Marco Angster

italiänische Spraachwüsseschafter, wo hüt a der Uniwèrsitèèt Zadar z Kroaazie leert und forschet
Dialäkt: Züritüütsch

De Marco Angster (* 2. Dezämber 1981 z Ivrea, Itaalie) isch en italiänische Spraachwüsseschafter, wo hüt a der Uniwèrsitèèt Zadar z Kroaazie leert und forschet. Under anderem hät er au über s Süüdwalsertüütsch gschribe.

S Gibuurtsoort vom Marco Angster, Ivrea oder Eebri uf Walsertüütsch, lyt im Piemont, aber ganz i de Nèèchi vom Augschttaal. Syn Vatter isch en Gressoneyer und redt au s Walsertüütsch vo deet. Spraachwüsseschaft gstudiert hät der Angster zeerscht a der Uniwèrsitèèt Turyn. Deet hät er syni Bachelor-Aarbet über di parafrastisch Konjugazioon mit tue plus Infinityv (aso öppen ich tue ässe statt ich isse) im Greschoneititsch gschribe. De Master hät er au deet gmachet, und zwaar über zämegsetzti tüütschi Adjektyv wie rotwangig, salzhaltig, risikofreudig. Nachanen isch er a d Uniwèrsitèèt Pavia, wo-n-er 2013 mit eren Aarbet über gwüssi Woortbildigsprozäss i europèèische Spraache de Tokter gmachet hät. Drufaben isch er wider a der Uni Turyn und au der Uni Bozen gsy. 2017 isch er dänn a d Uniwèrsitèèt Zadar z Dalmaazie ggange, wo-n-er bis hüt as Assischtänzprofässer für Linguischtik (Spraachwüsseschaft) würkt.

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Zum Walsertüütsch:

  • La perifrasi tue + infinito nel titsch di Gressoney. BA-Aarbet a der Uniwèrsitèèt Turyn, 2005/5.
  • La perifrasi con fare nel dialetto walser di Gressoney. I: Sergio Gilardino (Ug.): Walsersprache. La lingua dei Walser: lo stato attuale delle conoscenze. 1. Incontro di studio, Aosta, 2–3 dicembre 2005, Progetto interreg 3. B spazio alpino, Walser Alps. Le Château, Aosta 2006, S. 65–71.
  • D liebò chénn tin als tue was ti-mò-ne séege. ‘I bravi bambini fanno quello che gli si dice.’ I: Augusta 2007, S. 46–47 (online).
  • (zäme mit em Matteo Rivoira: Il questionario e i testi. I: Federica Antonietti (Ug.): Scrivere tra i walser. Per un’ortografia delle parlate alemanniche in Italia. Associazione Walser Formazza, Formazza 2010, S. 48–53.
  • Il verbo fare a Gressoney. Caratteri e forme di forme verbali analitiche in un dialetto walser. I: Elisabetta Fazzini (Ug.): Il tedesco superiore. Tradizione scritta e varietà parlate. Edizioni dell’Orso, Alessandria 2011, S. 65–86.
  • Scrivere tra i walser. Perché una nuova grafia? I: Augusta 2011, S. 55–58 (online).
  • Isolamento e contatto. Stratigrafia del lessico dei walser meridionali dai dati del PALWaM. I: Bollettino dell’Atlante Linguistico Italiano (III Serie) 36, 2012, S. 155–200.
  • (zäme mit em Matteo Rivoira und em Antonio Romano:) Eredità, sviluppo interno e contatto. Tratti fonetici, marche morfologiche e scelte (orto)grafiche per le comunità walser di Piemonte e Valle d’Aosta. I: Tullio Telmon, Gianmario Raimondi und Luisa Revelli (Ug.): Coesistenze linguistiche nell’Italia pre- e postunitaria. Atti del XLV Convegno della Società di Linguistica Italiana (Aosta–Bard–Torino 26–28 settembre 2011), Band I. Bulzoni, Milano 2012, S. 375–390.
  • Lingue di minoranza e di maggioranza. 200 anni di lingue straniere a Gressoney (AO). I: Valentina Porcellana und Federica Diémoz (Ug.): Minoranze in mutamento: Etnicità, lingue e processi etnografici nelle valli alpine italiane. Edizione dell’Orso, Alessandria 2014, S. 105–121.
  • (zäme mit der Ingeborg Geyer und de Marcella Benedetti; as Ug.): Il tesoro delle isole germaniche in Italia / Wortschatz aus den deutschen Sprachinseln in Italien. Athesia, Bozen 2014.
  • (zäme mit de Federica Antonietti und de Monica Valenti; as Ug.:) Il Piccolo Atlante dei Walser Meridionali. Tipografia Valdostana, Aosta 2015.
  • (zäme mit em Livio Gaeta:) Wie kurz sind die Kurzverben? Morphologische Merkmale in Gressoney und Issime. I: Stefan Rabanus (Ug.): Deutsch als Minderheitensprache in Italien. Theorie und Empirie kontaktinduzierten Sprachwandels. Germanistische Linguistik 239–240, 2018, S. 211–237.
  • (zäme mit de Silvia Dal Negro:) Francoprovenzale e walser nell’alta valle del Lys. I: Augusta 48, 2016, 22–26 (online).
  • zäme mit em Marco Bellante, em Raffaele Cioffi und em Livio Gaeta:) I progetti DiWaC e ArchiWals. I: Livio Gaeta (Ug.): Le isole linguistiche tedescofone in Italia. Special Issue of Bollettino dell’Atlante Linguistico Italiano 41, 2017, S. 83–94.
  • (zäme mit de Silvia Dal Negro:) Linguistische und soziolinguistische Distanz einschätzen: der Fall von Walserdeutsch. I: Helen Christen, Peter Gilles, Christoph Purschke (Ug.): Räume, Grenzen, Übergänge. Akten des 5. Kongresses der Internationalen Gesellschaft für Dialektologie des Deutschen (IGDD). ZDL Beihefte. Steiner, Stuttgart 2017, S. 9–25.
  • (zäme mit de Silvia Dal Negro:) Francoprovençal in contact with Walser German. I: International Journal of the Sociology of Language 249, 2018, S. 135–150.
  • (zäme mit em Livio Gaeta:) Loanword formation in minority languages: lexical strata in Titsch and Töitschu. I: Pius ten Acken und Renáta Panocová (Ug.): The Interaction of Borrowing and Word Formation. Edinburgh University Press, Edinburgh 2020, S. 215–236.
  • (zäme mit em Marco Bellante, em Raffaele Cioffi und em Livio Gaeta:) Conservazione e innovazione nelle varietà walser: i progetti DiWaC e ArchiWals. I: Roberto Rosselli Del Turco (Ug.): Dall’indoeuropeo al germanico: problemi di linguistica storica. Atti del XVIII Seminario Avanzato in Filologia Germanica. Edizioni dell’Orso, Alessandria 2019, S. 141–193.
  • (zäme mit em Livio Gaeta:) Contact phenomena in the verbal complex: the Walser connection in the Alpine area. I: STUF – Language Typology and Universals 74, 2021, S. 73–107.

Anders:

  • vilicht chunt na öppis

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