Büttike (amtlich Büttikon) isch e Gmeind im Bezirk Brämgarte vom Schwiizer Kanton Aargau. S Dorf ligt am weschtliche Rand vom Bünztal.

Büttike
Wappe vo Büttike
Wappe vo Büttike
Basisdate
Staat: Schwiiz
Kanton: Aargau (AG)
Bezirk: Brämgartew
BFS-Nr.: 4064i1f3f4
Poschtleitzahl: 5619
Koordinate: 662800 / 242366Koordinate: 47° 19′ 45″ N, 8° 16′ 10″ O; CH1903: 662800 / 242366
Höchi: 498 m ü. M.
Flächi: 2,82 km²
Iiwohner: 1111 (31. Dezämber 2022)[1]
Website: www.buettikon.ch/
Charte
Charte vo BüttikeFlachseeHallwilerseeKanton LuzernKanton ZüriBezirk BadeBezirk BruggBezirk KulmBezirk LenzburgBezirk MuriArni AGBerikonBremgarten AGBüttikonDottikonEggenwilFischbach-GöslikonHägglingenHermetschwil-StaffelnIslisbergJonenNiederwil AGOberlunkhofenOberwil-LieliRudolfstetten-FriedlisbergSarmenstorfTägerigUezwilUnterlunkhofenVillmergenWidenWohlen AGZufikon
Charte vo Büttike
ww

Geographii

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De Gmeindsbann isch 282 Hektare gross, dodervo sind 93 Hektare Wald und 31 Hektare überbaut. De höchschti Punkt isch uf 571 Meter, der tüüfschti uf 445 m. Nochbargmeinde sind Wohle im Norde, Walteschwil im Oschte, Uezwil im Süde, Sarmistorf im Südweschte und Villmerge im Weschte.

Gschicht

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Blick uf s Dorf

S erschti Mol taucht s Dorf in ere Urkund us em Johr 893 uf. In eme Zeisrodel vom Fraumöischter z Züri wird Putinchova gnennt. Di hütig Namesform isch s erschti Mol im 1394i belegt.

Im Mittelalter hets Dorf zerscht de Kyburger ghört und isch, wo des Gschlecht usgschtorbe-n-isch, im 1264 an d Habsburger cho. Im 1415 hei d Lozärner Dörfer Büttike, Hilfike, Sarmistorf, Uezwil und Villmerge eroberet, wo ihri Erwerbige aber im 1425an d Eidgnosse hei müesse abgäh. Büttike het zum Amt Villmerge ghört, eme Teil vo de Freie Ämter, ere gmeine Herrschaft.

Im März 1798 sin d Franzose in d Schwiiz iimarschiirt u-n-hei di Helvetisch Republik usgruefe. Büttike het zämme mit Hilfike e Gmeind im Dischtrikt Sarmistorf bildet, wo in dere Ziit zum Kanton Bade ghört het. Im 1803 isch de Kanton Bade dann im noie Kanton Aargau ufgange.

Literatur

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  • Peter Felder: Die Kunstdenkmäler des Kantons Aargau. Band IV: Der Bezirk Bremgarten. (= Kunstdenkmäler der Schweiz. Band 54). Hrsg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK. Bern 1967.
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  Commons: Büttikon – Sammlig vo Multimediadateie

Fuessnoote

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  1. Ständige Wohnbevölkerung nach Staatsangehörigkeitskategorie, Geschlecht und Gemeinde, definitive Jahresergebnisse, 2022. Bei späteren Gemeindefusionen Einwohnerzahlen aufgrund Stand 2022 zusammengefasst. Abruf am 5. September 2023