Säuger
Systematik
Überstamm: Neumüüler (Deuterostomia)
Stamm: Chordadier (Chordata)
Unterstamm: Wirbeldier (Vertebrata)
Überklass: Chiifermüüler (Gnathostomata)
Reije: Landwirbeldier (Tetrapoda)
Chlass: Säuger
Wüsseschaftlige Name
Mammalia
Linnaeus 1758
Underchlass

D Säuger (Mammalia) si e Klass vo de Wirbeldier. Zu de Merkmol, wo si kennzeichne, ghöre s Sauge vom Nochwuchs mit Milch, wo in de Milchdrüese vo de Wiibli broduziert wird, und s Fäll us Haar, wo si zsämme mit dr gliichwarme Körpertämpratur relativ unabhängig vo dr Umgäbigstämpratur macht. Bis uf wenigi Usnahme bringe d Säuger läbigi Jungi uf d Wält. Die meiste Säugerarte läbe an Land, doch es git sonigi, wo d Luft und s Wasser bevölkere. S Verhaltensspektrum vo de Säuger isch breit und flexibel, e baar Gruppe zeige komplexi soziali Strukture. Wältwit underscheidet mä hüte öbbe 5.500 rezänti Arte, wo in drei Underklasse iideilt wärde: die eierlegende Ursäuger (Protheria), d Bütelsäuger (Metatheria) und die Höchere Säuger oder Plazentadier (Eutheria), wo au dr Mensch zun ene zelt. D Richdig in dr spezielle Zoologii, wo d Säuger erforscht, wird als Mammalogii bezeichnet.

Systematik

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Stammbaum vo de Säuger
 
S Kreisdiagramm zeigt dr Aadeil vo de einzelne Ornige am Artebestand vo de Säuger. Hellblau (rächts) d Nager, rot (unde) d Fläderdier

D Säuger wärde in drei Unterklasse mit öbbe 25 bis 30 Ornige underdeilt.

E baar Notize zu dere Systematik:

  • D Ameridelphia wärde as paraphyletischi Gruppe erwoge.
  • D Baarhuefer und d Wal wärde öfters zun ere gmeinsame Ornig (Cetartiodactyla) zsämmegfasst, wil sich d Wal us de Baarhuefer entwicklet hai, wo ohni die Zsämmefassig e paraphyletischi Gruppe were
  • D „Huefdier“ (Ungulata) si in dere Systematik kei systematischi Gruppe meh, sondern fasse verschiidnigi Taxa zsämme, wo nit nöcher mitenand verwandt si. Die Iideilig isch aber umstritte.
  • D Dier, wo do as Tenrekartigi (Afrosoricida) bezeichnet wärde, het mä früehner de Insektefrässer zuegordnet. Noch wiitläufiger Aasicht hai si sich aber nume konvergänt zu dene entwicklet.
  • D Fläderdier wärde in mängge Systematike nooch zu de Primate do, mänggisch wärde si au nume as zwei Taxa, wo sich konvergänt entwicklete hai, Flughünd und Flädermüüs, betrachtet. Noch jüngere Undersuechige drifft beides aber nid zue.
  • D Iiornig vo de Rüsselspringer, vom Ärdfärkel und vo de Schuppedier isch lang umstritte gsi. Genetischi Undersuechige belege aber, ass si zu de gnennte Gruppe ghöre.

Literatur

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  • Gerhard Storch: Mammalia, Säugetiere. In: Wilfried Westheide, Reinhard Rieger (Hrsg.): Spezielle Zoologie. Teil 2: Wirbel- oder Schädeltiere. Spektrum Akademischer Verlag, Heidelberg – Berlin 2004, 712 Seiten, ISBN 3-8274-0307-3, S. 445–471
  • Eckhard Grimmberger: Die Säugetiere Deutschlands. Beobachten und Bestimmen. Quelle & Meyer, Wiebelsheim 2014, ISBN 978-3-494-01539-2
  • Bernhard Grzimek: Grzimeks Tierleben. Enzyklopädie des Tierreichs. Bechtermünz, 2001, ISBN 3-8289-1603-1 (Säugetiere in Band 10 bis 13)
  • T. S. Kemp: The Origin & Evolution of Mammals. Oxford University Press, Oxford 2005, ISBN 0-19-850761-5
  • Zhe-Xi Luo, Zofia Kielan-Jaworowska, Richard L. Cifelli: In quest for a Phylogeny of Mesozoic mammals. in: Acta Palaeontologica Polonica. PAN, Warszawa 47.2002,1, 1–78, ISSN 0567-7920
  • Malcolm C. McKenna, Susan K. Bell: Classification of Mammals. Above the Species Level. Columbia University Press, New York 2000, ISBN 0-231-11013-8
  • D. E. Wilson, D. M. Reeder: Mammal Species of the World. Johns Hopkins University Press, Baltimore 2005, ISBN 0-8018-8221-4

Weblingg

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  Commons: Säuger – Sammlig vo Multimediadateie