Kosovo (Albanisch: Kosova, Serbisch: Косово и Метохија) isch a Region uffem Balkan, wo nach serbischer Aasicht offiziell als autonoms Territorium zue Serbie ghört, aber am 17. Februar 2008 eisytig sini Unabhängigkeiterchlärig verchündet hett. S kosovarische Parlament gseht s Kosovo also als Republik Kosovo, wobii Serbie und Russland – wo am gliche Taag d Unabhängigkeitserchlärig abglehnt hend – es als Autonomi Provinz Kosovo und Metochien aaluegt.

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Amtsspraach Albanisch, Serbisch.
Örtlicher Dialäkt vum Albanische isch Gegisch, vum Serbische Torlakisch, wytri Sprooche sin Romani un Türkisch.
Hauptstadt Prischtina
Staatsoberhaupt Hashim Thaçi
Regierigschef Avdullah Hoti
Flächi 10,912 km² km²
Iiwohnerzahl 2.126.708
Bevölkerigsdichti 220 Einwohner pro km²
Währig Uniliteral de Euro übernoo; i Serbische Enklave wird au de Dinar bruucht
Unabhängigkeit Löslösig vo Sebie am 17. Februar 2008 eisytig dur dr Kosovo erklärt; zum Deil annerkannt
Nationalhimne Evropa
Zitzone MEZ (UTC+1)
Kfz-Kennzeiche RKS
Vorwahl +383
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S Kosovo gränzt im Südweschte a Albanie, im Norden un Oschte a Serbien, im Nordweschte a Montenegro un im Südoschte a Republik Nordmazedonie.

BevölcherigBearbeite

S Statistikbüro vum Kosovo goot für s Joor 2000 vo 88 % Albaner, 7 % Serbe un 5 % sunschtige (slawischi Muslime, Roma, Aschkali un Türke) us [1]. Für 2006 goot s Büro vo 92 % Albaner, 5,3 % Serbe un 2,7 % sunschtigi us [2]. Die Angabe beruehe allerdings numme uf Schätzige, vorallem ufgrund vo de Chriegswirre un wyl dr albanischi Bvölcherigsaadeil syt 1989 d jugoslawische Volchzählige boykottiert het un dr serbische Aadeil synersits syt 2000 d Zählige boykottiert. D Albaner un slawische Muslime sin vorallem Sunnite, d Serbe meischt Orthodoxe.

UnabhängigskeiterklärigBearbeite

D Verhandlige zwüsche Belgrad un dr kosovo-albanische Syte sin Endi 2007 ohni Ergebniss zämmebroche. Druf het d Autonomibehörde vum Kosovo aadüdet dass si vorhen bald d Unabhängigkeit z erkläre un am 17. Februar 2008 inere Sitzig vum Parlament verabschiedet. D 109 Abgeordnete hen d Erklärig wo vum Minischterpräsident Hashim Thaçi uf Albanisch, Serbisch un Änglisch verläse worre isch eistimmig per Hand agnomme. D 10 serbische Abgeordnete sin abwesend gsi. D Unabhängigkeitserkärig bekennt sich zum Ahtisaari-Plan, wo zum Byspiil als wichtigi Provision de Aaschluss vum Kosovo aa en andres Land (also Albanie) usschliesst, un bezeichnet de neue Staat als "demokratisch, sekulär un multiethnisch". I dr glyche Sitzig sin au d neue Staatssymbole feschtgleit worre.

Serbie het d Erklärig für illegal un null un nichtig erklärt. Es vertritt d Position dass d Unabhängigkeitserklärig gäge d serbischi Verfassig un gäge internationals Rächt verstosset un het Haftbefehl gäge d drei füerendi kosovo-albanischi Politiker erlasse.

Internationali AnnerkennigBearbeite

 
Anerkennig vor Republik Kosovo in dr Wält
    erkenne d Republik Kosovo a
    erkenne d Republik Kosovo nit a.

S Kosovo wird momentan vo 111 Staate anerkannt (Stand: Februar 2017)[1]. Dezue ghöre alli Noochbarstaate vum Kosovo (usser Serbie), bis uf Romänie un Bosnie-Herzegowina alli Noochbarstaate vo Serbie un 22 vo 27 Mitgliidstaate vo dr EU und au alli EFTA-Staate (u. a. Schwiiz, Liechtestei). D EU-Staate Spanie, Griecheland, Zypere, Rumänie und d Slowakei erkennen s Kosovo nid a. Anerkennt wird s Kosovo unter andere au vo de Vereinigte Staate, Kanada, Auschtralie und Japan. E Ufnaam in d UNO gilt im Momänt allerdings als usgschlosse wyl Russland als ständigs Mitgliid vum Sicherheitsroot d Unabhänigkeitserchlärig als illegal aasiet un d Volchsrepublik China Bedenke geüsseret het.

LiteraturBearbeite

  • K. Hassine: Housing and Property Directorate/Claims Commission in Kosovo (HPD/CC). Eine Studie zur Modellwirkung von HPD/CC für den internationalen Eigentumsschutz Privater, mit einem Vorwort von Dr. Veijo Heiskanen. Studienreihe des Ludwig Boltzmann Instituts für Menschenrechte, Band 21, 2009, ISBN 978-3-7083-0620-9.
  • Hannes Hofbauer: Experiment Kosovo, Promedia-Verlag, Wien 2008, ISBN 978-3-85371-285-6.
  • Helmut Kramer, Vedran Džihić: Die Kosovo-Bilanz. Scheitert die internationale Staatengemeinschaft?. LIT, Wien 2006 (2. aktualisierte Auflage), ISBN 3-8258-8646-8.
  • Karl Kaser, Wolfgang Petritsch, Robert Pichler: Kosovo/Kosova. Mythen, Daten, Fakten. Klagenfurt/Celovec, Wieser-Verlag, 1999, ISBN 3-85129-304-5.
  • Christine von Kohl, Wolfgang Libal: Kosovo: gordischer Knoten des Balkan. Wien, Zürich 1992, ISBN 3-203-51161-4
  • N. Malcolm: Kosovo – A Short History. 1998, ISBN 978-0-06-097775-7.
  • Militärgeschichtliches Forschungsamt (MGFA), Wegweiser zur Geschichte, Kosovo, 3. Auflage 2008, ISBN 978-3-506-75665-7.
  • Hansjörg Strohmeyer: Collapse and Reconstruction of a Judicial System: The United Nations Missions in Kosovo and East Timor. In: American Journal of International Law, Vol. 95, 2001, S. 46–63.
  • D. Rossbacher, Friedenssicherung am Beispiel der Interimsverwaltung der Vereinten Nationen im Kosovo (UNMIK), Die Zivilverwaltung als neue Form der Friedenssicherung, 2004, ISBN 3-8300-1280-2.

WeblinkBearbeite

EinzelnochwiisBearbeite

  1. Lueg dodrzue die (änglisch) Lischte uf dr Website vom Usseminischterium vom Kosovo Countries Recognitions