Heinrich Meng (Lehrer)

en Aargauer Lehrer und Mundartforscher

Der Heinrich Meng, wo vo 1908 bis 1994 gläbt het, isch e Schwiizer Lehrer und Mundartforscher gsi.

Er isch vo Oberfrick im aargauische Fricktal gsi und im Glarnerland ufgwachse. 1948 isch er Lehrer am aargauische Seminar z Wettige woorde, won er Tüütsch und Latyn gää het. 1965 het men en in kantonale Erziehigsroot gwählt. Er het z Wettige gwoont.

Mit sym Wüsse vo der Kultur und vo der Gschicht und der konsekwänten und fantasyvollen Aart vom Schuelgää isch er zu synere Zyt schynts am Leerereseminar im alte Chlooschter Wettigen e bedütendi Figuur gsi, wie der Karl Hueber schrybt. Und er heig bsunders für die argauischi Bezirkssschuel glueget.

Der Meng het es paar Sache zu der regionale Gschicht und es Wörterbuech vo der Baadebieter Mundart gschribe. Als Mundartforscher isch er anne 1968 au is Fricktal mit de Lüüt go rede; d Gsprööch het er mit em Toonband uufgnoo; d Originalbänder sind bim Fonogrammarchyv Züri.

WäärchBearbeite

  • Mundartwörterbuch der Landschaft Baden im Aargau nach Sachgruppen. Baden 1986.
  • Us der Baademer Wöörter-Trucke. 50 Kapitel zur Mundart von Stadt und Landschaft Baden. Baden 1979.
  • Pater Alberich Zwyssig: Komponist des Schweizerpsalms. Baden 1982.
  • Weihnachtsspiel der Wettinger Sternsinger. In: Badener Neujahrsblätter, 32, 1957, S. 3–10.
  • Adolf Haller. Nekrolog. In: Badener Neujahrsblätter, 46, 1971, S. 81–84.
  • Baden und die Kulturstiftung Pro Argovia. In: Badener Neujahrsblätter, 63, 1961, S. 61–67.
  • Ein neues kulturelles Zentrum in Wettingen. In: Badener Neujahrsblätter, 49, 1974, S. 46–50.
  • Paul Schaefer, 1904–1985, Seminardirektor in Wettingen. In: Badener Neujahrsblätter, 61, 1986, S. 151–155.
  • Redakzioon: Wettingen. 1227–1977. Festschrift zum Klosterjubiläum. 1977.

LiteraturBearbeite

  • Karl Huber: Heinrich Meng 1908–1994. In: Badener Neujahrsblätter, 71, 1996, S. 192–196.