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Disambig.svg Dä Artikel bschäftigt sich mit dr Gmei im Schwarzwald. Für witeri Bedütige lueg under Freiamt.


Freiamt isch e Gmei im Landkreis Emmedinge in Bade-Württeberg öppe 25 km nördlich vu Friburg im Brisgau.

Wappe Ditschlandkart
Wappe vo de Gmai Freiamt
Freiamt (Schwarzwald)
Deutschlandkarte, Position vo de Gmai Freiamt hervorghobe
48.1686111111117.9127777777778322Koordinate 48° 10′ N, 7° 55′ O
Basisdate
Dialekt: Alemannisch
Hauptvariante: Nideralemannisch
Regionalvariante: Oberrhialemannisch
Lokalvariante: Brisgau
Bundesland: Bade-Wirttebärg
Regierungsbezirk: Friburg
Landkrais: Emmedinge
Heh: 322 m i. NHN
Flech: 52,9 km²
Iiwohner:

4187 (31. Dez. 2017)[1]

Bevelkerungsdicht: 79 Iiwohner je km²
Boschtlaitzahl: 79348
Vorwahl: 07645
Kfz-Kennzaiche: EM
Gmeischlissel: 08 3 16 054
Gmaigliderung: 5 Ortsteil
Adress vun dr
Gmaiverwaltung:
Sägplatz 1
79348 Freiamt
Webpräsenz: www.freiamt.de
Burgemeischteri: Hannelore Reinbold-Mench
Lag vu dr Gmei im Landkreis Emmedinge
FrankreichOrtenaukreisLandkreis Breisgau-HochschwarzwaldLandkreis Breisgau-HochschwarzwaldFreiburg im BreisgauSchwarzwald-Baar-KreisBahlingen am KaiserstuhlBiederbachBiederbachBiederbachDenzlingenElzachEmmendingenEndingen am KaiserstuhlForchheim (Kaiserstuhl)Freiamt (Schwarzwald)Gutach im BreisgauHerbolzheimKenzingenMalterdingenMalterdingenReute (Breisgau)Rheinhausen (Breisgau)Riegel am KaiserstuhlSasbach am KaiserstuhlSexauSimonswaldTeningenVörstettenWaldkirchWeisweilWinden im ElztalWyhl am KaiserstuhlKarte
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GeographiBearbeite

Geographischi LagBearbeite

Freiamt lit im Middlere Schwarzwald in 255 bis 744 Meter Höchi. Uf dr Gmarkig lit dr 744 Meter hoch Hüenersedel.

NochbergmeindeBearbeite

Nochbergmeinde sin Biederbach, Emmedinge, Guetich i.Brsg., Kenzinge, Malterdinge, Schudderdal (Ortenaukreis), Sexau un Waldkilche.

GmeigliderigBearbeite

Insgsamt lige fümf grössere Ortsdeile Breddedal, Keppebach, Muessbach, Ottoschwande un Richebach sowie zahlrichei Wiler un Einzelghöfte über praktisch die ganz Gmarkig verstrait.

GschichteBearbeite

Devor dr Brisgaugrafe undertänig isch s'Gebiet vum hütige Freiamt anno 1415 an dr badisch Markgraf Bernhard I. kumme. Sither het's zue Bade ghört, mit dem es 1952 zue Bade-Württeberg kumme isch. Die hüttig Gmei Freiamt isch am 1. Juli 1971 durch Igmeindig vu dr ehemolig selbständige Gmei Ottoschwande entstande. Alt-Freiamt isch im alde Land Bade die flächemässig zweitgröscht Gmei gsi.

ReligioneBearbeite

Im Hochberger Land, zue dem Freiamt un Ottoschwande ghört hän, isch d'Reformation 1556 igfüehrt worre. Au hüt noch isch dr Ort evangelisch prägt, d'Katholike vu dr Freiamter Dörfer werre vu dr katholische Gmei z'Emmedinge seelsorgerisch betreut. Z'Freiamt git's zwei evangelischi Kilchegmeinde: Muessbach/Keppebach/Richebach mit em Gmeizentrum z'Muessbach un d'Kilchegmei Ottoschwande/Breddedal, wo dr Schwerpunkt z'Ottoschwande het. Usserdem git's e Neuapostolischi Gmei, wo ihr Gmeihüs im Ortsdeil Muessbach Eckacker baue het.

