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Walo Lüönd

Dr Walo Lüönd (* 13. April 1927 z Zug; † 17. Juni 2012 z Locarno[1]; haimetbrächtigt z Rothenthurm) isch e Schwyzer Schauspiiler gsii. Är isch vor allem bekannt gsii dur syni Hauptrollen in dr Film Dällebach Kari un Die Schweizermacher an dr Syte vum Emil Steinberger un dur d Roll vum Rodriguez in dr ARD-Serie Auf Achse.

Inhaltsverzeichnis

LääbeBearbeite

Dr Walo Lüönd isch dr Suhn vum Konditor Oswald Lüönd gsii. Är isch z Zug uf d Schuel gangen un het vu 1942 bis 1946 e Lehr zum Herreschnyyder gmacht. Ab 1945 het er Oobekurs im Schauspiilunterricht gnuu un vu 1948 bis 1951 het er en Uusbildig am Bühnestudio Züri gmacht. Erschti Ufdritt het er ab 1949 am Schauspiilhuus un bim Cabaret Fédéral z Züri ghaa, 1952 bis 1953 het er Ufdritt ghaa am Stadttheater Basel. Im Lauf vu dr Johr isch er au an andere Theater im dytschsprochige Ruum ufdrätte, an dr Kammerspiel un am Residenztheater z Münche, an dr Städtische Bühne Essen, an dr Volksbühne Berlin un ab 1967 as Gaschtschauspiiler am Neumarkttheater Züri. Feschti Engaschmänt het er ghaa am Schauspiilhuus Züri (1972-1978) un am Stadttheater Basel (1978-1985). Ab 1985 isch er freischaffende Schauspiiler gsii. Syter anne 1962 het er au fir s Färnseh un Film gschafft, in dyschte un Schwyzer Produktione. Sy letschten Ufdritt het er anne 2010 in dr Verfilmig vum Roman «Der grosse Kater» vum Thomas Hürlimann ghaa.

Är isch syt 1957 mit dr Schauspiileri Eva-Maria Bendig ghyrote gsii un het zwee Sihn ghaa, dr Daniel (1957–1987) un dr Oliver (* 1958). Di leschte Johr vu sym Lääbe het dr Lüönd im Kanton Tessin gläbt.[2]

Dr Walo Lüönd isch uf em Gmaindsfriidhof Schachen z Untersiggenthal, Kanton Aargau begrabe wore.[3]

UuszaichnigeBearbeite

Film un FärnsehBearbeite

  • 1960: Venus im Licht
  • 1961: Die Wildente
  • 1962: Café Oriental
  • 1962: Nachts ging das Telefon
  • 1962: Die unsichtbaren Krallen des Dr. Mabuse
  • 1962: Das Paradies von Pont L'Eveque
  • 1963: Mamselle Nitouche
  • 1963: Schwarz auf Weiß
  • 1965: Im Schatten einer Großstadt
  • 1965: Besuch von drüben (Serie Die fünfte Kolonne)
  • 1965: Die Schlüssel (Serie, 3 Folge)
  • 1965: Fall erledigt - 'End of Conflict'
  • 1966: Das verräterische Licht (Serie Die fünfte Kolonne)
  • 1966: Das ganz große Ding
  • 1966: Der Mann mit der Puppe
  • 1966: Der Kinderdieb
  • 1967: Die Liga der Rothaarigen (Serie Sherlock Holmes)
  • 1967: Die Reisetasche (Serie Das Kriminalmuseum)
  • 1967: Die Mission
  • 1967: Der dritte Handschuh
  • 1969: Zwei ahnungslose Engel
  • 1970: Dällebach Kari
  • 1972: Der Fall
  • 1973: Die Fabrikanten
  • 1974: Engadiner Bilderbogen (Serie)
  • 1975: De Grotzepuur
  • 1976: Riedland
  • 1977: Die Konsequenz
  • 1978: Die Schweizermacher
  • 1979: Brot und Steine
  • 1981: Der Erfinder
  • 1982: Ungleicher Lohn
  • 1982: Feuer und Schwert - Die Legende von Tristan und Isolde
  • 1983: Die schwarze Spinne
  • 1983: Die Krimistunde (TV-Serie)
  • 1983: Hunderennen
  • 1983: Der Friedensengel (Serie Monaco Franze)
  • 1984: Tapetenwechsel
  • 1985: Einmal Ku’damm und zurück
  • 1986: Gauner im Paradies
  • 1986: Lisi und der General
  • 1987: Minipli
  • 1987: Spiel mit dem Feuer (Serie Tatort)
  • 1987–92: Auf Achse (Serie, 4 Folgen)
  • 1988: Goldjunge
  • 1988: Didi – Der Experte
  • 1988: Die Dollarfalle
  • 1989: Der Fuchs (Serie)
  • 1993: Jeanmaire – Ein Stück Schweiz
  • 1994: Die Direktorin (Serie)
  • 1994: Pumuckl und der blaue Klabauter
  • 1996: Spiel des Lebens (Serie)
  • 1998: Walli, die Eisfrau
  • 1998: Irrlichter
  • 1999: Heirate mir!
  • 2000: Komiker
  • 2001: Escape to Paradise
  • 2002: Exit
  • 2004: Sternenberg
  • 2004: Bienvenue en Suisse
  • 2004: Oeschenen
  • 2004: Wilhelm Tell
  • 2005: Das Lächeln der Madonna (Serie Tatort)
  • 2007: Briefe und andere Geheimnisse
  • 2007: Verlassen
  • 2010: Der grosse Kater

LiteraturBearbeite

  • Thomas Hostettler: Walo Lüönd. In: Andreas Kotte (Hrsg.): Theaterlexikon der Schweiz. Band 2. Chronos, Zürich 2005, ISBN 3-0340-0715-9, S. 1140 f.

WeblinkBearbeite

FueßnoteBearbeite

  1. Claudia Schwartz: Einer zum Anfassen. In: Neue Zürcher Zeitung vum 27. Juni 2012
  2. 2,0 2,1 Walo Lüönd ist tot. In: Tages-Anzeiger.ch/Newsnet vom 27. Juni 2012
  3. knerger.de: Das Grab von Walo Lüönd
  4. Ehre-Prix Walo. Abgruefen am 28. Juni 2012
  Dä Artikel basiert uff ere fräie Übersetzig vu dere Version vum Artikel „Walo_Lüönd“ vu de dütsche Wikipedia.

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