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Pfronte isch a Gmoid im bayrisch-schwäbische Landkreis Oschtallgäu und liegt im Südweschte vo Bayre, direkt an dr Grenz zum Tirol.

Wappa Deitschlandkart
Wappa vo de Gmoed Pfronten
Pfronten
Deutschlandkarte, Position vo de Gmoed Pfronten hervorghobe
47.58333333333310.55853Koordinate 47° 35′ N, 10° 33′ O
Basisdata
Bundesland: Bayern
Regierongsbezirk: Schwoba
Landkroes: Oschtallgai
Heh: 853 m i. NHN
Fläch: 62,2 km²
Eiwohner:

8217 (31. Dez. 2017)[1]

Bevelkerongsdicht: 132 Eiwohner je km²
Boschtloetzahl: 87459
Vorwahl: 08363
Kfz-Kennzoeche: OAL
Gmoedsschlissel: 09 7 77 159
Gmoedgliderong: 13 Ortsteile
Adress vo dr
Gmoedsverwaltong:
Allgäuer Straße 6
87459 Pfronten
Webpräsenz: www.pfronten.de
Bürgermeister: Michaela Waldmann (CSU/SPD/Pfrontener Liste/Freie Wähler)
Lag vo de Gmoed Pfronten em Landkroes Oschtallgai
ÖsterreichKempten (Allgäu)Landkreis OberallgäuKaufbeurenLandkreis AugsburgLandkreis UnterallgäuLandkreis Garmisch-PartenkirchenLandkreis Weilheim-SchongauLandkreis Landsberg am LechRettenbach am AuerbergWestendorf (Allgäu)Wald (Allgäu)Waal (Allgäu)UntrasriedUnterthingauHalblechStöttwangStötten am AuerbergSeegSchwangauRückholzRuderatshofenRoßhauptenRonsbergRieden (bei Kaufbeuren)Rieden am ForggenseePfrontenPforzenOsterzellOberostendorfObergünzburgNesselwangMauerstettenMarktoberdorfLengenwangLechbruck am SeeLamerdingenKraftisriedKaltentalJengenIrseeGünzachHopferauGörisriedGermaringenFüssenFriesenriedEisenberg (Allgäu)EggenthalBuchloeBidingenBaisweilBiessenhofenAitrangKarte
Iber des Bild

d‘LandschaftBearbeite

 
A Blick vom Breiteberg auf d' Gmoid Pfronte

Pfronte isch oine vo insgsamt 46 Städt und Gmoida im Oschtallgäu. Dur‘s Gmoidsgebiet goht d‘Vils. Pfronte liegt am Fuaß vom Breiteberg, ‘m Keaberg und ‘m Falkestoi auf 853 Metr. Vo dr Gmarkung sin 55 % Landwirtschaftsfleche, 22,7 % Wald, 8,8 % Sidlungsfleche un 13,4 % sunschtige Fleche.

NochbargmoidaBearbeite

Z’Deitschland geit’s do dia Stadt Fiassa, die Gmoid Eiseberg und de Markt Nesselwang. Im Tirol liegt d‘Kloistadt Vils und‘s Tannheimer Tal mit de Gmoida Grän, Tannheim, Schattwald, Zöble, Nesselwängle und Jungholz.

D’Aufteilung vo dr GmoidBearbeite

D‘Gmoid bstoht aus de Gemarkungen Bergpfronte (Ussrpfarr) und Stoinapfronte (Unterpfarr). D'Grenz vo Unter- und Ussrpfarr isch d'Vils.

Zur Gmoid ghearet die Osiedlunga Berg, Dorf, Halde, Heitlere, Kappl, Kreizegg, Meilinge, s‘Eesch, Rehbichl, s‘Riad, Refleite, s‘Stoina und Weischba. ‘Sisch gwiiß, dass dia Ortsteil scho seit‘m Spätmittelalter a oinzige Pfarrgmoid bildet. Drum redt ma o vo dr 13-Derfer-Gmoid Pfronte.

GschichtBearbeite

Ab em 14. Johrhundert hot Pfronta zum Hochstift Augschburg ghert un isch mit dr Säkularisation vom Hochstift 1803 zum Kurfirschtetum Bayern komma.

EiwohnerBearbeite

Johr 1840 1871 1900 1925 1939
Eiwohner 2506 2348 2746 3632 4404
Johr 1950 1961 1970 1987 2011
Eiwohner 6553 6127 6595 7058 7960

Dr Ausländeraadail isch 2011 bei 4,3 % gleage.

