Renate Schrambke

tüütschi Gèrmanischtin und Dialäktoloogin
Dialäkt: Züritüütsch

D Renate Ursula Schrambke (* 17. Septämber 1945 im badische Bihl[1]) isch e tüütschi Gèrmanischtin und Dialäktoloogin. Si hät am Südweschttüütsche Spraachatlas mitgschaffet und auch suscht vil über di alemanische Tialäkt gschribe.

D Schrambke hät vo 1969 bis 1974 z Canberra z Austraalie Linguistik, Romanischtik und Skandinavischtik gstudiert und vo 1975 bis 1982 z Frybeg Gèrmanischtik und Skandinavischtik. 1981 hät si dänn a der Albert-Ludwigs-Uniwèrsitèèt Frybeg mit eren Aarbet über Die sprachliche Stufenlandschaft am mittelbadischen Oberrhein promowiert, wo aber nie usechoo isch.[2]

Ab 1975 hät si langi Jaar am Südweschttüütsche Spraachatlas mitgschaffet. Ab 1977 isch si z Frybeg Dozäntin für tüütschi Spraachwüsseschaft gsy. Gforscht und gleert hät si gèèrn tüütschi Spraachgschicht, Dialäktology und aagwändti Foneetik und Fonology.[2]

Privaat hät si bim Tenis-Club Brysach mitgspilt.[3]

Publikazioone (Uuswaal)

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Monografye

  • (zäme mit em Hubert Klausmann und em Konrad Kunze:) Kleiner Dialektatlas. Alemannisch und Schwäbisch in Baden-Württemberg. Bühl/Baden 1993 und wyteri Uuflaage.
  • (zäme mit em Werner König:) Die Sprachatlanten des schwäbisch-alemannischen Raumes. Baden-Württemberg, Bayerisch-Schwaben, Elsaß, Liechtenstein, Schweiz, Vorarlberg. Konkordia, Bühl/Baden 1999.

Uufsätz

  • Mhd. j, w, g und der Vokalismus der mittelbadischen Mundarten am Oberrhein. I: Forschungsbericht Südwestdeutscher Sprachatlas. Ug. vom Eugen Gabriel, em Hugo Steger und em Volker Schupp. Freiburg i. Br. 1983.
  • Die Entwicklung der Mundarten am Mittleren Oberrhein unter besonderer Berücksichtigung von Lahr. I: Geschichte der Stadt Lahr. Ug. vo de Stadt Lahr. Band 1, 1989.
  • Die Stellung der Mundart von Fischerbach im Rahmen der Nachbarmundarten. Eine dialektologische Studie. I: Fischerbach. Eine Ortsgeschichte in Wort und Bild. Ug. vo de Gmäind Fischerbach. Freiburg i. Br. 1989, S. 450–474.
  • Die Mundarten von Heimbach, Köndringen, Nimburg-Böttingen und Teningen im Verhältnis zu ihren Nachbarmundarten. I: Teningen. Ein Heimatbuch. Ug. vom Peter Schmidt. Gemeinde Teningen, Teningen 1990, S. 503–524.
  • Die Ortenau: Übergangslandschaft zwischen fränkischer und alemannischer Mundart. I: Alemannisches Jahrbuch 1984/86, S. 95–128.
  • (zäme mit em Bernhard Kelle:) Der Südwestdeutsche Sprachatlas. Arbeitsbericht 1987–1990. I: Alemannisch in der Regio. Ug. vom Volker Schupp. Göppingen 1993, S. 249–257.
  • Zur Mundart von Vörstetten. I: Vörstetten. Ein Dorf im Wandel der Zeit. Ug. vom Gerhard A. Auer u. a. Vörstetten 1993, S. 231–248.
  • Lenisierungen im südwestdeutschen Raum. I: Texttyp, Sprechergruppe, Kommunikationsbereich. Studien zur deutschen Sprache in Geschichte und Gegenwart. Studien zur deutschen Sprache in Geschichte und Gegenwart. Festschrift für Hugo Steger zum 65. Geburtstag. Ug. vom Heinrich Löffler, em Karlheinz Jakob und em Bernhard Kelle. De Gruyter, Berlin 1994, S. 315–342.
  • Die Mundart von Weisweil. I: Weisweil. Ein Dorf am Rhein. Ug. vom Gerhard A. Auer und em Thomas Zotz. Gemeinde Weisweil, Weisweil 1995, S. 361–369.
  • Schiff – Dreibord – Nachen. Arbeit und Sprache der Flußfischer in Weisweil am Oberrhein. I: Alemannisches Jahrbuch 1995/96, S. 311–354.
  • Die Ortsnamen Buchenbach, Falkensteig, Ibental, Wagensteig und Wiesneck. I: Unsere Heimat. Buchenbach 1996, S. 27–34.
  • Sprachraumforschung im alemannischen Dreiländereck. Zur dialektalen Gliederung in der Nordwestschweiz, im Oberelsaß und in Südwestbaden. I: Zeitschrift für Dialektologie und Linguistik 64, 1997, S. 272–320.
  • Die Mundart von Reute. I: Reute. Ein Dorf zwischen Allmend und Glotter. Ug. vom Gerhard A. Auer. Reute 1997, S. 307–318.
  • Die Mundart von Hinterzarten. Ihre Stellung innerhalb des alemannischen Sprachraums und ihre Besonderheiten. I: Alemannisches Jahrbuch 1999/2000. S. 11–42.
  • (zäme mit em Peter Gilles:) Divergenzen in den Intonationssystemen rechts und links des Rheins. Die Sprachgrenze zwischen Breisach (Baden) und Neuf-Brisach (Elsass). I: Bausteine zur Sprachgeschichte. Ug. vo der Edith Funk, em Werner König und em Manfred Renn. Winter, Heidelberg 2000, S. 87–98.
  • Der alemannische Sprachraum: Ältere Gliederung und ein neuer Versuch. I: Alemannisches Jahrbuch 2001/2002, S. 161–189.
  • Realisierungen von /r/ im alemannischen Sprachraum. I: Dialectologia et Geolinguistica 18, 2010, S. 52–72.
  • (zäme mit de Damaris Nübling:) Silben- vs. akzentsprachliche Züge in germanischen Sprachen und im Alemannischen. I: Alemannisch im Sprachvergleich. Beiträge zur 14. Arbeitstagung für alemannische Dialektologie in Männedorf (Zürich) vom 16.–18.9.2002. Ug. vo der Elvira Glaser, em Peter Ott und em Rudolf Schwarzenbach. Stuttgart 2004 (Zeitschrift für Dialektologie und Linguistik. Byheft 129), S. 281–320.
  • (zäme mit de Damaris Nübling:) Mittelschwäbische Brechungen. I: Hubert Klausmann (Ug.): Raumstrukturen im Alemannischen. Beiträge der 15. Arbeitstagung zur alemannischen Dialektologie, Schloss Hofen, Lochau (Vorarlberg) vom 19.–21.9.2005. Graz-Feldkirch 2006 (Schriften der Vorarlberger Landesbibliothek 15), S. 37–52.
  • Changing from syllable-rhythm to word-rhythm: parallels between Danish and Northern Alemannic. I: Dialectologia et geolinguistica 15, 2007, S. 102–115.

SSA

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Fuessnoote

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  1. Dr. phil. Renate Schrambke uf de Website vo der Uni Frybeg
  2. 2,0 2,1 En alti Websyte vo der Uni Frybeg über d Renate Schrambke mit alen ire Publikazioone
  3. BZ-Redaktion: Damen steigen wieder auf. I: Badischi Zytig vom 23. Juli 2009 (mit Foti).