S VD im Lemma isch s offiziell Chürzel vom Kanton Waadt und wird bruucht, zum Verwächslige mit Yträäg vom Name Mézières vermyde, wo öppis anders meined.

Mézières (frankoprovenzalisch [a mɛˈziːrɛ]) isch es Dorf i de bolitische Gmai Jorat-Mézières im Bezirk Lavaux-Oron im Kanton Waadt, Schwyz.

GeografiBearbeite

Mézières isch e Stroßedorf im Jorat. D Flechi vor ehemolige Gmai het 62,3 % landwirtschaftligi Flechi, 22,6 % Wald un 15,1 % Sidligsflechi umfasst.[2]

GschichtBearbeite

Mézières isch zum erschte Mol gnännt wore anne 1228 as Messeretes.

Uf de 1. Juli 2016 het Mézières mit den ehemolige Gmaine Carrouge un Ferlens zur neue Gmai Jorat-Mézières fusioniert.

BevelkerigBearbeite

Quälle: Bundesamt für Statistik 2005[3]

Johr 1850 1860 1870 1880 1888 1900 1910 1920
Yywohner 476 446 443 459 436 498 493 486
Johr 1930 1941 1950 1960 1970 1980 1990 2000
Yywohner 513 485 494 504 540 714 898 969

Dr Uusländeraadail isch 2010 bi 12,6 % gläge.[2]

ReligionBearbeite

54,1 % vo dr Yywooner sin evangelisch-reformiert, 27 % sin römisch-katholisch (Stand 2000).[2]

BolitikBearbeite

Bi dr Nationalrootswahle 2011 het s des Ergebnis gee:[2] BDP 0,8 %, CVP 3,9 %, FDP 15,9 %, GLP 4,2 %, GP 16,0 %, SP 30,4 %, SVP 22,0 %, Sunschtigi 0,9 %.

Dr Burgermaischter vu Mézières isch dr Patrice Guenat gsii (Stand Merz 2014).

WirtschaftBearbeite

D Arbetslosigkait isch anne 2011 bi 2,0 % gläge.[2]

Sproch un DialäktBearbeite

Bi dr Volkszellig 2000 hän vu dr 969 Yywohner 91,6 % Franzesisch as Hauptsproch aagee, 4,3 % Dytsch, 0,8 % Italienisch un 3,3 % anderi Sproche.[2]

Dr alt frankoprovenzalisch Patois isch wahrschyns aafangs 20. Jh. uusgstorbe. Ergebnis us dr Volkszellige vu 1990 un 2000, wu zum Dail Lyt Patois as Sproch aagchryzlet hän, gälte in dr Sprochwisseschaft as Artefakt un hän ihre Ursprung ender in statistische Fähler oder ass d Lyt unter „Patois“ ihr Regionalfranzesisch verstehn.[4][5]

LiteraturBearbeite

WeblinkBearbeite

  Commons: Mézières, Vaud – Sammlig vo Multimediadateie

FueßnoteBearbeite

  1. Bilanz der ständigen Wohnbevölkerung nach Bezirken und Gemeinden uf bfs.admin.ch (Bundesamt för Statistik)
  2. 2,0 2,1 2,2 2,3 2,4 2,5 Bundesamt für Statistik: Regionalporträts 2012: Kennzahlen aller Gemeinden (Site cha nüme abgrüeft wärde; Suche im Webarchiv)[1] [2] Vorlage:Toter Link/www.bfs.admin.ch, Mai 2012
  3. Bundesamt für Statistik: Eidgenössische Volkszählung 2000: Bevölkerungsentwicklung der Gemeinden 1850–2000. Bern 2005 (Online uf bfs.admin.ch (Site cha nüme abgrüeft wärde; Suche im Webarchiv)[3] [4] Vorlage:Toter Link/www.bfs.admin.ch, Date im Aahang (Site cha nüme abgrüeft wärde; Suche im Webarchiv)[5] [6] Vorlage:Toter Link/www.bfs.admin.ch)
  4. Andres Kristol: Que reste-t-il des dialectes gallo-romans de Suisse romande?. In: Jean-Michel Eloy (Hg.).: Evaluer la vitalité. Variétés d’oïl et autres langues. Université de Picardie / Centre d’Etudes Picardes, Amiens 1998, S. 101–114
  5. Pierre Knecht: Die französischsprachige Schweiz. In: Hans Bickel, Robert Schläpfer (Hg.): Die viersprachige Schweiz. Sauerländer, Aarau/Frankfurt/Salzburg 2000, S. 139–176