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Dialäkt: Schwäbisch

Dr Auguscht Halm (* 26. Oktober 1869 z Großaltdorf, heit a Stadtdoil vo Vellberg em Landkreis Schwäbisch Hall, † 1. Februar 1929 z Saalfeld en Thiirenga) ischt a deitscher Kombonischt, Musikpädagog ond Musikschriftsteller gwäa.

Inhaltsverzeichnis

Aus seim LeabaBearbeite

Dr Auguscht Halm ischt am 26. Oktober 1869 em wirdabergischa Städtle Großaltdorf uff d Welt komma. Sei Vadder isch en sellem Ort evangelischer Pfarrer gwäa. Nôch-em Abidur isch dr Auguscht Halm zonägschd amôl en d Fuaßstapfa vo seim Vadder tredda, ond hôt an dr Uni Diibenga ôôgfange, Theologii zo studiira. Wia-nr dô drmit ferdich gwäa ischt, hôt’r z Mincha beim oinzig bekannda liachdasteinischa Kombonischda Josef Gabriel Rheinberger Musik studiirt.

1903 isch dr Halm Musiklehrer em Landerzihongsheim em thiirengischa Haubinda wôrra, wo vo seim Freind Hermann Lietz, ama Reformpädagoga ond Vadder vo de Landschuelheim, grendet wôrra ischt. En sellra Eirichdong hôt’r sich bsondrs intensiv om d musikalischa Jugendbewegong kemmret ond gildet heit als dera ihr Wortfihrer. 1910 hôt’r zor Freia Schuelgemeinde Wickersdorf bei Saalfeld am Rand vom Thirenger Wald gwechslet, wo-nr sei musikpädagogischa Arbet weidrgfihrt hôt. Noh em gleicha Jôhr hôt’s da Halm nôch Ulm vrschlaga, wo-nr a Stell als Chorleiter kriagt hôt. Drei Jôhr schbäter ischt’r Musiklehrer an-ra Stuegerter Schuel wôrra. 1920 ischt dr Halm nôch Wickersdorf zruckganga, wo-nr da Rescht vo seim Leaba vorbrôcht hôt.

Am 1. Februar 1929 hôt dr Halm em thiirengischa Städtle Saalfeld seine Auga fir emmer gschlossa. Grad amôl 60 Jôhr alt ischt’r wôrra. Heitzodag send seine Werk weitgehend vrgessa.

A kloina Auswahl vo seine WerkBearbeite

KombosizionaBearbeite

  • Symphonie in A-Dur
  • Präludium und Fuge
  • Konzert in D-Moll für Streichorchester
  • Sinfonie für großes Orchester
  • Konzert für Klavier und Orchester
  • Streichquartett
  • Zwei Suiten für Klaviertrio
  • Drei Sonaten für Geige solo
  • Bühnenmusik zu Shakespeares “Was ihr wollt”

SchrifdaBearbeite

  • Harmonielehre (1905)
  • Von Grenzen und Ländern der Musik (1916)
  • Von zwei Kulturen der Musik (1920)
  • Die Symphonie Bruckners (1924)
  • Eine Einführung in die Musik (1926)
  • J. S. Bachs Konzertform

Erenneronga an da August HalmBearbeite

  • Seit 1929 geit’s em Musikwissaschaftlicha Inschdidut vo dr Universideet Diibenga a August-Halm-Archiv[1]
  • 1988 hôt Staatlicha Musikhochschuel Trossenga da August-Halm-Preis ens Leaba gruafa.[2]
  • Sowohl z Stuegert wia au en Schwäbisch Hall geit’s a Strôß, wo nôch-em benannt wôrra ischt.[3][4]

QuellaBearbeite

  • Illustriertes Musiklexikon, rausgäa vom Hermann Abert, Verlag J. Engelhorns Nachf., Stuttgart, 1927
  • Friedrich Herzfeld: Das Lexikon der Musik, Verlag Ullstein GmbH, Frankfurt am Main – Berlin – Wien (1976)
  • Lueg d Weblink

WeblinkBearbeite

Oinzlne NôchweisBearbeite