Heinrich Heine

Dr Christian Johann Heinrich Heine (* 13. Dezämber 1797 as Harry Heine z Düsseldorf im Herzogdum Bärg; † 17. Februar 1856 z Bariis) isch äine vo de bedütendste dütsche Dichter, Schriftsteller und Schurnaliste im 19. Joorhundert gsi.

Dr Heinrich Heine (Gmäld vom Moritz Daniel Oppenheim, 1831)
Im Heinrich Heine si Underschrift
S Huus an dr Bolkerstraße 53 z Düsseldorf, wo dr Heinrich Heine uf d Wält choo isch

Dr Heinrich Heine gältet as äine vo de letzte Verdräter vo dr Romantik und gliichzig as iire Überwinder. Er het d Alldaagssprooch lüürikfähig und s Föiton und dr Räisebricht zur Kunstform gmacht. Er het dr dütsche Liddratuur en eliganti Liichtikäit gee, wo si vorhär nit kennt het. D Wärk vo kuum eme andere dütschsproochige Dichter si bis hüte so hüfig übersetzt und verdoont worde. As kritische, politisch angaschierte Schurnalist, Essayist, Satiriker und Poleemiker het dr Heine Bewunderig aber au Angst gweckt. Im Dütsche Bund het d Oobrikäit iim verbote, z veröffentlige und dorum het er sini zwäiti Lääbenshelfti z Bariis im Exiil verbrocht. D Antisemite und d Nazionaliste häi dr Heine wäge sinere jüüdische Häärkumft und sinere politische Haltig über e Dood uuse aagfindet. D Rolle vom Ussesiter het si Lääbe, si Wärk und däm si Rezepzioonsgschicht brägt.

Wärk (Uswaal)Bearbeite

OriginaalusgoobeBearbeite

 
Heinrich Heine: Der Doktor Faustus. Originalbroschur vom Erstdruck
 
S Gedicht Das goldne Kalb, illustriert vom Ignatius Taschner (um 1900)

Noch em Joor wo s in Buechform erschiine isch

  • 1821: Gedichte. Maurerische Verlagsbuchhandlung, Berlin.
  • 1822: Briefe aus Berlin. Anonym im Verlag des Arnold Mallinckrodt|Rheinisch-Westfälischen Anzeigers, Hamm.
  • 1823: Tragödien nebst einem lyrischen Intermezzo (din William Ratcliff, Almansor und Lyrisches Intermezzo), „Ferd. Dümmlersche Verlagsbuchhandlung“, Berlin.
  • 1824: Dreiunddreißig Gedichte
  • 1826: Reisebilder. Erster Teil (din Die Harzreise, Die Heimkehr, Die Nordsee. Erste Abteilung sowie verschiedene Gedichte; Digitalisat un Volltext im Dytsche Textarchiv)
  • 1827: Buch der Lieder (Heine)|Buch der Lieder (Digitalisat un Volltext im Dytsche Textarchiv)
  • 1827: Reisebilder. Zweiter Teil (din Die Nordsee. Zweite und dritte Abteilung, Ideen. Das Buch Le Grand und Briefe aus Berlin; Digitalisat un Volltext im Dytsche Textarchiv)
  • 1830: Reisebilder. Dritter Teil (din Die Reise von München nach Genua und Die Bäder von Lucca; Digitalisat un Volltext im Dytsche Textarchiv)
  • 1831: Einleitung zu Kahldorf über den Adel und Reisebilder. Vierter Teil (din Die Stadt Lucca und Englische Fragmente; Digitalisat un Volltext im Dytsche Textarchiv)
  • 1832: Französische Zustände
  • 1834: Der Salon. Erster Teil (din Französische Maler, Aus den Memoiren des Herren von Schnabelewopski und verschiideni Gedicht)
  • 1835: Der Salon. Zweiter Teil (din Zur Geschichte der Religion und Philosophie in Deutschland und der Gedichtzyklus Neuer Frühling)
  • 1836: Der Salon. Dritter Teil (din Florentinische Nächte und Elementargeister)
  • 1836: Die romantische Schule
  • 1837:[1] Über den Denunzianten. Eine Vorrede zum dritten Teil des Salons. Einleitung zu Don Quixote sowie Der Salon. Dritter Teil
  • 1838: Der Schwabenspiegel
  • 1839: Shakespeares Mädchen und Frauen und Schriftstellernöten
  • 1840: Ludwig Börne. Eine Denkschrift und Der Salon. Vierter Teil (din Der Rabbi von Bacherach, Über die französische Bühne und verschiideni Gedicht)
  • 1844: Neue Gedichte (v:Heine, H. (1844)), däilwiis din, au separat s satirische Värsepos Deutschland. Ein Wintermärchen (Digitalisat un Volltext im Dytsche Textarchiv)
  • 1847: Atta Troll – Ein Sommernachtstraum
  • 1851: Romanzero und Der Doktor Faust. Ein Tanzpoem
  • 1854: Vermischte Schriften (drei Bänd, din Geständnisse, Die Götter im Exil, Die Göttin Diana, Ludwig Marcus, Gedichte 1853 und 1854, Lutetia. Erster Teil und Lutetia. Zweiter Teil)

Us em NoochlassBearbeite

  • 1857: Tragödien
  • 1869: Letzte Gedichte und Gedanken
  • 1884: Memoiren (1854–1855 gschriibe)
  • 1892: Heinrich Heines Familienleben. 122 Familienbriefe des Dichters und 4 Bilder. (Digitali Rekonstrukzioon: UB Bielefeld)

