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s Logo vom Dreiländermuseum

S Dreiländermuseum isch es Museum z Löörech im Markgräflerland.

Es isch i verschidene, zämeboute Hüüser am Burghof z Löörech ygrichtet. Es het e modärni Uusstellig mit Sache vo der Region Dreyeckland im Südweschte vo Dütschland, im Oschte vo Frankrych und im Norde vo dr Schwiiz. Es tuet für sini Museumssammlig Gägeständ vo Löörech und us em Markgräflerland, Kunschtwärch vo Südbade und drzue ane au Objäkt us de noche Piet vo dene drü Länder zämeträge, also us em Süde vom ehemoolige Land Bade, em Oberelsass und dr Region Basel.

GschichtBearbeite

Agfange het’s mit däm Museum, wo von es bar Lüüt ane 1882 en erschti chlyni Uusstellig über Löörech zeigt und au grad der Löörecher Altertumsverein gründet worden isch. Im früene 20. Joorhundert het d Ortsgruppe Löörech vom Verein «Badische Heimat» d Gschichtssammlig übernoo. Ane 1923 het d Stadt Löörech d Sach übernoo und en erschte Museumsleiter ygsetzt und drno 1932 im Huus am Burghof es ständigs Stadtmuseum ygrichtet. 1928 isch der Museumsverein entstande. Wägem Zweite Wältchrieg het’s lang keis Museum me gha, erscht ane 1953 het me s «Heimetmuseum» wider chönnen uuftue. Sid 1961 sind dr Gerhard Moehring und dr Philipp Hieber d Museumsleiter gsi. 1978 isch s Museum im total umboute ehemolige Hebelgymnasium a der Adrässe Baselstrooss 143 wider uufgange und me het em jetz Museum am Burghof gseit. 1991 isch dr Markus Moehring dr Leiter vom Museum worde, wo sid 2009 au dr Verträtter vo de düütsche Gschichtsmuseeè isch; er het im Löörecher Huus nöi au mit Sonderuusstellige afo schaffe.

Im Joor 2002 isch s Museum wieder umbout worde, und sider cha me drin di internazionali Uusstellig gseh, wo bis 2012 ExpoTriRhena gheisse het. Hüt lauft si under em Titel «Hallo, Salut, Grüezi!». I dämm Joor 2012 het men em Huus grad als ganzes der nöi Name Dreiländermuseum ggää. Vom Löörecher Museum us tuet men au sid e bar Joor es Netzwärch vo vile Museeè i der wyte Region koordiniere, wo vo Zyt zu Zyt Uusstellige zum ene gmeinsame Thema mache.

BilderBearbeite

s Museum und der Johann Peter HebelBearbeite

S Dreiländermuseum het au Sache us em Läbe vom alemannische Dichter Johann Peter Hebel (1760–1826), wo e Zyt lang grad i däm Huus, wo dozmol e Schuel gsi isch, gläbt und as Lehrer gschafft het.[1] I der Samligsdatebank, wo men über s Internet cha abfrooge, chöme zum Name vom Schriftsteller 171 Yträäg zu so Gägeständ (Stand ane 2019), wo zeige, wie me sech i dr Region an Hebel erinneret.[2] Es heig aber eigentlech meh als tuusig «Hebeliana» im ganze Museumsfundus, wie me nöime list.[3] Und s Museum gältet offiziell als en «Ort vom literarische Adänke» z Bade-Württebärg.

Im «Hebelsaal» vom Museum cha me Sonderuusstellige gseh, ane 2018 au eini zu der Schwiizerrreis vom Johann Peter Hebel ane 1805. Und dört i däm Ruum het dr Hebelbund Löörech, wo ane 1947 gründet worden isch, all Joor im Früelig zum Adänke an Schriftsteller sini Versammlig, s «Schatzkästlein». Do drby gitt er enere Person, wo sech für d Erinnerigskultur zum Hebel sim Läbe und Schaffe oder süsch für d Kultur vo der alemannische Gägend angaschiert het, dr «Hebeldank», und derzue verzelle die Lüüt denn jewyle öpis vo iirem Tue und öpen au dervo was üs dr berüemt alt Dichter hütte no bedüütet.[4][5] 2019 het der Elsässer Schriftsteller Pierre Kretz im Museum dr «Hebeldank» übercho. Und ane 2018 het me die Uuszeichnig em Museumsleiter Markus Moehring sälber gää, wo der Hebelbund äng mit em zämeschaffet und wo schynts im Programm vom Museum vilmol gärn es Zeiche füre Hebel setzt. Em Hebelbund si Presidänt, dr Volker Habermaier, het uf e bekant Museumsmaa d Laudatio ghalte und sini Arbet für en internazional Platz vom Museum globt.[3][6][7]

Und au sini regelmässige «Literarische Bigägnige» cha der Löörecher Hebelbund im Hebelsaal vom Dreiländermuseum mache, wie men uf der Website vo der Organisazioon und au uf em Museum sinere a vilnen Orte gseht. Zu dene Aläss chöme viermol im Joor Dichter und au Forscher vo dr Literatur us der Region und au vo wyt wägg uf Löörech cho lääse und über iiri Sache diskutiere.

LiteraturBearbeite

  • Fritz Wilhelm: Museum am Burghof. Informationsschrift zum Umbau des alten Hebelgymnasiums zum Museum der Stadt Lörrach.
  • Gerhard Moehring: 70 Jahre Museumsverein Lörrach. Eine Dokumentation. In: Badische Heimat. 1999, S. 202.
  • Markus Moehring: Das Dreiländermuseum – grenzüberschreitendes Kulturzentrum mit bewegter Geschichte. In: Das Markgräflerland. Band 2016, S. 65–89.
  • Markus Moehring: Das Museum am Burghof in Lörrach: Geschichte, Sammlungen, Aufgaben. In: Das Markgräflerland, Heft 2/1995, S. 65–74.
  • Markus Moehring: Vom Altertumsverein zum Dreiländermuseum. In: Lörrach 2012, Jahrbuch mit Bilderchronik, hrsg. von Wolfgang Göckel, Andreas Lauble, Waldemar Lutz, Markus Moehring u. a., 2012, S. 63–64.
  • Markus Moehring: Vom Heimatmuseum zur ExpoTriRhena: Das Museum am Burghof in Lörrach. In: Badische Heimat. Heft 4, S. 771–773.
  • Markus Moehring: Das Dreiländermuseum und die trinationalen Netzwerke am Oberrhein. In: Museumskunde. Band 78, hrsg. vom Deutschen Museumsbund, 2013, S. 48.

WeblinkBearbeite

FuessnooteBearbeite

  1. Lueg au: Gerhard Moehring: Johann Peter Hebel und Lörrach. Lörrach 1983.
  2. Datebankabfroog zum Stichwort «Johann Peter Hebel»
  3. 3,0 3,1 Der Hebelbund Lörrach e. V. verleiht den Hebeldank im Jahre 2018 Herrn Markus Moehring uf hebelbund.de
  4. Schatzkästlein des Hebelbundes uf dreilaendermuseum.eu
  5. Hebeldankträger (Memento vom 31. Mai 2019 im Internet Archive) uf hebelbund.de
  6. Hebeldank an Markus Moehring In: Die Oberbadische, 7. Mai 2018.
  7. Hebelbund und Dreiländermuseum kooperieren enger. In: Südkurier, 31. März 2016.