S GE im Lemma isch s offiziell Chürzel vom Kanton Gämf und wird bruucht, zum Verwächslige mit Yträäg vom Name Bellevue vermyde, wo öppis anders meined.

Bellevue isch e bolitischi Gmai im Kanton Gämf in dr Schwyz.

Bellevue
Wappe vo Bellevue
Wappe vo Bellevue
Basisdate
Staat: Schwiiz
Kanton: Gämf (GE)
Bezirk: (De Kanton Gämf kennt ke Bezirk.)
BFS-Nr.: 6606i1f3f4
Poschtleitzahl: 1293
Koordinate: 500623 / 122883Koordinate: 46° 15′ 0″ N, 6° 9′ 0″ O; CH1903: 500623 / 122883
Höchi: 380 m ü. M.
Flächi: 4.35 km²
Iiwohner: 3548 (31. Dezämber 2021)[1]
Website: www.mairie-bellevue.ch
am Gämfersee bi Bellevue
am Gämfersee bi Bellevue

am Gämfersee bi Bellevue

Charte
Charte vo BellevueGenferseeFrankreichCélignyKanton WaadtAire-la-VilleAnièresAvullyAvusyBardonnexBellevue GEBernex GECarougeCartigny GECélignyChancyChêne-BougeriesChêne-BourgChoulexCollex-BossyCollonge-BelleriveColognyConfignonCorsier GEDardagnyGenfGenthodGy GEHermanceJussy GELaconnexLancyLe Grand-SaconnexMeinierMeyrinOnexPerly-CertouxPlan-les-OuatesPregny-ChambésyPresingePuplingeRussinSatignySoral GEThônexTroinexVandœuvresVernierVersoixVeyrier GE
Charte vo Bellevue
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Geografi ändere

Bellevue lyt am rächte Stade vum Gämfersee. Zue dr Gmai ghere d Wyler Vengeron, Les Tuileries, Valavran un Colovrex. Dr Bann umfasst 40 % landwirtschaftligi Flechine, 16 % Wald, 26 % Sidligsflechine un 17 % Vercheersflechine.[2]

Nochbergmaine sin Collex-Bossy im Nordweschte, Versoix im Norde, Genthod im Nordoschte, Le Grand-Saconnex im Sidweschte un Pregny-Chambésy im Side. Im Side gränzt d Gmai an dr Gämfersee un im Weschte an Frankrych.

Gschicht ändere

Colovrex isch zum erschte Mol gnännt wore anne 1257 as Colovray. Bis 1855 het d Gmai zue Collex-Bossy ghert.

Bevelkerigsentwicklig ändere

Quälle: Bundesamt für Statistik 2005[3]

Johr 1860 1870 1880 1888 1900 1910 1920
Yywohner 324 362 338 341 362 398 459
Johr 1941 1950 1960 1970 1980 1990 2000
Yywohner 628 684 700 627 992 1565 1801

De Uusländeraateil isch anne 2011 bi 39,0 % gläge.[2]

Religion ändere

20,4 % vu dr Yywohner sin anne 2000 reformiert gsi, 30,6 % remisch-katholisch.[2]

Politik ändere

Bi dr Nationalrotswahle 2011 het s des Ergebnis gee:[2] FDP 25,3 %, CVP 12,3 %, GLP 3,4 %, GP 14,7 %, MCR 7,1 %, SP 15,2 %, SVP 16,6 %, Sunschtigi 5,4 %.

Gmaindspresidänt isch dr Marcel Beauverd (Stand 2012).

Sproch ändere

Bi dr Volkszellig 2000 hän vu dr 1.801 Yywohner 1.210 Franzesisch as Hauptsproch aagee, 93 Dytsch, 42 Italienisch un 456 anderi Sproche.[2]

Dr alt frankoprovenzalisch Patois isch wahrschyns Ändi 19./Aafangs 20. Jh. uusgstorbe. Ergebnis us dr Volkszellige vu 1990 un 2000, wu zum Dail Lyt Patois as Sproch aagchryzlet hän, gälte in dr Sprochwisseschaft as Artefakt un hän ihre Ursprung ender in statistische Fähler oder ass d Lyt unter „Patois“ ihr Regionalfranzesisch verstehn[4][5].

Weblink ändere

  Commons: Bellevue – Sammlig vo Multimediadateie

Fueßnote ändere

  1. Ständige Wohnbevölkerung nach Staatsangehörigkeitskategorie, Geschlecht und Gemeinde, definitive Jahresergebnisse, 2021. Bei späteren Gemeindefusionen Einwohnerzahlen aufgrund Stand 2021 zusammengefasst. Abruf am 13. März 2023
  2. 2,0 2,1 2,2 2,3 2,4 Bundesamt für Statistik: Regionalporträts 2012: Kennzahlen aller Gemeinden (Site cha nüme abgrüeft wärde; Suche im Webarchiv)[1] [2] Vorlage:Toter Link/www.bfs.admin.ch, Mai 2012
  3. Bundesamt für Statistik: Eidgenössische Volkszählung 2000: Bevölkerungsentwicklung der Gemeinden 1850–2000. Bern 2005 (Online uf bfs.admin.ch (Site cha nüme abgrüeft wärde; Suche im Webarchiv)[3] [4] Vorlage:Toter Link/www.bfs.admin.ch, Date im Aahang (Site cha nüme abgrüeft wärde; Suche im Webarchiv)[5] [6] Vorlage:Toter Link/www.bfs.admin.ch)
  4. Andres Kristol: Que reste-t-il des dialectes gallo-romans de Suisse romande?. In: Jean-Michel Eloy (Hg.).: Evaluer la vitalité. Variétés d’oïl et autres langues. Université de Picardie / Centre d’Etudes Picardes, Amiens 1998, S. 101–114
  5. Pierre Knecht: Die französischsprachige Schweiz. In: Hans Bickel, Robert Schläpfer (Hg.): Die viersprachige Schweiz. Sauerländer, Aarau/Frankfurt/Salzburg 2000, S. 139–176