ReligionBearbeite

80,8 % vo dr Eiwohner sind im Johr 1987 remisch-katholisch gwesa, 12,7 % evangelisch.

d‘PolitikBearbeite

Gmoidsrat und BirgarmeischterBearbeite

‘S letzschte Mol hand d‘Pfrontar am 16. März 2014 de Gmoidsrat gwällt. Und so isch es ausgange:

  • CSU – 6
  • SPD – 2
  • Pfrontar Lischte – 6
  • Freie Wähler – 2
  • Aktiv für Pfronte – 3
  • Eiser Pfronte – 1

Birgarmeischter isch grad d’Waldmo Michaela vo dr CSU, wo ma am 18. November 2012 mit 72,82% gwällt hot.

LanddagswahlaBearbeite

Ergebnis vo dr Landdagswahla seit 1986:

Johr CSU SPD FW Griane FDP Sonschtige
1986 62,6 % 23,6 % - 7 % 3 % 3,8 %
1990 61,2 % 20,8 % - 5,1 % 4,8 % 8,1 %
1994 56,4 % 26,3 % - 5,1 % 3 % 9,2 %
1998 60,3 % 24,2 % 1,7 % 5,5 % 1,9 % 6,4 %
2003 66,9 % 13,9 % 6,2 % 5,9 % 1,9 % 5,2 %
2008 49,7 % 16,8 % 9,9 % 8,6 % 7,5 % 7,5 %
2013 52,5 % 16,9 % 8,6 % 9,5 % 2,5 % 10 %

WappeBearbeite

‘S Wappe zeigt de Falkenstoi als Wahrzeiche vom Pfrontar Tal. Die zwei weiß-roate Streife zeiget, dass D’Gmoid amol zum Hochschtift Augschburg gheart hot.

Was ma oluage sottBearbeite

 
S‘Riad und Pfronte-Berg mit dr Pfarrkirche St. Nikolaus vo Oschte aus gseache.
  • Uff‘m Falkestoi in 1268 Meter Heache sigt ma mit dr Ruine Falkestoi dia hegschtglegene Burgruine vo ganz Deitschland. Dr Kenig Ludwig II. hot do no a scheanres Schlos wia Neuschwanstein baue welle, isch aber vorher gschtorbe. Neuschwanstein sell und Hohenschwangau sind aber it weit weg und ko ma o oluage.
  • In dr Nochbargmoid Eiseberg geit’s o no zwei Ruina Frey- und Eiseberg. Zu deane muss ma o it so weit naufloffe.

Freizeit und BildungBearbeite

SchportBearbeite

Pfronte hot a Eisstadion mit ar Fläche vo 1.800 m². Schilift geit‘s z’Refleite, im Stoina und auf m Breiteberg, wo ma o mit ar Gondel vo dr Breitebergboh nauffahre ko. 2011 war zum 8. Mol a Mountainbike-Marathon mit drei untrschiedlich lange Strecka dur fascht ganz Pfronte und zum 3. Mol dia Klapp(-berg-)rad-Weltmeisterschaft im Stoina am Fuaß vom Breiteberg und doba.

VereiBearbeite

Z’Pfronte geit’s de TSV, 's SGW, de EVP (Eishockey), an Schwimmverei, an Schiclub, an Hoimatverei, zwei Trachteverei und 5 freiwillige Fuierweahre. Außerdeam no d'Bloamafreind, dia o allat a Sommerfescht im Alpegarte ausrichtet, wenn's Wetter passt.

SchualaBearbeite

Schuala sind z‘Pfronte in dr Heitlere. A Grundschual und a Mittlschual mit M-Zug, wo ma d’mittlere Reife moche ko.

DialektBearbeite

Dr Dialekt vo Pfronta ghert zum Oschtschwäbisch.

LiteraturBearbeite

  • Johann B. Doser: Pfronten in Vergangenheit und Gegenwart - Ein Beitr. zur Heimatkunde. Pfronten-Ried 1925
  • Simone Haf, Alison Feller: Pfrontener Impressionen. Horb am Neckar 2002. ISBN 3-89570-791-0
  • Ludwig Holzner: Geschichte der Gemeinde Pfronten. herausgegeben von der Gemeinde Pfronten 1956
  • Anton H. Konrad, Annemarie Schröppel, Adolf Schröppel: Pfronten (Schwäbische Kunstdenkmale, 34). Weissenhorn 1986
  • Pfrontener Bilderbogen 86. Pfronten 1986. ISBN 3-925407-03-0
  • Annemarie Schröppel, Adolf Schröppel: Alt-Pfrontener Photoalbum. Pfronten 1984
  • Annemarie Schröppel: Pfrontener Kirchen und Kapellen und ihre Pfarrer. Pfronten 2002
  • Thaddäus Steiner/Bertold Pölcher/Gemeinde Pfronten (Hrsg.): Pfrontener Flurnamen. Pfronten 2010 ISBN 978-3-00-032977-7

WeblinkBearbeite

  Commons: Pfronten – Sammlig vo Multimediadateie

FuaßnoteBearbeite