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Dr Markus Moehring, wo ane 1958 z Löörech uf d Wält cho isch, isch e düütsche Historiker, Volkskundler und Museumsleiter.

Inhaltsverzeichnis

s Läben und s SchaffeBearbeite

Er isch dr Soon vom Lehrer und Historiker Gerhard Moehring, wo ane 1921 uf d Wält cho und Lehrer und Museumsleiter z Löörech gsi isch. Ane 1991 isch dr Markus Moehring z Löörech zum Leiter vom Museum im Burghof gwehlt worde.

Er het em Museum e Bedütig wyt über Löörech und s Markgräflerland use gää und druus es trinazionals Gschichtsmuseum für s Dreyeckland gmacht. Di nöi Duuruusstellig über Sache vo dr Region um Basel und Löörech ume, bis is Elsass und d Nordschwiiz, het zerscht ExpoTriRhena gheisse. Im Joor 2012 het men em Löörecher Museum dr nöi Name Dreyländermuseum gää. Au mit de spezielle Uusstellige, wo dr Markus Moerhing mit sine Museumslüüt macht, leischtet s Museum öpis bedütends für d Kultur i der Region. Das zeigt sech au dra, ass Bsuecher us alne drei Länder uf Löörech is Museum chöme.

I dr Funkzioon als Museumsleiter entwicklet dr Moehring au d Museumssamlig wyter, grad au d Kunschtsamlig und der internazional Bestand mit Objäkt au vo Frankrych und dr Schwiiz. Mit der Schriftereie Lörracher Hefte dokumäntiert er d Gschicht und d Kultur vo dr Stadt Löörech.

Dr Moehring het über d Landesgränze übere bi Interreg-Projäkt mitgmacht, und er het ghulfe Organisazioone vo vilne Museeè und Gschichtsvereine ufboue: s Drei-Länder Netzwärch vo Gschichtsverein am Oberrhy, wo sini Gschäftsstell im Löörecher Dreyländermuseum het, und s Netzwärch Museeè, wo all bar Joor Uusstellige i vilne Museeè vom Oberrhy bis i dr Schwiiz übere Jura use koordiniert.[1]

Ane 2009 isch dr Löörecher dr Sprächer vo dr Fachgruppe Gschichtsmuseeè im Dütsche Museumsbund worde.[2]

2017 het dr Markus Moehring als Anerchennig vo der Regio Basiliensis d Eeremedalie übercho.[3] Und 2018 het em der Hebelbund Löörech uf sinere Versamlig, em «Schatzkästlein», wo tradizionell im «Hebelsaal» vom Dreyländermuseum ghalte wird, zur Eer der «Hebeldank» gää.[4] Do drmit tuet der Hebelbund em Moehring sini Arbet für s Adänke an alemannisch Dichter Johann Peter Hebel würdige. Dr Presidänt vom Hebelbund, dr Volker Habermaier, het drvo verzellt, was dr Löörecher Museumsmaa alles für d Erinnerigskultur rund ume Hebel machi, wien er guet mit em Hebelbund zämeschaffi und dass s Museum jetz die gröschti Objektsamlig mit Sache rund um d Gschicht vom grossi Dichter zämetreit heig und se au no uf internazionaler Ebeni bekant machi.[5][6] Dr Löörecher Oberbürgermeischter Jörg Lutz het bi dere Glägeheit em Moehring sis Schaffe au no grüemt.

Schrifte (Uuswahl)Bearbeite

  • Das Dreiländermuseum – grenzüberschreitendes Kulturzentrum mit bewegter Geschichte. In: Das Markgräflerland. Band 2016, S. 65–89.
  • Das Museum am Burghof in Lörrach: Geschichte, Sammlungen, Aufgaben. In: Das Markgräflerland, Heft 2/1995, S. 65–74.
  • Vom Altertumsverein zum Dreiländermuseum. In: Lörrach 2012, Jahrbuch mit Bilderchronik, hrsg. von Wolfgang Göckel, Andreas Lauble, Waldemar Lutz, Markus Moehring u. a., 2012, S. 63–64.
  • Vom Heimatmuseum zur ExpoTriRhena: Das Museum am Burghof in Lörrach. In: Badische Heimat. Heft 4, S. 771–773.
  • Das Dreiländermuseum und die trinationalen Netzwerke am Oberrhein. In: Museumskunde. Band 78, hrsg. vom Deutschen Museumsbund, 2013, S. 48.
  • Lörrach – Demokratiebewegungen im Grenzgebiet. In: Kathryn Babeck: Die Strasse der Demokratie: Revolution, Verfassung und Recht. Ein Routenbegleiter auf den Spuren der Freiheit. Karlsruhe 2007, S. 151–175.
  • Lörrach und die Schweiz. Ergebnisse einer Ausstellung zur Lörracher Stadtgeschichte. In: Unser Lörrach, 23, 1992, S. 51–78.
  • mit dr Marion Ziegler-Jung und em Robert Neisen (Hrsg.): Reiches Erbe – Industriekultur im Dreiland. Lörrach 2016.

WeblinkBearbeite

FuessnooteBearbeite