GsamtusgoobeBearbeite

 
D Gsamtusgoob vo 1867
  • Heinrich Heine’s sämmtliche Werke. 9 Doppelbände. Hoffmann und Campe, Hamburg 1867. Digitalisat
  • Sämmtliche Werke. Rechtmäßige Original-Ausgabe. Uussegee vom Adolf Strodtmann. 21 Bde., zwei Supplementbde. Hoffmann und Campe, Hamburg 1861–1884.
  • Heinrich-Heine-Säkularausgabe (HSA). Werke, Briefwechsel, Lebenszeugnisse. Uusegee vom Nationale Forschungs- und Gedenkstätten der klassischen deutschen Literatur in Weimar / Centre National de la Recherche Scientifique z Bariis. 53 Bänd, Akademie Verlag, Berlin 1970 ff. Die Briefausgaben sind online zugängig im Heinrich-Heine-Portal
  • Düsseldorfer Heine-Ausgabe (DHA): Heinrich Heine – Historisch-kritische Gesamtausgabe der Werke. Hg. von Manfred Windfuhr. 16 Bände, Hoffmann und Campe, Hamburg 1973–1997. Online zugängig im Heinrich-Heine-Portal
  • Klaus Briegleb (Uusegääber): Heinrich Heine. Sämtliche Schriften. Säggs Bänd, Hanser, Münche 1968–1976, ISBN 978-3-446-10726-7.
  • Hans Kaufmann: Heinrich Heine. Werke und Briefe in zehn Bänden. Aufbau-Verlag, Berlin Weimar 1972².
  • Sämtliche Werke in 4 Bänden. 4. Uflaag. Artemis & Winkler, Münche 2006, ISBN 978-3-538-05107-2.
    • Lizenzausgabe für die Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1992–1994.

Nöijeri Usgoobe (Uswaal)Bearbeite

  • Poesiealbum 3. Verlag Neues Leben, Berlin 1967.
  • Die Prosa nimmt mich auf in ihre weiten Arme. Verrisse und Visionen. Hanser, München 1997, ISBN 3-446-19117-8.
  • Buch der Lieder. Reclam, Stuttgart 1998, ISBN 3-15-002231-2.
  • Ludwig Börne und Heinrich Heine. Ein deutsches Zerwürfnis. Bearb. v. Hans Magnus Enzensberger. Greno, Nördlingen 1986 (Die Andere Bibliothek).
  • Aus den Memoiren des Herrn von Schnabelewopski, Manesse Verlag, Züüri 2001, ISBN 3-7175-4008-4.
  • Auf Flügeln des Gesanges. Sämtliche Gedichte. Artemis & Winkler, Düsseldorf 2003, ISBN 3-538-06958-1.
  • Sämtliche Gedichte in zeitlicher Folge in einem Band. 4. Auflage. Insel, Frankfurt am Main 2006, ISBN 3-458-33663-X.
  • Denn das Meer ist meine Seele. Reisebilder, Prosa und Dramen. Artemis & Winkler, Düsseldorf 2003, ISBN 3-538-06959-X.
     
    Reisebilder, 1831
  • Die romantische Schule. Reclam, Stuttgart 2002, ISBN 3-15-009831-9.
  • Die Worte und die Küsse sind wunderbar vermischt... Ein Heine–Lesebuch, Hrsg.: Bernd Kortländer, unter Mitarbeit von Martin und Ulrike Hollender, Philipp Reclam jun., Stuttgart, ISBN 3-15-010578-1
  • Mit scharfer Zunge. 999 Aperçus und Bonmots (ausgewählt von Jan-Christoph Hauschild), dtv, München 2005, ISBN 3-423-13392-9.
  • Confessio Judaica. Bekenntnis zum Judentum. Melzer, Neu-Isenburg 2006, ISBN 3-937389-97-0.
  • Der Gott unserer Väter. Über Juden und Judentum. Klartext, Essen 2006, ISBN 3-89861-674-6.
  • Ludwig Börne. Eine Denkschrift. WFB, Bad Schwartau 2006, ISBN 3-930730-44-8.
  • „… und grüssen sie mir die Welt“. Ein Leben in Briefen. Hoffmann und Campe, Hamburg 2005, ISBN 3-455-09512-7.
  • Wilma Ruth Albrecht: Harry Heine. Shaker, Aachen 2007, ISBN 978-3-8322-6062-0.
  • Mein Leben. Autobiographische Texte. (usgweelt vom J. A. Kruse), Insel, Frankfurt am Main 2005, ISBN 3-458-34854-9.
  • Französische Zustände: Artikel IX vom 25. Juni 1832. Urfassung. Faksimile-Edition der Handschrift. Uusegee vom Christian Liedtke. Mit eme Essay vom Martin Walser, Hoffmann und Campe, Hamburg 2010, ISBN 978-3-455-40212-4.
  • Lästerliche Schriften. Rabbi von Bacharach. Bibliothek der verbotenen Bücher, uusegee und iigläitet vom Heinz-Joachim Fischer, Marixverlag, Wiesbaade 2010, ISBN 978-3-86539-220-6.

WeblinggBearbeite

  Commons: Heinrich Heine – Album mit Multimediadateie

Über e Heine

FuessnooteBearbeite

  1. Gerhard Höhn: Heine Handbuch. Zeit, Person, Werk. S. 309.