S Holozään (bopuläärwüsseschaftlig au Noochiiszitalter) isch dr geegewärtigi Zitabschnitt vo dr Ärdgschicht. In dr Chronostratigrafii und dr Geochronologii isch s Holozään e Serii bzw. Epoche und wird noch em Beschluss vo dr International Commission on Stratigraphy (ICS) sit 2018 in drei geoloogischi Stuefe iidäilt (Grönlandium, Northgrippium, Meghalayum). Es het vor öbbe 11'700 Joor mit dr Ufwermig vo dr Ärde am Ändi vom PLäistozään aagfange.[1]

Syschtem Serie Stapfle ≈ Alter (mya)
Quartär Holozän Holozän 0,0117–0
Plaischtozän Jungplaischtozän
(Tarantium)
0,126–0,0117
Mittelplaischtozän
(Ionium)
0,781–0,126
Altplaischtozän
(Calabrium)
1,806–0,781
Gelasium 2,588–1,806
diefer diefer diefer elter

S Holozään und s Pläistozään ghööre zum Kwartäär, wo s jüngste Süsteem vom Känozoikum isch. In dr änglische Terminologii wird s Holozään mänggisch au as Present (dütsch „Geegewart“) bezäichnet.

Dr NaameBearbeite

D Bezäichnig Holozään stammt us em Altgriechische und bedütet em Sinn nooch „s ganz Nöije“ (ὅλος hólos ‚ganz‘ und καινός kainós ‚nöi‘). Dr Begriff wisch 1867/1869[2] bzw. scho 1850[3] vom franzöösische Zooloog Paul Gervais brägt worde.

KwelleBearbeite

Dr Ardikel «Holozän» uf dr dütsche Wikipedia

LiddratuurBearbeite

  • Anson Mackay (Hrsg.): Global change in the holocene. Hodder & Stoughton, London 2005, ISBN 0-340-81214-1.
  • Neil Roberts: The Holocene. An environmental history. 2. Auflage. Oxford 1998, ISBN 0-631-18638-7.
  • Christian-Dietrich Schönwiese]: Klimatologie. 2. Auflage. Stuttgart 2003, ISBN 3-8252-1793-0, S. 292–304.
  • Thomas Terberger: Hunters in a changing world. Rahden (Westf.) 2004, ISBN 3-89646-435-3.
  • Heinz Wanner: Klima und Mensch. Eine 12'000-jährige Geschichte. Haupt Verlag, Bern 2016, ISBN 978-3-258-07879-3 (Einführung, auch an Laien adressiert).

WeblinggBearbeite

FuessnooteBearbeite

  1. Mike Walker, Sigfus Johnson, Sune Olander Rasmussen, Trevor Popp, Jørgen-Peder Steffensen, Phil Gibbard, Wim Hoek, John Lowe, John Andrews, Svante Björck, Les C. Cwynar, Konrad Hughen, Peter Kershaw, Bernd Kromer, Thomas Litt, David J. Lowe, Takeshi Nakagawa, Rewi Newnham und Jakob Schwander: Formal definition and dating of the GSSP (Global Stratotype Section and Point) for the base of the Holocene using the Greenland NGRIP ice core, and selected auxiliary records. In: Journal of Quaternary Science. Band 24, Nr. 1, 2008, S. 3–17, doi:10.1002/jqs.1227.
  2. Hans Murawski, Wilhelm Meyer: Geologisches Wörterbuch. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage. Spektrum, Heidelberg 2004, ISBN 3-8274-1445-8 (google.de).
  3. Paul Gervais: Sur la répartition des mammifères fossiles entre les différents étages tertiaires qui concourent à former le sol de la France. In: Académie des Sciences et Lettres de Montpellier (Hrsg.): Mémoires de la Section des Sciences 1850, S. 399–413, hier S. 413.