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GeografiBearbeite

Giornico lyt in dr Dalsohle vu dr Leventina uf boode Syte vum Tessin. Zwische dr Dorfdail lyt im Fluss e bewohnti Insle. Zue dr Gmai ghert au no dr Wyler Altirolo im Nordweschte. Nochbergmaine sin Bodio, Faido, Frasco, Personico un bis im April 2016 isch au Sobrio e Nochbergmain gsii.

GschichtBearbeite

Giornico isch zum erschte Mol gnännt wore anne 935–940 as de Iudicibus Giornicensis, 1202 Iornico, ca. 1210-58 Zurnigo.

Am 28. Dezämber 1478 isch s in dr Gegnig zue dr Schlacht bi Giornico (ital. Battaglia dei Sassi Grossi) chuu zwische dr Aidgnosse un em Herzogtum Mailand.

VerwaltigBearbeite

Dr Burgermaischter (Sindaco) vu Giornico isch dr Giovanni Bardelli (Stand 2018).

BevelkerigsentwickligBearbeite

Quälle: Bundesamt für Statistik 2005[2]

Johr 1850 1860 1870 1880 1888 1900 1910 1920
Yywohner 707 693 650 2147 577 768 832 882
Johr 1930 1941 1950 1960 1970 1980 1990 2000
Yywohner 784 696 820 1063 1389 1305 1048 885

DialektBearbeite

Dr lombardisch Dialäkt vu Giornico ghert zum Ticinese.

Kultur un BöuwärchBearbeite

  • Chilche S. Nicolao (böue im 2. Johrzehnt vum 12. Jh., urspringli Dail vun eme Benediktinerchloschter, wu im 15. Jh. ufgee woren isch)
  • Bfarrchilche S. Michele (zum erschte Mol gnännt anne 1210, Chor 1644, Schiff 1787, Glockedurm 1861)
  • Chilche S. Pellegrino (1345 gweit, im 16. Jh. erwyteret, mit Wandmolereie us dr Spotrenaissance vu 1589 vum Giovanni Battista Tarilli un em Domenico Caresana)
  • Chilche S. Maria del Castello (11. Jh., erwyteret im 12., 13. un 14. Jh.)
  • Casa Stanga, e alt Wirtshuus us em 16. Jh., syt 1972 Sitz vum Museo di Leventina
  • Torre di Atto, sechsgschossige Wohndurm us em 14. Jh.
  • La Congiunta, e modärn Museum, wu em Bildhauer Hans Josephsohn gwidmet isch (böue 1989 bis 1992)
  • Dänkmol fir d Schlacht bi Giornico

LiteraturBearbeite

Gschicht

Chunschtgschicht

  • Johann Rudolf Rahn: I monumenti artistici del medio evo nel Cantone Ticino. Tipo-Litografia di Carlo Salvioni, Bellinzona 1894, S. 98–113.
  • Kunstführer durch die Schweiz. Vollständig neu bearb. Ausgabe. Hrsg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte. Band 2. Bern 2005, ISBN 3-906131-96-3, S. 541–546.
  • Peter Märkli: Stiftung La Congiunta. Haus für Reliefs und Halbfiguren des Bildhauers Hans Josephsohn. Hatje, Stuttgart 1994.
  • Anton-Heinz Schmidt: Schweiz – Theater aus Stein oder Unbiblisches in Tessiner Kirchen. Die wenig erforschten Kirchen San Nicola in Giornico, San Vittore in Muralto. A.-H. Schmidt, Aigen-Voglhub 2011.

WeblinkBearbeite

  Commons: Giornico – Sammlig vo Multimediadateie

FueßnoteBearbeite

  1. Ständige und nichtständige Wohnbevölkerung nach Jahr, Kanton, Bezirk, Gemeinde, Bevölkerungstyp und Geschlecht (Ständige Wohnbevölkerung). In: bfs.admin.ch. Bundesamt für Statistik (BFS), 31. August 2018, abgerufen am 30. September 2018.
  2. Bundesamt für Statistik: Eidgenössische Volkszählung 2000: Bevölkerungsentwicklung der Gemeinden 1850–2000. Bern 2005 (Online uf bfs.admin.ch (Site cha nüme abgrüeft wärde; Suche im Webarchiv)[1] [2] Vorlage:Toter Link/www.bfs.admin.ch, Date im Aahang (Site cha nüme abgrüeft wärde; Suche im Webarchiv)[3] [4] Vorlage:Toter Link/www.bfs.admin.ch)