Felix Giger

Bündner Romanischt

Dr Felix Giger, wo am 21. Jänner 1946 z Surrein uf d Wält cho isch, isch e Bündner Romanischt, Dichter und Lexikograaf.

sys LääbeBearbeite

Er isch z Disentis ufs Gimnasium gange und het a dr Uni Fryburg d Romanistik studiert. 1977 het er mit synere Dokterarbet Hecastus, ein unveröffentlichtes altoberengadinisches Jedermannsspiel z Fryburg promoviert.

Sid em 1. Mai 1976 isch dr Giger als Assistänt, sit 1978 als wüsseschaftliche Mitarbeiter, sit 1980 als Redakter und sid 1989 als Nochfolger vom Alexi Decurtins als Scheffredakter bim Dicziunari Rumantsch Grischun (DRG) gsi. 2003 het er als Scheffredakter ufghört und wyters no als Redakter mitghulfe. Im Jänner 2010 isch er nach 34 Joor bim Inschtitut vom DRG id Pänsioon gange. Si Nochfolger als Scheffredakter isch anne 2004 dr bishärig DRG-Redakter Carli Tomaschett worde.

Vom Giger sind ganz vill Artikel im Dicziunari, wo i de Bänd 6 bis 13 vo däm Wäärch abtrukt sind. Dr Cristian Collenberg het gseit, under em Giger heig s DRG mit nöiartigen Informatikwäärchzüüg agfange schaffen und sig so en Vorryter bi de nazionale Wörterbüecher vo dr Schwiiz woorde. Anne 2010 het d Societad Retorumantscha dr Felix Giger i die Filologischi Kommission für s DRG gwählt.

Dr Felix Giger het zäme mit sym Soon Joel Giger (1977–2009) die elektronischi Datebank für s Buech Niev vocabulari sursilvan zämegstellt.

Und er het vil too für die bünderromanischi Tachsprooch Rumantsch Grischun. 1984 het er Für d Lia Rumantscha het er anne 1984 der Comicband Asterix ed ils Helvets ab em französischen Orignal vom Goscinny is Romanischen übertreit. Vom Giger und em Grafiker Peter Haas[1] (1933–2015) isch d Istorgia dals Rumantschs, en originelli Gschicht, wo au im Uftrag vo dr der Lia Rumantscha entstande und 1987 und 1990 i zwöi bänd usecho isch. I dere schööne Bildergschicht gseht men e Zytreis vo zwee Bündner i säbi alti Zyt zrugg, wo s räätische Land zum röömische Rych choo isch. Der eerscht Band heisst Sgartin e Fermentin en la tiara da Tukinu, Arusa & Eluku. Dr Romanischt Alexi Decurtins het derzue gschichtlechi Imformazioone gschribe. Die fantasyvolle Comicbänd, wo s uf düütsch und i de romanische Dialäkt Sursilvan, Vallader, Puter und Surmiran git, sind guet achoo i der Schwiiz, d Heft sind gly usverchauft gsi. Anne 2012 het d Kantonsbiblioteek Graubünde zäme mit der Stadtbiblioteek Lausanne en Usstellig gmacht über das orignelle Wäärch: Ausstellung: L’istorgia dals Retorumantschs. Geschichte der Rätoromanen als Comic.[2]

Der Felix Giger het au no anderi ache gmacht. ER het em Museum Regiunal Surselva z Ilanz ghulfe bim Projäkt für sy wüsseschaftlich Dienscht. Mit Vorttreeg und Schrifte für d Schuel und Vorläsigen a dr Uni het er vil too für s Romanische. Er het lang z Chur gläbt und als Lektor und Autor gschaffet, vo 1978 bis 1990 isch er zäme mit em Clo Duri Bezzola und em Iso Camartin Schriftleiter vo dr Zytschrift Litteratura gsi.

Er schrybt modärni rätoromanischi Gedicht und au Prosawäärch.

2010 het d Bündner Regierig em Felix Giger en Pryys gää für syni Arbet als Scheffredakter vom Dicziunari und für alles, won er für di rätoromanischi Literatur too het.[3]

Wo anne 2011 dr Felix un d Vatya Giger uf die kanarischi Insle La Palma usgwanderet sind, hän dr Andreas Joos und d Maria Cadruvi über se en Dokumäntarfilm träit.[4]

Wäärch für d RomanistikBearbeite

eigeti LiteraturBearbeite

  • Ina sesiun egl uffiern. Poesie in Prosa. 1978
  • Fils siarp. 1980
  • Oasa. 1982
  • Sendas oranscha. 1984
  • Umens, Platana, Osho. 1990
  • Istorgia dals Rumantschs. Comic. 1990

ComicBearbeite

  • Asterix ed ils Helvets. text da Goscinny, dissegns da Uderzo; übersetzt vom Felix Giger. Cuira, Lia rumantscha, 1984.
  • Istorgia dals Rumantschs. Geschichte der Rätoromanen, Comic in zwei Bänden, mit em Peter Haas:
    • Band 1: Geschichte der Rätoromanen: Sgartin und Fermentin im Land von Tukinu Arusa & Eluku. Domat/Ems: Hatrick-Comics, 1987.
    • Band 2: Geschichte der Rätoromanen: Sgartin & Fermentin und die Hähne des Merkur. Domat/Ems: Hatrick-Comics, 1990.

LiteraturBearbeite

WeblinkBearbeite

FuessnooteBearbeite

  1. Adolf Collenberg: Peter Haas. In: Lexicon istoric retic.
  2. Ausstellung «L’istorgia dals Retorumantschs» (Site cha nüme abgrüeft wärde; Suche im Webarchiv)[1] [2] Vorlage:Toter Link/www.gr.ch uf gr.ch.
  3. Auszeichnungen und Ehrungen durch den Kanton Graubünden. Archiviert vom Original am 12. Februar 2018; abgruefen am 10. Februar 2020.
  4. Sabrina Bundi: Felix im Glück (Site cha nüme abgrüeft wärde; Suche im Webarchiv)[3] [4] Vorlage:Toter Link/www.suedostschweiz.ch uf suedostschweiz.ch, 19. März 2011