Wintersinge (hochdytsch Wintersingen) isch e politischi Gmeind im Bezirk Sissech vom Kanton Basel-Landschaft in dr Schwiiz.

Wintersingen
Wappe vo Wintersingen
Basisdate
Staat: Schwiiz
Kanton: Basel-Landschaft (BL)
Bezirk: Sissachw
BFS-Nr.: 2866i1f3f4
Poschtleitzahl: 4451
Koordinate: 629137 / 26063647.4958347.82529430Koordinate 47° 29′ 45″ N, 7° 49′ 31″ O; CH1903: 629137 / 260636
Höchi: 430 m ü. M.
Flächi: 6,95 km²
Iiwohner: 620 (31. Dezämber 2018)[1]
Website: www.wintersingen.ch
Dorf mit Chilche

Dorf mit Chilche

Charte
DütschlandDütschlandKanton AargauKanton SoledurnKanton SoledurnBezirk LieschtlBezirk WaldeburgAnwilBöckdeBuckdeBuusDiepfigeGälterchindeHäflfingehemikeItigeKänerkindeChilchbärgLäufelfingeMaisprachNusshofOltigeOrmalingeRiggebachRotheflueRümmligeRünebärgSissechTecknauTänikeThürneWensligeWintersingenWitischburgZegligeZunzgeCharte vo Wintersingen
Iber des Bild
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Dialäkt: Baseldytsch

LagBearbeite

Wintersinge liggt uff 430 m ü.M. im Norde vom Bezirk Sissach imene änge Talkessel zwische Sissech und Rhyfälde. Als eini vo de wenige Baselbieter Gmeinde liggt dr Ort öschtlig vom Ergolztal und isch drumm uff Rhyfälde usgrichtet. Nochbergmeinde sin Maisprch, Buus, Rickebach, Sissech, Nusshof und s aargauische Magde.

WappeBearbeite

S Wappe exischtiert sit 1939. Uffeme rote Fäld sin schreg überenand drei silbrigi Pfyyl abbildet. Es stellt s Wappe vo de Rudolfs vo Wintersinge us em Joor 1284 dar.

GschichtBearbeite

1196 wird Wintersingin s erschti Moll inere Urkunde erwäänt. Dr Ortsname uff -inge dyttet uff e frieneri Siidlig hi, wo villicht noch emene Winitheri benennt worde isch. Bodefünd und Flurnäme belegge e no älteri Siidlig in dr Gegend. No um 1880 selle Überräscht vomene römische Guethsof uff em Breitfäld z gseh gsi sy. Im friene Mittelalter hetts schyynts unterhalb vom Dorf e Freihof in keeniglichem Bsitz ghe, wo Flüchtling Koscht und Loschii abotte hett. Ursprynglig thiersteinerisch, isch dr Ort farnsburgisch worde und 1461 in Bsitz vor Stadt Basel ko. Vo 1814 bis 1833 hett Wintersinge allerdings nid zem Bezirk Sissach bzw. sine Vorgänger, sondern zem Bezirk Lieschtel gheert. Us äänliger Zyt stammt au dr Räbbau, wo bis hytte betriibe wird.

SehenswürdigkeiteBearbeite

  • Dorfchile, 1676 als Winkelhoogechile baut, 1920 im Barockstil renoviert
  • Pfarrhuus mit 200jeeriger Linde
  • Dänkmol fyr dr Heinrich Grieder

PerseenligkeiteBearbeite

  • Heinrich Grieder, 1821-1913, Sängervater

WeblinkBearbeite

FuessnooteBearbeite

  1. Ständige und nichtständige Wohnbevölkerung nach Jahr, Kanton, Bezirk, Gemeinde, Bevölkerungstyp und Geschlecht (Ständige Wohnbevölkerung). In: bfs.admin.ch. Bundesamt für Statistik (BFS), 31. August 2019, abgerufen am 22. Dezember 2019.