Bougy-Villars (bis 1953 Bougy, frankoprovenzalisch [baɔdzi, baoˈdziː]) isch e bolitischi Gmai im Bezirk Morges im Kanton Waadt, Schwyz.

Bougy-Villars
Wappe vo Bougy-Villars
Basisdate
Staat: Schwiiz
Kanton: Waadt (VD)
Bezirk: Morgesw
BFS-Nr.: 5426i1f3f4
Poschtleitzahl: 1172
Koordinate: 516699 / 148086Koordinaten: 46° 28′ 44″ N, 6° 21′ 14″ O; CH1903: 516699 / 148086
Höchi: 548 m ü. M.
Flächi: 1.78 km²
Iiwohner: 488 (31. Dezämber 2018)[1]
Website: www.bougy-villars.ch
Bougy-Villars

Bougy-Villars

Charte
FrankreichGenferseeLac de JouxFrankreichFrankreichBezirk Gros-de-VaudBezirk Jura-Nord vaudoisBezirk LausanneBezirk NyonBezirk Ouest lausannoisAclensAllamanApplesAubonne VDBallensBerolleBièreBougy-VillarsBremblensBuchillonBussy-ChardonneyLa Chaux (Cossonay)Chavannes-le-VeyronChevilly VDChigny VDClarmontCossonayCottens VDCuarnensDenensDengesDizy VDEchandensEchichensEclépensEtoy VDFéchyFerreyresGimel VDGollionGrancyL’Isle VDLavigny VDLonayLully VDLussy-sur-MorgesMaurazMoiry VDMollens VDMontherodMont-la-VilleMontricher VDMorgesOrny VDPampignyPompaplesPréverengesReverolleRomanel-sur-MorgesSaint-LivresSaint-OyensSaint-PrexLa SarrazSaubrazSenarclensSéveryTolochenazVaux-sur-MorgesVillars-sous-YensVufflens-le-ChâteauVullierensYensCharte vo Bougy-Villars
Iber des Bild
w

GeografiBearbeite

Bougy-Villars isch e Dorf in dr Räbe am Sidhang vu dr Waadtländer Côte iber em Gämfersee. D Gmaiflechi umfasst 55,1 % landwirtschaftligi Flechi, 25,8 % Wald un 19,1 % Sidligsflechi.[2]

GschichtBearbeite

Bougy-Villars isch zum erschte Mol gnännt wore anne 996 as in villa Balgedelco.

BevelkerigBearbeite

Quälle: Bundesamt für Statistik 2005[3]

Johr 1850 1860 1870 1880 1888 1900 1910 1920
Yywohner 304 270 266 254 259 271 255 258
Johr 1930 1941 1950 1960 1970 1980 1990 2000
Yywohner 235 218 264 221 236 261 305 370

Dr Uusländeraadail isch 2010 bi 23,9 % gläge.[2]

ReligionBearbeite

51,6 % vo dr Yywooner sin evangelisch-reformiert, 30 % sin römisch-katholisch (Stand 2000).[2]

BolitikBearbeite

Bi dr Nationalrootswahle 2011 het s des Ergebnis gee:[2] BDP 0,1 %, CVP 6,6 %, FDP 19,9 %, GLP 4,4 %, GP 7,3 %, SP 15,5 %, SVP 34,0 %, Sunschtigi 0,4 %.

Dr Burgermaischter vu Bougy-Villars isch dr Richard Gerritsen (Stand Merz 2014).

WirtschaftBearbeite

D Arbetslosigkait isch anne 2011 bi 3,5 % gläge.[2]

Sproch un DialäktBearbeite

Bi dr Volkszellig 2000 hän vu dr 370 Yywohner 85,1 % Franzesisch as Hauptsproch aagee, 8,1 % Dytsch, 0,5 % Italienisch un 6,3 % anderi Sproche.[2]

Dr alt frankoprovenzalisch Patois isch wahrschyns aafangs 20. Jh. uusgstorbe. Ergebnis us dr Volkszellige vu 1990 un 2000, wu zum Dail Lyt Patois as Sproch aagchryzlet hän, gälte in dr Sprochwisseschaft as Artefakt un hän ihre Ursprung ender in statistische Fähler oder ass d Lyt unter „Patois“ ihr Regionalfranzesisch verstehn[4][5]

WeblinkBearbeite

  Commons: Bougy-Villars – Sammlig vo Multimediadateie

FueßnoteBearbeite

  1. Ständige und nichtständige Wohnbevölkerung nach Jahr, Kanton, Bezirk, Gemeinde, Bevölkerungstyp und Geschlecht (Ständige Wohnbevölkerung). In: bfs.admin.ch. Bundesamt für Statistik (BFS), 31. August 2019, abgruefen am 22. Dezember 2019.
  2. 2,0 2,1 2,2 2,3 2,4 2,5 Bundesamt für Statistik: Regionalporträts 2012: Kennzahlen aller Gemeinden (Site cha nüme abgrüeft wärde; Suche im Webarchiv)[1] [2] Vorlage:Toter Link/www.bfs.admin.ch, Mai 2012
  3. Bundesamt für Statistik: Eidgenössische Volkszählung 2000: Bevölkerungsentwicklung der Gemeinden 1850–2000. Bern 2005 (Online uf bfs.admin.ch (Site cha nüme abgrüeft wärde; Suche im Webarchiv)[3] [4] Vorlage:Toter Link/www.bfs.admin.ch, Date im Aahang (Site cha nüme abgrüeft wärde; Suche im Webarchiv)[5] [6] Vorlage:Toter Link/www.bfs.admin.ch)
  4. Andres Kristol: Que reste-t-il des dialectes gallo-romans de Suisse romande?. In: Jean-Michel Eloy (Hg.).: Evaluer la vitalité. Variétés d’oïl et autres langues. Université de Picardie / Centre d’Etudes Picardes, Amiens 1998, S. 101–114
  5. Pierre Knecht: Die französischsprachige Schweiz. In: Hans Bickel, Robert Schläpfer (Hg.): Die viersprachige Schweiz. Sauerländer, Aarau/Frankfurt/Salzburg 2000, S. 139–176