Ängelbäärg OW

Gmäind i dr Schweyz
S OW im Lemma isch s offiziell Chürzel vom Kanton Obwaldä und wird bruucht, zum Verwächslige mit Yträäg vom Name Engelbärg vermyde, wo öppis anders meined.

Ängelbäärg (amtlich Engelberg) isch ä Eywohnergmäind im Kanton Obwaldä i dr Schweyz. Huit isch Ängelbäärg ä beliäbte Wintersportort.

Engelberg
Wappe vo Engelberg
Basisdate
Staat: Schwiiz
Kanton: Obwalde (OW)
Bezirk: (Dr Kanton Obwaldä kännt käi Bezirk.)
BFS-Nr.: 1402i1f3f4
Poschtleitzahl: 6388 (Grafenort)
6390 (Engelberg)
UN/LOCODE: CH ENG
Koordinate: 673573 / 185971Koordinaten: 46° 49′ 15″ N, 8° 24′ 10″ O; CH1903: 673573 / 185971
Höchi: 1'015 m ü. M.
Flächi: 40.75 km²
Iiwohner: 4181 (31. Dezämber 2018)[1]
Uusländeraateil: 28,3 % (31. Dezember 2015)[2]
Website: www.gde-engelberg.ch
Ängelbäärg

Ängelbäärg

Charte
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w

GeografiiBearbeite

Engelberg isch ä Exklave vom Kanton Obwaldä, umggää vo dr Kantöön Bärn, Nidwaldä und Uri. Dr Ort liid 25 km südlich vom Vierwaldstättersee in eme Hoochtal uf 1000 m Hööchi zwüsched em 3238 m hooche Titlis und de Bäärgä Ängelbäärger Rotstock, Ruchstock, Rigidalstock und Walenstöck. Zue dr Gmäind ghöört aü dr Fläcke Grafenort (570 m). Vo dr Gmäindflechi sind 28,5 % landwirtschaftlichi Flechi, 24,5 % Wald, 3,1 % Sidligsflechi und 43,9 % süschtigi Flechi.

GschichtBearbeite

Dr Ort gaat uf di 1120 ggründet Benediktinerabtei Chlooschter Ängelbäärg zrügg.

EywonerBearbeite

Jaar 1850 1860 1870 1880 1888 1900 1910 1920
Eywoner 1737 1665 1732 1931 1978 1973 2418 2310
Jaar 1930 1941 1950 1960 1970 1980 1990 2000
Eywoner 2491 2409 2544 2646 2841 2963 2958 3544

De Uisländeraatäil isch 2010 bey 22,8 % glägä.

ReligionBearbeite

71,5 % vo dr Eywoner sind im Jaar 2000 römisch-katholisch gsii, 12,2 % evangelisch-reformiert.

Spraach und TieläktBearbeite

Bey dr Volchszelig 2000 hend vo dr 3544 Eywoner 88,2 % Tuitsch als Haüptspraach aaggää, 1,8 % Franzöösisch und 8,7 % anderi Spraache. De Tieläkt vo Ängelbäärg ghöört zum Hööchschtalemanisch.

LeytBearbeite

  • Erika Hess (* 1962), en ehmolegi Schiirännfahreri, isch Bürgeri vo Ängelbärg
  • Dominique Gisin (* 1985), en ehmolegi Schiirännfahreri, wohnt z Ängelbärg
  • Michelle Gisin (* 1993), e Schiirännfahreri, wohnt und träniert z Ängelbärg
  • Fabian Bösch (* 1997), en Schiirännfahrer, wohnt und träniert z Ängelbärg

LiteraturBearbeite

  • Rolf De Kegel, Eduard Müller, Daniel Schneller: Das Herrenhaus Grafenort. Bern 1996. ISBN 3-85782-601-0 (= Schweizerische Kunstführer GSK, Band 601–603).
  • Albert Fleiner: Engelberg. Streifzüge durch Gebirg und Tal. Unter Mitwirkung von X. Imfeld, Dr. Christ, Dr. Cattani, Dir. Billwiller mit vielen Illustrationen, Karten und Plänen. Hofer & Burger, Zürich o. J. (1889).
  • Fritz Hess: Alt Engelberg. Nach alten Stichen, Zeichnungen, Dokumenten und Photographien. Verlag Josef von Matt, Stans, o. J. (1971).
  • Obwaldner Heimatbuch. Hrsg. im Auftrag des Kantonsrates vom Erziehungsrate des Standes Obwalden. Hess, Basel/Engelberg 1953.
  • Felicitas von Reznicek: Das Buch von Engelberg. Haupt, Bern 1964. 147 S. (= Schweizer Heimatbücher Nr. 118/119).
  • Nicolas Disch: Hausen im wilden Tal − Alpine Lebenswelt am Beispiel der Herrschaft Engelberg (1600−1800). Norm und Struktur − Studien zum sozialen Wandel in Mittelalter und Früher Neuzeit, Band 41. Böhlau, Wien / Köln / Weimar 2012, ISBN 978-3-412-20979-7.
  • Ignaz Hess: Rechtsgeschichtliches aus Engelberg. In: Archiv des Historischen Vereins des Kantons Bern, Zeitschrift, Band 31, 1932, Heft 1: Festgabe für Heinrich Türler. doi:10.5169/seals-370938

WeblinkBearbeite

  Commons: Ängelbäärg – Sammlig vo Multimediadateie

FuessnoteBearbeite

  1. Ständige und nichtständige Wohnbevölkerung nach Jahr, Kanton, Bezirk, Gemeinde, Bevölkerungstyp und Geschlecht (Ständige Wohnbevölkerung). In: bfs.admin.ch. Bundesamt für Statistik (BFS), 31. August 2019, abgerufen am 22. Dezember 2019.
  2. http://www.statistik-obwalden.ch/index.cfm?navid=83&docid=83