuZ 51-52/2005, S. 33–40.
  • Tim Spier, Felix Butzlaff, Matthias Micus, Franz Walter: Die Linkspartei. Zeitgemäße Idee oder Bündnis ohne Zukunft? Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2007. ISBN=978-3-531-14941-7
  • Ümit Yazıcıoğlu: Von der SED zur „Die Linke“ – Die Geschichte der PDS als gesamtdeutscher Partei,[1]. Tekman Verlag, Basel 2012 zweite Auflage. ISBN= 3-89959-281-6 Pb.

WeblinksBearbeite

FueßnoteBearbeite

  1. Wer steht zur Wahl? Die Linke - Parteiprofil. In: Bundeszentrale für politische Bildung. 28. April 2014, abgerufen am 28. April 2014.
  2. Gesamtübersicht Festsetzung der staatlichen Teilfinanzierung für das Jahr 2013 gemäß §§ 18 ff. PartG Archivlink (Memento vom 14. Mai 2014 im Internet Archive) (PDF; 139 kB), Stand: 13. Februar 2014.
  3. 3,0 3,1 Oskar Niedermayer: Parteimitglieder in Deutschland: Version 2013, Arbeitshefte aus dem Otto-Stammer-Zentrum, Nr. 20; online abruefbar do (Memento vom 19. Juli 2013 im Internet Archive) (docx; 4,10MB)
  4. III. Demokratischer Sozialismus im 21. Jahrhundert (Programmentwurf vu dr Bartei Die Linke); Der Begriff Demokratischer Sozialismus ist bei uns tief verankert, Die Linke vum 16. Septämber 2010.
  5. Vorläufiges Ergebnis der Bundestagswahl 2013. Bundeswahlleiter, archiviert vom Original am 6. Februar 2015; abgerufen 24. September.
  6. Linke holt in Berlin wieder vier Direktmandate In: nd vom 22. September 2013
  7. Die Landeswahlleiterin für Berlin: Bundestagswahlen Berlin 2013 auf berlin.de
  8. Frank Decker, Viola Neu: Handbuch der deutschen Parteien, VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2007, S. 323 ff.; Eckhard Jesse, Jürgen P. Lang: Die Linke – der smarte Extremismus einer deutschen Partei. Olzog Verlag, München 2008; Steffen Kailitz: Politischer Extremismus in der Bundesrepublik Deutschland, Wiesbaden 2004, S. 82 ff.; Eckhard Jesse: Die Linke,; Richard Stöss: Die Linke. Zur Beobachtung der Partei durch den Verfassungsschutz.
  9. Florian Hartleb: Rechts- und Linkspopulismus. Eine Fallstudie anhand von Schill-Partei und PDS, Wiesbaden 2004, S. 283; Franz Walter: Linkspopulismus: Vergreisung als Chance, SPON, 31. Mai 2006; Tilman Mayer: Linkspopulismus als Herausforderung. Konrad-Adenauer-Stiftung, August 2008 (PDF)
  Dä Artikel basiert uff ere fräie Übersetzig vu dere Version vum Artikel „Die_Linke“ vu de dütsche Wikipedia. E Liste vu de Autore un Versione isch do z finde.