Schtaa am Rhii

e Gmaand im Kanton Schaffuuse

Schtaa, anderschwoo und jünger au z Staa sälber Stäi (amtlich Stein am Rhein), isch e Iiwohnergmaand im Bezirk Staa im Kanton Schafuuse, Schwiz.

Schtaa am Rhii
Stein am Rhein
Wappe vo Schtaa am Rhii Stein am Rhein
Wappe vo Schtaa am Rhii
Stein am Rhein
Basisdate
Staat: Schwiiz
Kanton: Schaffuuse (SH)
Bezirk: Staaw
BFS-Nr.: 2964i1f3f4
Poschtleitzahl: 8260
Koordinate: 706731 / 279711Koordinate: 47° 39′ 34″ N, 8° 51′ 34″ O; CH1903: 706731 / 279711
Höchi: 413 m ü. M.
Flächi: 5.75 (ohni Seeaataal) km²
Iiwohner: 3571 (31. Dezämber 2022)[1]
Website: www.steinamrhein.ch
Schtaa am Rhii
Schtaa am Rhii

Schtaa am Rhii

Charte
Charte vo Schtaa am Rhii Stein am RheinBodenseeDeutschlandKanton ThurgauKanton ZürichBuch SHHemishofenRamsen SHStein am Rhein
Charte vo Schtaa am Rhii
Stein am Rhein
w

Geografi

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Schtaa isch s Hauptort vom Obere Kantonstaal, ere Exklave vom Kanton. D Stadt lit am Weschtend vom Untersee, dört wo dè Boddèsee in Hochrhy übbergòt, am Fuess vom Chlingeberg. D Gmaandsflächi bstoht us 29,9 % landwirtschaftlichi Flächi, 42,4 % Wald, 22 % Sidligsflächi und 5,7 % sustigi Flächi.[2]

Schtaa het als einzigi Gmaand im Kanton Schaffhuse en nennenswerte Landaateil links vom Rhy.

Gschicht

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Schtaa findt me zum eerschte Mol 833/834 in ere Urkunde, und zwor als Stein.

Bevölkerig

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Quälle: Bundesamt für Statistik 2005[3]

Johr 1850 1860 1870 1880 1888 1900 1910 1920
Iiwohner 1469 1399 1352 1347 1583 1777 1988 2113
Johr 1930 1941 1950 1960 1970 1980 1990 2000
Iiwohner 2089 2107 2352 2588 2751 2507 2793 2985

De Uusländeraataal isch 2010 bi 21 % gläge.[2]

Religion

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50,6 % vo de Iiwooner sind evangelisch-reformiert, 25,1 % sind römisch-katholisch (Stand 2000).[2]

Politik

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Gmaandspresident isch de Sönke Bandixen (Stand 2019).

De Staaner Iwohnerraat wird all vier Johr vo de Staaner Bürger im Majorzverfahre gwählt. De Iwohnerraat hät 15 Sitz.

I de Amtsperiode vo 2017 bis 2020 isch de Iwohnerraat esoo zemegsetzt:

D SP het mit 5 Sitz am meischte, gfolgt vo de SVP und de parteilose mit je 3 Sitz. D FDP het zwei Sitz und ProStein und die Freie Liste hend no je 1 Sitz.

Bi de Nationalrootswaale 2011 het s da Ergebnis ggee: CVP 4,6 %, FDP 12,4 %, SP 36,4 %, SVP 38,7 %, Suschtigi 8 %.

Wirtschaft

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D Arbetslosigkeit isch im Johr 2011 bi 2,4 % gläge.[2]

Sproch und Dialekt

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Bi de Volkszellig 2000 hend vo de 2985 Iiwohner 89,2 % Dütsch als Hauptsproch aaggee, 0,6 % Französisch und 1,3 % Italienisch.[2]

De hochalemannisch Dialekt vo Schtaa ghört zue de Nordoschtschwizer Dialekt.

Bilder

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Literatur

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  • Christian Birchmeier: Die Feldmesskunst des 18. Jahrhunderts am Beispiel von Stein am Rhein. In: Cartographica Helvetica. Heft 15, Murten 1997, S. 11–21. Volltext
  • Heinrich Boxler: Hohenklingen. In: Historisches Lexikon vo dr Schwiiz.
  • Erwin Eugster, Michel Guisolan, Katja Hürlimann, Adrian Knoepfli, Dieter Füllemann: Stein am Rhein – Geschichte einer Kleinstadt. Stamm, Schleitheim 2007, ISBN 3-9523132-1-1 (Achtung: Die ISBN ist doppelt vergeben!).
  • Michel Guisolan: Stein am Rhein. In: Historisches Lexikon vo dr Schwiiz.
  • Michel Guisolan, Roman Sigg: Stein am Rhein (= Schweizerische Kunstführer. Nr. 932, Serie 94). Hrsg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK. Bern 2013, ISBN 978-3-03797-114-7.
  • Michel Guisolan: Stein am Rhein (= Schweizerische Kunstführer. Nr. 625/627, Serie 63). Hrsg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK. Bern 1998, ISBN 978-3-85782-625-2.
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  Commons: Stein am Rhein – Sammlig vo Multimediadateie

  Stein am Rhein in der Topographia Helvetiae, Rhaetiae et Valesiae (Matthäus Merian) im dütschsprochige Wikisource

Fuessnote

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  1. Ständige Wohnbevölkerung nach Staatsangehörigkeitskategorie, Geschlecht und Gemeinde, definitive Jahresergebnisse, 2022. Bei späteren Gemeindefusionen Einwohnerzahlen aufgrund Stand 2022 zusammengefasst. Abruf am 5. September 2023
  2. 2,0 2,1 2,2 2,3 2,4 Bundesamt für Statistik: Regionalporträts 2012: Kennzahlen aller Gemeinden (Site cha nüme abgrüeft wärde; Suche im Webarchiv)[1] [2] Vorlage:Toter Link/www.bfs.admin.ch, Mai 2012
  3. Bundesamt für Statistik: Eidgenössische Volkszählung 2000: Bevölkerungsentwicklung der Gemeinden 1850–2000. Bern 2005 (Online uf bfs.admin.ch (Site cha nüme abgrüeft wärde; Suche im Webarchiv)[3] [4] Vorlage:Toter Link/www.bfs.admin.ch, Date im Aahang (Site cha nüme abgrüeft wärde; Suche im Webarchiv)[5] [6] Vorlage:Toter Link/www.bfs.admin.ch)