Pianezzo isch es Dorf in dr politische Gmai Bellinzona im Kanton Tessin in dr Schwyz.

GeografiBearbeite

Pianezzo lyt sidlig vu dr Stadt Bellinzona am Yygang vum Valle Morobbia. Zue dr ehmolige Gmai het au no d Fraktion Paudo ghert. Nochbergmaine sin Bellinzona, Sant’Antonio, Camorino un Giubiasco gsi. Im Side het Pianezzo an d Kommunanz Medeglia-Cadenazzo gränzt.

GschichtBearbeite

Pianezzo isch zum erschte Mol gnännt wore anne 1382 as Planezio. Bis 1831 het Pianezzo mit Sant’Antonio un Vallemorobbia in Piano (syt 1867 zue Giubiasco) d Gmai Vallemorobbia bildet.

D Gmai Pianezzo het uf dr 2. April 2017 mit elf anderne Gmaine zu Bellinzona fusioniert un dodrmit in Chrais Bellinzona gwechslet. Si het friejer zum Chrais (circolo) Giubiasco ghert, wo weg seller Fusion ufglest wore isch.

VerwaltigBearbeite

Dr letsch Burgermaischter (Sindaco) vu Pianezzo isch dr Monica Pini gsi.

BevelkerigsentwickligBearbeite

Quälle: Bundesamt für Statistik 2005[2]

Johr 1850 1860 1870 1880 1888 1900 1910 1920
Yywohner 328 315 342 329 328 342 384 356
Johr 1930 1941 1950 1960 1970 1980 1990 2000
Yywohner 288 276 278 283 321 354 360 489

DialektBearbeite

Dr lombardisch Dialäkt vu Pianezzo ghert zum Ticinese.

Kultur un BöuewärchBearbeite

  • Greberfäld us dr Yysezyt (Golaseccakultur)
  • Chilche SS. Giacomo e Filippo (16. Jh., Muurräscht vun ere frieje Chilche, 1960-70 un 2002-03 renoviert)

LiteraturBearbeite

  • Giuseppe Chiesi: «Antique vene ferri». Imprese minerarie e siderurgiche nel sec. XV in Valle Morobbia. In: Minaria Helvetica. 19b, 1999, S. 5–11.
  • Virgilio Gilardoni: Pianezzo. In: Inventario delle cose d’arte e di antichità. Edizioni dello Stato. Bellinzona 1955, S. 256–258; Idem, Il Romanico. Catalogo dei monumenti nella Repubblica e Cantone del Ticino. La Vesconta, Casagrande S.A., Bellinzona 1967, S. 476–477.
  • Giancarlo Maretti (Hrsg.): Alpi e storie di alpi della Valle Morobbia. Editore Salvioni, Bellinzona 2010.
  • Simona Martinoli und andere: Pianezzo. In: Guida d’arte della Svizzera italiana. Edizioni Casagrande, Bellinzona 2007, S. 47.
  • Graziano Tarilli: Pianezzo. In: Historisches Lexikon vo dr Schwiiz.
  • Celestino Trezzini: Pianezzo. In: Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, Band 5: Neuenschwander – Picot. Attinger, Neuenburg 1921, S. 432.

WeblinkBearbeite

  Commons: Pianezzo – Sammlig vo Multimediadateie

FueßnoteBearbeite

  1. Bilanz der ständigen Wohnbevölkerung nach Bezirken und Gemeinden uf bfs.admin.ch (Bundesamt för Statistik)
  2. Bundesamt für Statistik: Eidgenössische Volkszählung 2000: Bevölkerungsentwicklung der Gemeinden 1850–2000. Bern 2005 (Online uf bfs.admin.ch (Site cha nüme abgrüeft wärde; Suche im Webarchiv)[1] [2] Vorlage:Toter Link/www.bfs.admin.ch, Date im Aahang (Site cha nüme abgrüeft wärde; Suche im Webarchiv)[3] [4] Vorlage:Toter Link/www.bfs.admin.ch)