Fildorsdadd (amdlich Filderstadt) isch a Graosa Graessdadd en dor Midde vo Bada-Wirddabärg, ogfär 15 km sidlich vom Zendrum vo Sduagord. Wia dor Nãma ãdeided, leid-se zendral uff de Fildra. Zsẽma mid de båede Nåchborsdedd Laefäda-Ächdordeng ond Osdfildra bilded Fildorsdadd a sdarg bebauds Siidlongsgebiid. Älle drei Sdedd send 1975 em Rãma vo dor bada-wirddabärgischa Gmaenderefom endsdanda. Haed isch Fildorsdadd mid saene 46.000 Aewonor (2018) nåch Essleng d zwåedgraesda Sdadd em dichd besiidlda Landgraes Essleng.

Wappe Dütschlandcharte
Wappe vo dr Stadt Filderstadt
Filderstadt
Dütschlandcharte, Position vo dr Stadt Filderstadt fürighobe
Koordinate: 48° 40′ N, 9° 13′ O
Basisdate
Bundesland: Bade-Württebärg
Regierigsbezirk: Stuegert
Landchreis: Esslenga
Höchi: 371 m ü. NHN
Flächi: 38,5 km²
Iiwohner:

46.188 (31. Dez. 2022)[1]

Bevölkerigsdichti: 1198 Iiwohner je km²
Poschtleitzahl: 70794
Vorwahle: 0711 und 07158
Kfz-Chennzeiche: ES
Gmeischlüssel: 08 1 16 077
Stadtgliderig: 5 Stadtdeil
Adress vo dr
Stadtverwaltig:
Aicher Straße 9
70794 Filderstadt
Webpräsenz: www.filderstadt.de
Oberburgermeischter: Christoph Traub (SPD)
Lag vo dr Stadt Filderstadt im Landchreis Esslenga
KarteAlb-Donau-KreisLandkreis BöblingenLandkreis GöppingenLandkreis LudwigsburgLandkreis ReutlingenLandkreis TübingenRems-Murr-KreisStuttgartAichtalAichwaldAltbachAltdorf (Landkreis Esslingen)AltenrietAltenrietBaltmannsweilerBempflingenBeuren (bei Nürtingen)Bissingen an der TeckDeizisauDenkendorf (Württemberg)Dettingen unter TeckErkenbrechtsweilerEsslingen am NeckarFilderstadtFrickenhausen (Württemberg)GroßbettlingenHochdorf (bei Plochingen)HolzmadenKirchheim unter TeckKöngenKohlberg (Württemberg)Kohlberg (Württemberg)Leinfelden-EchterdingenLenningenLichtenwaldNeckartailfingenNeckartenzlingenNeidlingenNeuffenNeuhausen auf den FildernNotzingenNürtingenOberboihingenOhmdenOstfildernOwenPlochingenReichenbach an der FilsSchlaitdorfUnterensingenWeilheim an der TeckWendlingen am NeckarWernau (Neckar)Wolfschlugen
Karte
Dialäkt: Schwäbisch

Geografi, Vorkehr, Wirdschafd

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Fildorsdadd leid uff middlora Filderhaochfleche uff 327 bis 474 m Haeche. Diräddg sidlich vom Sdadddåel Pladdahardt ['bladɐha:rd] fangd dor Naturpark Scheebuach ã. Vo de haechor glagenen Dåel vo Fildorsdadd hådd-mor on Ausbligg uff d Schwäbischa Alb, wenn ed irgend a Bebauong dor Bligg vorsberra duad.

Nåchborgmaendena send (em Uhrzaegor, em Norda ãgfanga):
Sduagord (Sdaddgraes), Nuihausa, Wolfschluaga ond Åechdaal (älle Landgraes Essleng), Waldabuach (Landgraes Bebleng) ond Laefälda-Ächdordeng (Landgraes Essleng).

Fildorsaddd leid diräggd an dor A 8 Sduagord-Ulm ond am Flughafa Sduagord-Ächdordeng mid dor Fildormässe diräggd dornäaba. Middla durch Fildorsdadd durch fird d B 27 Stuagord-Dibeng, als Schnällsdråß uff dor ganza Sdregge viirsburich ausbaud. Dui hervorragenda Vorkehrslag hådd abor ao zur Folg, dass-s en Fildorsadadd sälbsd naachds nia wirglich ruich isch.

Mid dor S-Bã S 2 ond S3 kã-mor vom Sdadddåel Bärnhausa en ogfär 20 Menudda diräggd nåch Sduagord naefara oder isch en 5 Menudda em Flughafa drenn.

Dor ganze Bereich vo dor Fildor, ao Fildorsdadd, isch vool mid Ãsiidlonga vo graose Firmena, Middlsdandsbedriib ond Dinsdlaesdongsfirmena. An Arbaedsbläzz fäld-s edda. Dorfir muas-mor firr Heisor, Wohnonga ond Baupläzz so viil zaala wia en Sduagord. Dor enorme Landschafdsvorbrauch en de ledsde Jårzehnd håd dor Charaktor vo dor Fildor, ao em Bereich vo Fildorsdadd, komblädd vorendored. Landwirdschaft geid-s kaom mae, d Landschaft isch vorsdeddored. S bekannde "Fildograud" wird zwår emmor noo ãabaud, aber d Flechena dirfir send deidlich glaenor wårda.

