Erschbel (amtlich Erschwil, französisch veraltet Erginvelier) isch e Iiwohnergmein im Bezirk Tierstei im Kanton Soledurn, Schwiiz.

Erschwil
Wappe vo Erschwil
Basisdate
Staat: Schwiiz
Kanton: Soledurn (SO)
Bezirk: Tiersteiw
BFS-Nr.: 2615i1f3f4
Poschtleitzahl: 4228
Koordinate: 607888 / 246980Koordinate: 47° 22′ 25″ N, 7° 32′ 35″ O; CH1903: 607888 / 246980
Höchi: 447 m ü. M.
Flächi: 7,48 km²
Iiwohner: 924 (31. Dezämber 2018)[1]
Website: www.erschwil.ch
Erschwil, vo dr Burg Nöi-Tierstei uus gsää

Erschwil, vo dr Burg Nöi-Tierstei uus gsää

Charte
FrankriichBaselbietKanton BernKanton BernKanton JuraBezirk DorneckBezirk DorneckBezirk GäuBezirk ThalBärschwilBeinwil SOBreitenbach SOBüsserachErschwilFehrenGrindel SOHimmelriedKleinlützelMeltingenNunningenZullwilCharte vo Erschwil
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GeografiBearbeite

Erschbel isch es Ziiledorf a dr Lüssel. D Gmeindsflächi umfasst 35,4 % langwirtschaftlichi Flächi, 58,4 % Wald, 6 % Sidligsflächi und 0,1 % suschtigi Flächi.[2]

Nochbergmeine si Gringel, Biesserach, Mältige un Beibel im Kanton Soledurn un Montsevelier im Kanton Jura.

GschichtBearbeite

Erschbel isch zum erschte Mol gnennt worde im Johr 1147 aus Hergiswilre.

BevölkerigBearbeite

Quälle: Bundesamt für Statistik 2005[3]

Johr 1850 1860 1870 1880 1888 1900 1910 1920
Iiwohner 594 515 564 563 563 465 512 508
Johr 1930 1941 1950 1960 1970 1980 1990 2000
Iiwohner 579 650 714 804 854 812 820 931

De Uusländeraateil isch 2010 bi 6,7 % gläge.[2]

ReligionBearbeite

11,4 % vo dr Iiwooner si im Johr 2000 evangelisch-reformiert gsii, 77,7 % römisch-katholisch.[2]

PolitikBearbeite

Bi dr Nationalrootswaale 2011 hät s das Ergebnis gää:[2] BDP 1,7 %, CVP 30,2 %, EDU 0,1 %, EVP 0,2 %, FDP 32,8 %, GLP 2,1 %, GP 3,3 %, SP 5,2 %, SVP 22,6 %, Suschtigi 1,6 %.

Gmeindspresidäntin isch d Susanne Koch (Stand 2012).

WirtschaftBearbeite

D Arbetslosigkeit isch im Johr 2011 bi 1,8 % gläge.[2]

Sproch un DialäktBearbeite

Bi dr Volkszellig 2000 hei vo dr 931 Iiwohner 96 % Dütsch als Hauptsproch aagää, 1,3 % Französisch un 2,7 % angeri Sproche.[2]

Dr hochalemannisch Dialäkt vo Erschbel ghört zue dr Schwarzbuebeländer Dialäkt, wo zuem Nordweschtschwyzerdütsch ghöre.

BilderBearbeite

LiteraturBearbeite

  • Gottlieb Loertscher: Die Kunstdenkmäler des Kantons Solothurn, Band III: Die Bezirke Thal, Thierstein, Dorneck. (= Kunstdenkmäler der Schweiz. Band 38). Hrsg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK. Bern 1957.
  • Simon Lutz: Erschwil - Leben an der Lüssel. Band I und Band II, 2012, S. 768.[4]
  • Simon Lutz: Erschwil - Leben an der Lüssel. Band III, Jahr 2013, Seiten 120.

WeblinkBearbeite

  Commons: Erschwil – Sammlig vo Multimediadateie

FuessnoteBearbeite

  1. Ständige und nichtständige Wohnbevölkerung nach Jahr, Kanton, Bezirk, Gemeinde, Bevölkerungstyp und Geschlecht (Ständige Wohnbevölkerung). In: bfs.admin.ch. Bundesamt für Statistik (BFS), 31. August 2019, abgruefen am 22. Dezember 2019.
  2. 2,0 2,1 2,2 2,3 2,4 2,5 Bundesamt für Statistik: Regionalporträts 2012: Kennzahlen aller Gemeinden (Site cha nüme abgrüeft wärde; Suche im Webarchiv)[1] [2] Vorlage:Toter Link/www.bfs.admin.ch, Mai 2012
  3. Bundesamt für Statistik: Eidgenössische Volkszählung 2000: Bevölkerungsentwicklung der Gemeinden 1850–2000. Bern 2005 (Online uf bfs.admin.ch (Site cha nüme abgrüeft wärde; Suche im Webarchiv)[3] [4] Vorlage:Toter Link/www.bfs.admin.ch, Date im Aahang (Site cha nüme abgrüeft wärde; Suche im Webarchiv)[5] [6] Vorlage:Toter Link/www.bfs.admin.ch)
  4. 000001992531_2012_1119.pdf (application/pdf Object). (PDF; 99 kB) In: rrb.so.ch. Archiviert vom Original am 2. April 2015; abgruefen am 21. November 2012.