Chessel (frankoprovenzalisch [a tsɛˈse]) isch e bolitischi Gmai im Bezirk Aigle im Kanton Waadt, Schwyz.

Chessel
Wappe vo Chessel
Basisdate
Staat: Schwiiz
Kanton: Waadt (VD)
Bezirk: Aiglew
BFS-Nr.: 5403i1f3f4
Poschtleitzahl: 1846
Koordinate: 558086 / 133264Koordinaten: 46° 20′ 58″ N, 6° 53′ 39″ O; CH1903: 558086 / 133264
Höchi: 379 m ü. M.
Flächi: 3.57 km²
Iiwohner: 426 (31. Dezämber 2018)[1]
Website: www.chessel.ch
Charte
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GeografiBearbeite

Chessel lyt am räöchte Stade vum Rottu. D Gmaiflechi umfasst 61,1 % landwirtschaftligi Flechi, 23,7 % Wald, 10,1 % Sidligsflechi un 5,1 % sunschtigi Flechi.[2]

GschichtBearbeite

Chessel isch zum erschte Mol gnännt wore anne 1364 as Chessey.

BevelkerigBearbeite

Quälle: Bundesamt für Statistik 2005[3]

Johr 1850 1860 1870 1880 1888 1900 1910 1920
Yywohner 132 119 126 128 147 167 141 181
Johr 1930 1941 1950 1960 1970 1980 1990 2000
Yywohner 156 174 202 209 191 191 222 314

Dr Uusländeraadail isch 2010 bi 7,7 % gläge.[2]

ReligionBearbeite

64,3 % vo dr Yywooner sin evangelisch-reformiert, 23,2 % sin römisch-katholisch (Stand 2000).[2]

BolitikBearbeite

Bi dr Nationalrootswahle 2011 het s des Ergebnis gee:[2] BDP 0,9 %, CVP 3,3 %, FDP 17,0 %, GLP 3,1 %, GP 8,2 %, SP 19,4 %, SVP 32,7 %, Sunschtigi 2 %.

Dr Burgermaischter vu Chessel isch dr Jacques Borgeaud (Stand Merz 2014).

WirtschaftBearbeite

D Arbetslosigkait isch anne 2011 bi 3,2 % gläge.[2]

Sproch un DialäktBearbeite

Bi dr Volkszellig 2000 hän vu dr 314 Yywohner 90,8 % Franzesisch as Hauptsproch aagee, 0,6 % Dytsch, 1 % Italienisch un 7,6 % anderi Sproche.[2]

Dr alt frankoprovenzalisch Patois isch wahrschyns aafangs 20. Jh. uusgstorbe. Ergebnis us dr Volkszellige vu 1990 un 2000, wu zum Dail Lyt Patois as Sproch aagchryzlet hän, gälte in dr Sprochwisseschaft as Artefakt un hän ihre Ursprung ender in statistische Fähler oder ass d Lyt unter „Patois“ ihr Regionalfranzesisch verstehn[4][5]

WeblinkBearbeite

  Commons: Chessel – Sammlig vo Multimediadateie

FueßnoteBearbeite

  1. Ständige und nichtständige Wohnbevölkerung nach Jahr, Kanton, Bezirk, Gemeinde, Bevölkerungstyp und Geschlecht (Ständige Wohnbevölkerung). In: bfs.admin.ch. Bundesamt für Statistik (BFS), 31. August 2019, abgerufen am 22. Dezember 2019.
  2. 2,0 2,1 2,2 2,3 2,4 2,5 Bundesamt für Statistik: Regionalporträts 2012: Kennzahlen aller Gemeinden (Site cha nüme abgrüeft wärde; Suche im Webarchiv)[1] [2] Vorlage:Toter Link/www.bfs.admin.ch, Mai 2012
  3. Bundesamt für Statistik: Eidgenössische Volkszählung 2000: Bevölkerungsentwicklung der Gemeinden 1850–2000. Bern 2005 (Online uf bfs.admin.ch (Site cha nüme abgrüeft wärde; Suche im Webarchiv)[3] [4] Vorlage:Toter Link/www.bfs.admin.ch, Date im Aahang (Site cha nüme abgrüeft wärde; Suche im Webarchiv)[5] [6] Vorlage:Toter Link/www.bfs.admin.ch)
  4. Andres Kristol: Que reste-t-il des dialectes gallo-romans de Suisse romande?. In: Jean-Michel Eloy (Hg.).: Evaluer la vitalité. Variétés d’oïl et autres langues. Université de Picardie / Centre d’Etudes Picardes, Amiens 1998, S. 101–114
  5. Pierre Knecht: Die französischsprachige Schweiz. In: Hans Bickel, Robert Schläpfer (Hg.): Die viersprachige Schweiz. Sauerländer, Aarau/Frankfurt/Salzburg 2000, S. 139–176