 
Bligg ibor dor Flughafa ond d Mässe. Em Middlgrond Bärnhausa, em Hendorgrond d Schäwbischa Alb.

Stadtglidorong

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S Sdaddgebiid vo Fildorsdadd[2] sezzd sich zsẽma aus de faef frijor sälbsdendiche Gmaendena

  • Bärnhausa ['bɛrnhousã], Haobdord vo dor Gsamdsdadd, mid-ma graosa Flechãdåel am Flughafa Sduagord, ogfär 13.000 Aewonor,
  • Bõlanda ['bõ:landã] 10.000 Aewonor, zsẽmabaud mid
  • Bladdahaard ['bladãha:rd] 8.400 Aewonor,
  • Hardhausa [hard'housã] 4.000 Aewonor ond
  • Sillmeng lokal ['silmeŋ], iborregional ['silmeŋã] 7.500 Aewonor.

Bis uff Hardhausa wärded älle Nãma uff dor ersda Silbe betont, so wia-s em Schwäbischa bei de maesde dreisilbiche Nãma dor Fall isåch.

 
D Kircha vo Bärnhausa uff-ma Vorkehrsschild. An Pferdemarkt geid-s då ao.

Kuldur

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Fildorsdadd isch bekannd fir sae Konzert- ond Kongrässzendrum "Filharmonie" ond sae Hallabaad "Fildorado". Em Sdadddåel Bõlanda leid d Fildorklinik, a anthroposophischs Kranggahaus. Uff-m Gebiid vo Bladdahaard leid-s Tagungszendrum "Bernhäuser Forst" vom Evangelischa Jugendwerk en Wirddabärg. Bärnhausa isch dor Sitz vom Evangelischa Dekanat firr dia drei Fildorsdedd: Fildorsdadd, Laefälda-Ächdordeng, Osdfildra ond firr Nuihausa/Fildor.

Sälbsdvorsdendlich geid-s en Fildorsdadd älle allgemeinbildende Schuala.

Gmaenderåd

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Bei dor ledsda 'Kommunalwahl am 25. Mai 2014 hådd-s dees Ärgäbnis gäa:[3]

Bardeia ond Wehlergmaenschafda  %
2014
Sitz
2014
 %
2009
Sitz
2009
Kommunalwahl 2014
 %
30
20
10
0
28,69 %
26,42 %
20,93 %
17,71 %
6,25 %
Gwinn un Verluscht
im Verglych zue 2009
 %p
   8
   6
   4
   2
   0
  -2
  -4
  -6
+1,19 %p
+6,42 %p
−1,97 %p
−0,69 %p
−4,95 %p
FW Freie Wähler Filderstadt e. V. 28,69 9 27,5 9
CDU Christlich Demokratische Union Deutschlands 26,42 8 20,0 6
SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands 20,93 7 22,9 8
GRÜNE Bündnis 90/Die Grünen 17,71 6 18,4 6
FDP Freie Demokratische Partei 6,25 2 11,2 3
gsamt 100,0 32 100,0 32
Wahlbedailigung 46,17 % 48,5 %

Schwäbisch en Fildorsdadd

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Älle Dåelord vo Fildorsdadd ghaered schao viile Jårhondord lang zo Wirrdabärg ond hend a aehaedliche Endwigglong hender sich. Dor schwäbische Dialäggd isch en älle Flägga gleich.

Blos a baar Kilomedor sidwäsdlich, uff-m Gebidd vo dor Nåchborsdadd Laefälda-Ächdordeng leid d Meilesmiile mid ire schwäbische Dialäggd-Uffironga.

D schwäbischa Gschiichd ibor "d Fuiorweer vo Bladdahard" isch en dor ganza Gẽged bekannd. S geid-se abor därzeid edd zom kaufa. A Nuiufflag wär naedich.

Ondor de Aldaegsässene Leid held sich bis haed a bodasdendichs Middlschwäbisch. Abor ondor de jonge Leid leided, wia iboraal, dor herkemmliche Dialäggd.

Lidradur

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  • Das Land Baden-Württemberg – Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band III Regierungsbezirk Stuttgart, Region Mittlerer Neckar. Hrsg. von der Landesarchivdirektion Baden-Württemberg. Kohlhammer, Stuttgart 1978, ISBN 3-17-004758-2.
  • Nikolaus Back: Von Filderlinden nach Filderstadt. Die Gemeindereform von 1975. Stadt Filderstadt 2000, ISBN 3-934760-01-5.
  • Der Landkreis Esslingen - Hrsg. vom Landesarchiv Baden-Württemberg i. V. mit dem Landkreis Esslingen, Jan Thorbecke Verlag, Ostfildern 2009, ISBN 978-3-7995-0842-1, Band 1, Seite 519.
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  Commons: Filderstadt – Sammlig vo Multimediadateie

Fuaßnoda

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  1. Statistisches Landesamt Baden-Württemberg – Bevölkerung nach Nationalität und Geschlecht am 31. Dezember 2022 (CSV-Datei).
  2. Hauptsatzig vu dr Stadt Filderstadt vum 5. Februar 1996, zletscht gänderet am 1. Maie 2006
  3. Wahlinformationen des Kommunalen Rechenzentrums Stuttgart


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