S VD im Lemma isch s offiziell Chürzel vom Kanton Waadt und wird bruucht, zum Verwächslige mit Yträäg vom Name Moiry vermyde, wo öppis anders meined.

Moiry (frankoprovenzalisch [a mwaɛˈri]) isch e bolitischi Gmai im Bezirk Morges im Kanton Waadt, Schwyz.

Moiry
Wappe vo Moiry
Wappe vo Moiry
Basisdate
Staat: Schwiiz
Kanton: Waadt (VD)
Bezirk: Morgesw
BFS-Nr.: 5490i1f3f4
Poschtleitzahl: 1148
Koordinate: 524593 / 166819Koordinate: 46° 38′ 54″ N, 6° 27′ 13″ O; CH1903: 524593 / 166819
Höchi: 625 m ü. M.
Flächi: 6.66 km²
Iiwohner: 297 (31. Dezämber 2022)[1]
Website: www.moiry.ch
Moiry
Moiry

Moiry

Charte
Charte vo MoiryFrankreichGenferseeLac de JouxFrankreichFrankreichBezirk Gros-de-VaudBezirk Jura-Nord vaudoisBezirk LausanneBezirk NyonBezirk Ouest lausannoisAclensAllamanApplesAubonne VDBallensBerolleBièreBougy-VillarsBremblensBuchillonBussy-ChardonneyLa Chaux (Cossonay)Chavannes-le-VeyronChevilly VDChigny VDClarmontCossonayCottens VDCuarnensDenensDengesDizy VDEchandensEchichensEclépensEtoy VDFéchyFerreyresGimel VDGollionGrancyL’Isle VDLavigny VDLonayLully VDLussy-sur-MorgesMaurazMoiry VDMollens VDMontherodMont-la-VilleMontricher VDMorgesOrny VDPampignyPompaplesPréverengesReverolleRomanel-sur-MorgesSaint-LivresSaint-OyensSaint-PrexLa SarrazSaubrazSenarclensSéveryTolochenazVaux-sur-MorgesVillars-sous-YensVufflens-le-ChâteauVullierensYens
Charte vo Moiry
w

Geografi

ändere

Moiry lyt am rächte Stade vu dr Venoge. D Gmaiflechi umfasst 40,8 % landwirtschaftligi Flechi, 55,6 % Wald, 3,4 % Sidligsflechi un 0,1 % sunschtigi Flechi.[2]

Gschicht

ändere

Moiry isch zum erschte Mol gnännt wore anne 1011 as in villa Moriei (1219 Moirie).

Bevelkerig

ändere

Quälle: Bundesamt für Statistik 2005[3]

Johr 1850 1860 1870 1880 1888 1900 1910 1920
Yywohner 270 255 243 232 221 219 226 231
Johr 1930 1941 1950 1960 1970 1980 1990 2000
Yywohner 203 175 169 147 150 177 217 202

Dr Uusländeraadail isch 2010 bi 9,7 % gläge.[2]

Religion

ändere

68,8 % vo dr Yywooner sin evangelisch-reformiert, 18,3 % sin römisch-katholisch (Stand 2000).[2]

Bolitik

ändere

Bi dr Nationalrootswahle 2011 het s des Ergebnis gee:[2] BDP 1,1 %, CVP 3,1 %, FDP 13,4 %, GLP 6,3 %, GP 14,7 %, SP 25,1 %, SVP 23,7 %, Sunschtigi 6,1 %.

D Burgermaischteri vu Moiry isch d Francine Pache (Stand Merz 2014).

Wirtschaft

ändere

D Arbetslosigkait isch anne 2011 bi 3,9 % gläge.[2]

Sproch un Dialäkt

ändere

Bi dr Volkszellig 2000 hän vu dr 202 Yywohner 94,6 % Franzesisch as Hauptsproch aagee, 2,5 % Dytsch, 1 % Italienisch un 1,9 % anderi Sproche.[2]

Dr alt frankoprovenzalisch Patois isch wahrschyns aafangs 20. Jh. uusgstorbe. Ergebnis us dr Volkszellige vu 1990 un 2000, wu zum Dail Lyt Patois as Sproch aagchryzlet hän, gälte in dr Sprochwisseschaft as Artefakt un hän ihre Ursprung ender in statistische Fähler oder ass d Lyt unter „Patois“ ihr Regionalfranzesisch verstehn[4][5]

ändere
  Commons: Moiry, Switzerland – Sammlig vo Multimediadateie

Fueßnote

ändere
  1. Ständige Wohnbevölkerung nach Staatsangehörigkeitskategorie, Geschlecht und Gemeinde, definitive Jahresergebnisse, 2022. Bei späteren Gemeindefusionen Einwohnerzahlen aufgrund Stand 2022 zusammengefasst. Abruf am 5. September 2023
  2. 2,0 2,1 2,2 2,3 2,4 2,5 Bundesamt für Statistik: Regionalporträts 2012: Kennzahlen aller Gemeinden (Site cha nüme abgrüeft wärde; Suche im Webarchiv)[1] [2] Vorlage:Toter Link/www.bfs.admin.ch, Mai 2012
  3. Bundesamt für Statistik: Eidgenössische Volkszählung 2000: Bevölkerungsentwicklung der Gemeinden 1850–2000. Bern 2005 (Online uf bfs.admin.ch (Site cha nüme abgrüeft wärde; Suche im Webarchiv)[3] [4] Vorlage:Toter Link/www.bfs.admin.ch, Date im Aahang (Site cha nüme abgrüeft wärde; Suche im Webarchiv)[5] [6] Vorlage:Toter Link/www.bfs.admin.ch)
  4. Andres Kristol: Que reste-t-il des dialectes gallo-romans de Suisse romande?. In: Jean-Michel Eloy (Hg.).: Evaluer la vitalité. Variétés d’oïl et autres langues. Université de Picardie / Centre d’Etudes Picardes, Amiens 1998, S. 101–114
  5. Pierre Knecht: Die französischsprachige Schweiz. In: Hans Bickel, Robert Schläpfer (Hg.): Die viersprachige Schweiz. Sauerländer, Aarau/Frankfurt/Salzburg 2000, S. 139–176