IgmeindigeBearbeite

  • 1971: Ottoschwande

PolitikBearbeite

LanddagswahlBearbeite

Ergebnis vo dr Landdagswahle sit 2006:[2]

Johr CDU SPD FDP Grieni Linki1 AfD Suschtigi
2016 29,3 % 13,2 % 8 % 32,4 % 2 % 9,9 % 5,2 %
2011 33,8 % 21,5 % 12,4 % 24,1 % 2,2 % 6 %
2006 42,8 % 30,1 % 12,8 % 7,5 % 2,3 % 4,5 %

1 2006: WASG, sit 2011: Die Linke

GmeinderotBearbeite

Ergebnis vo dr Kommunalwahl am 25. Mai 2014:D[3]

Partei/Lischt Stimmenaadeil +/− %p Sitz +/−
CDU 29,7 % 4
SPD 25,8 % 4
FWG 44,5 % 6

PartnerschafteBearbeite

D'Gmei verbindet e Partnerschaft mit dr Gmei De Pinte in Belgie.

Wirtschaft un InfrastrukturBearbeite

Näbenem Schwarzwaldtourismus präge s'Handwerch und vor allem Land- un Forschtwirtschaft s'Läbe vu dr Gmei.

BildigBearbeite

Im Ortsdeil Muessbach git's e Grund- un Hauptschuel, wobi dr Grundschuelzwig e Ussestelle z'Ottoschwande besitzt.

Kultur un SehenswürdigkeiteBearbeite

MuseeBearbeite

E Heimetmuseum im Ortsdeil Ottoschwande stellt d'Ortsgschichte dar. Es isch ime ehemolige Libdinghüs underbrocht, wo vor sinem Umzug uff Ottoschwande an der Freihof im so gnennte Vorhof gstande isch, eme Gwann zwische Rothüs un Richebach. S' "Bäuli" isch au Kulisse vume Büremärkt am Fridig.

VereinBearbeite

In Freiamt git's vili Verein: Mehreri klassischi Kulturorganisatione wie Gsang- un Müsikverein, Sportvereine un au Gwerbeverein mit insgsamt 51 Mitglider.

BauwercherBearbeite

Am 2. Oktober 2004 isch uf dr Gmarkig vu Breddedal uf em höchschte Berg vu dr Gmei, em Hüenersedel (744 m), e Ussichtsturm eröffnet worre. Dr 29 Meter hoch Turm, wo mit Hilf vu private Spendegelder (200.000 €) errichtet worre isch, bietet e witrümige Rundumblick bis zue dr Vogesen, über dr middler Schwarzwald, d'Rhiebeni bzw. die angrenzede Däler (Schudderdal etc.)

S'Kurhüs z'Freiamt bietet näbe eme Hallebad au e Saal un e Besprechigszimmer, wo regionali Künschtler im munätliche Wexel ihri Wercher usstelle. Usserdem het dert d'Kurverwaltig ihr Sitz. Im Wald uf dr Höchi weschtlich über Richebach im Breddedal lige d'Reschte vu dr zähringische Ministerialeburg Keppebach, wo im 12. Johrhundert zum Schutz vu dr Silberbergwercher im Freiamt errichtet worre isch.

Regelmässigi VeranstaltigiBearbeite

  • In Freiamt findet sit 1999 jährlich Ende Juni e Strandfäscht statt, organisiert vum SC Freiamt. Sit 2006 isch debi au e „Miss Strandfäscht“-Wahl integriert.
  • Dr SC Freiamt 1959 e. V. organisiert jedes Johr e Sportwuche mit eme Fuessballgrümpelturnier.
  • Dr Müsikverein Freiamt organisiert im September e Herbschthock im Ortsdeil Richebach.
  • D'Landjugend Freiamt organisiert alli zwei Johr (immer die ungrade Johre) e vierdägiges Landjugendfäscht.
  • Am erschte Novembersamschdig veranstalte die drei Freiämter Müsikverein e Herbschtkonzert im Kurhüssaal.

LiteraturBearbeite

  • Fritz Meier: "I woddigt awer ni(e)t, ass i soddigt ebbis g'sait hoa!" – Freiämter Wörterbuch. Freiamt 1995

WeblinkBearbeite

FueßnoteBearbeite

  1. Statistisches Landesamt Baden-Württemberg – Bevölkerung nach Nationalität und Geschlecht am 31. Dezember 2017 (CSV-Datei).
  2. Statistisches Landesamt Baden-Württemberg: Landtagswahl
  3. Stat. Landesamt BW. Archiviert vom Original am 10. September 2014; abgerufen am 15. März 2016.




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