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Dialäkt: Schwäbisch

Dr Edward Staempfli (* 1. Februar 1908 z Bern, † 12. Januar 2002 z Berlin[1] ) ischt a Schweizer Kombonischt, Dirigent ond Pianischt gwäa.

Inhaltsverzeichnis

Aus seim LeabaBearbeite

Dr Edward Staempfli ischt am 1. Februar 1908 z Bern uff d Welt komma. Sei Vadder isch dr Jurischt ond Vorleger Hans Kaspar Wilhelm Staempfli ond sei Mueder d Leonie geborene Kammerer gwäa. Noch-em Bsuech vo dr Kandonsschuel z Trogen em Kanton Appenzell Ausserrhoden (1922 bis 1927) hot’r zonägscht amol oogfanga, en seira Hoimetstadt Medizin zo studiira, bald abr gmerkt, dass des Gebiit et s Richtige fir-en ischt. Drom hot’r zwoi Johr druff des Studium abbrocha, ischt noch Köln zoga ond hot deet Tonsatz ond Kontrapunkt beim Wilhelm Mahler ond beim Philipp Jarnach studiirt. Hendrher hot’r noh a Studium beim Paul Dukas en Paris druffgsaddlet. S Dirigiira hot’r beim Hermann Scherchen z Brüssel glernt. Wia 1939 dr Zwoide Weltkriag ausbrocha ischt, isch dr Staempfli en sei schweizerischa Hoimet zruckganga. Zwoi Johr späder hot’s-en noch Heidelberg ond 1954 noch Berlin zoga.

Em Staempfli seine Liablengskombonischda send dr Arnold Schönberg, dr Claude Debussy ond dr Igor Strawinski gwäa. Vom Ledschdera hot’s-em bsonders sei Ballett Le sacre du printemps oodoa, wo sei Kombosizioosweis stark beeiflusst hot. Ab 1949 hot’r fascht bloß noh noch-em Schönberg seira Zwölftontechnik komboniirt.

Am 12. Januar 2002 hot dr Staempfli en seira Wahlhoimet Berlin seine Auge fir emmer gschlossa. 94 Johr alt ischt’r worra. Heitzodag isch seller Moo bloß noh e-ma kloina Personakreis an Begriff.

AuszoichnongaBearbeite

  • Prix Henry Le Boeuf z Brüssel fir sei Werk Musik für elf Streichinstrumente

A Auswahl vo seine WerkBearbeite

  • Les Sept Poèmes d'Amour en Guerre noch-ma Tekscht vom Paul Éluard
  • Präludium und Variationen über ein Tessiner Volkslied für Orchester (1945)
  • Epitaphe pour Paul Éluard (1954)
  • Konzert für Flöte und Orchester (1957)
  • Spannungen, a Ballett (1962)
  • Streichquartett (1962)
  • Drei Sinfonia
  • Viir Klaviirkonzert

QuellaBearbeite

  • Friedrich Herzfeld: Das Lexikon der Musik, Ullstein, Frankfurt am Main – Berlin – Wien (1976), S. 519
  • Lueg d Weblink

WeblinkBearbeite

Fuaßnoda ond oinzlne NochweisBearbeite