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Sargans

e politeschi Gmaind im Kanton Sanggalle

Sargans bzw. im traditionella Dialäkt Sargaas (Betonig uf da zweita Silba, di zweit Varianta mit duragfüertem Staubscha Gsetz) isch e politischi Gmeind und historischi Stadt im Kanton Sanggalla. Usserdem isch s Zentrum vum Sargaaserland.

Sargans
Wappe vo Sargans
Basisdate
Staat: Schwiiz
Kanton: St. Galle (SG)
Wahlchrais: Sarganserlandw
BFS-Nr.: 3296i1f3f4
Poschtleitzahl: 7320
UN/LOCODE: CH SAR
Koordinate: 752110 / 21269847.0478519.440588480Koordinaten: 47° 2′ 52″ N, 9° 26′ 26″ O; CH1903: 752110 / 212698
Höchi: 480 m ü. M.
Flächi: 9,48 km²
Iiwohner: 6118 (31. Dezämber 2017)[1]
Website: www.sargans.ch
Sargans vom Weste

Sargans vom Weste

Charte
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w

GeographyBearbeite

Da tüüfscht Punkt isch da Bahnhof, wo uf era Höchi vu 480 m ü.M. liit. Da höchscht Punkt liit mit 1'830 m ü.M. ufm Gonzä. Zur Gmeind kört da nordöstlich gelegni Ortsteil Vild. Sargans isch hützutags en wichtiga Verchehrschnotapunkt und es wirtschaftlichs sowia kulturells Zentrum. Mit sine zahlriicha Schuala isch s usserdem a en bedütenda Bildigsstandort.

NamäBearbeite

Da Namä wird z erscht mol im Johr 765 als de Senegaune, spöter als in Senegaunis, in Sannegannis, 1284 als Sangans und abm 15. Johrhundert ir hüttiga Schrybwiis erwähnt. D Dütig vum Namä isch aber usicher. Möglicherwiis liit em da mitm Suffix -ānus, Plural -ānes erwyterti keltisch-römisch Personänamä «Sanucus» zgrund. Demno wür da Namä «Ort, wo d Sippe vom Sanucus läbt» bedüta. En söttiga Personänamä isch bir Colonia Augusta Raurica noogwisa worrda. E lutlichi Entwicklig vu Sanucānes zu da historischa Formä wia Sanegans isch sproochwüssaschaftlich möglich.

Volksetymologisch wird da Ortsnamä mit enera Saag erchlärt, wos heisst, d Bewohner vur damols no namälosa Sidlig hättet es Chind mit em Wunsch zum Fluss Saar i d Ebeni gschickt, ihra Ort nochm erschta Tier zbenenna, wo zschwimma chu wür. Es seg e Gans gsi.

HistorischsBearbeite

D Gschicht und d Gegawart vu Sargans werdet sit jeher dur a Verkehr bestimmt. Als «Doppeltor zu da Alpa» mit da Zuagäng us m Seez- und Rhintl findet sich urgschichtlichi, römischi, mittelalterlichi und neuzytlichi Sidligsspura uf engm Ruum. D Isäbahn wo i da Johra 1858/59 baut worda isch sowie moderni Strossa und Autobahna unterstrichet dia guat Vercherslaag, di offä Haltig und z vilfältiga Bezüchigsnetz vu da Sarganserinna und Sarganser i di nöcher und wiiter Umgebig.

Vom 1. bis 3. Johrhundert isch z Sargans en römischa Guatshof gstanda. Dazmols isch im Gonzä au schu Erz abbaut worda. Z Isäbergwerch isch bis im 1966 in Betriib gsi und me chas hütt aaluega. Für Sargans und z Sarganserland im Allgemeina ischs über Johrhunderti en wichtiga Wirtschaftsfaktor gsi.

SehenswürdigkaiteBearbeite

LiteraturBearbeite

  • Lucie Bolliger Ruiz: Die Orts- und Flurnamen von Sargans. 1984.
  • Lucie Bolliger Ruiz: Die romanischen Orts- und Flurnamen von Sargans. In: Vox Romanica 49/50 (1990/91), S. 165–270.
  • Mathias Bugg: Sargans. In: Schweizer Städtebilder. Urbane Ikonographien (15.–20. Jahrhundert). Hrsg. von Bernd Roeck u. a.. Zürich 2013, S. 497–504.
  • Mathias Bugg: Sargans (Stadt). In: Historisches Lexikon des Fürstentums Liechtenstein, Bd. 2, 2013, S. 809–810.
  • Mathias Bugg: Unterwegs auf dem Sarganser Kulturpfad. 2008.
  • Mathias Bugg: Das Schloss Sargans um 1900. 1999.
  • Div. Autoren: Kunstführer durch die Schweiz. Sargans, Band 1, 2005.
  • Benedikt Frei: Der römische Gutshof von Sargans. 1971.
  • Johannes Huber: Katholische Gebetsstätten in Sargans. 2002.
  • Paul Hugger: Der Gonzen. 2000 Jahre Bergbau. 1991.
  • Franz Perret: 1100 Jahre Pfarrei Sargans 850–1950. 1950.
  • Erwin Rothenhäusler, Dora Fanny Rittmeyer, Benedikt Frei: Die Kunstdenkmäler des Kantons St. Gallen, Band I: Bezirk Sargans. (= Kunstdenkmäler der Schweiz. Band 25). Hrsg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK. Bern 1951. DNB 750089172.
  • Anton Stucky: Sargans Schulgeschichte. 1982.
  • Werner Vogler (Hrsg.): Sargans in alten Ansichten. 1991.

WeblinkBearbeite

FuessnooteBearbeite