Collex-Bossy

Collex-Bossy (frankoprovenzalisch [a kuːˈlɛ]-[a ˈbɔsi][2]) isch e bolitischi Gmai im Kanton Gämf in dr Schwyz.

Collex-Bossy
Wappe vo Collex-Bossy
Basisdate
Staat: Schwiiz
Kanton: Gämf (GE)
Bezirk: (De Kanton Gämf kennt ke Bezirk.)
BFS-Nr.: 6615i1f3f4
Poschtleitzahl: 1239
Koordinate: 498598 / 126250Koordinate: 46° 16′ 48″ N, 6° 7′ 23″ O; CH1903: 498598 / 126250
Höchi: 430 m ü. M.
Flächi: 6.89 km²
Iiwohner: 1713 (31. Dezämber 2018)[1]
Website: www.collex-bossy.ch
Charte
GenferseeFrankreichCélignyKanton WaadtAire-la-VilleAnièresAvullyAvusyBardonnexBellevue GEBernex GECarougeCartigny GECélignyChancyChêne-BougeriesChêne-BourgChoulexCollex-BossyCollonge-BelleriveColognyConfignonCorsier GEDardagnyGenfGenthodGy GEHermanceJussy GELaconnexLancyLe Grand-SaconnexMeinierMeyrinOnexPerly-CertouxPlan-les-OuatesPregny-ChambésyPresingePuplingeRussinSatignySoral GEThônexTroinexVandœuvresVernierVersoixVeyrier GECharte vo Collex-Bossy
Iber des Bild
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GeografiBearbeite

Collex-Bossy lyt am rächte Stade vu dr Versoix. Zue dr Gmai ghere d Dörfer Collex und Bossy. Dr Bann umfasst 64 % landwirtschaftligi Flechine, 25 % Wald, 7 % Sidligsflechine un 3 % Vercheersflechine.[3]

Nochbergmaine sin Versoix un Bellevue. Im Weschte gränzt d Gmai an Frankrych.

GschichtBearbeite

Collex un Bossy sin zum erschte Mol gnännt wore anne 1258 as Coliacum un Bocium.

BevelkerigsentwickligBearbeite

Quälle: Bundesamt für Statistik 2005[4]

Johr 1850 1860 1870 1880 1888 1900 1910 1920
Yywohner 740 509 501 466 440 444 411 443
Johr 1930 1941 1950 1960 1970 1980 1990 2000
Yywohner 468 468 512 548 526 524 952 1279

De Uusländeraateil isch anne 2011 bi 30,5 % gläge.[3]

ReligionBearbeite

26,4 % vu dr Yywohner sin anne 2000 reformiert gsi, 36,4 % remisch-katholisch.[3]

PolitikBearbeite

Bi dr Nationalrotswahle 2011 het s des Ergebnis gee:[3] FDP 23,0 %, CVP 16,4 %, GLP 4,0 %, GP 14,1 %, MCR 10,6 %, SP 12,6 %, SVP 14,2 %, Sunschtigi 5,2 %.

Gmaindspresidänti isch d Elisabeth Fatton (Stand 2012).

SprochBearbeite

Bi dr Volkszellig 2000 hän vu dr 1.279 Yywohner 1.023 Franzesisch as Hauptsproch aagee, 42 Dytsch, 19 Italienisch un 195 anderi Sproche.[3]

Dr alt frankoprovenzalisch Patois isch wahrschyns Ändi 19./Aafangs 20. Jh. uusgstorbe. Ergebnis us dr Volkszellige vu 1990 un 2000, wu zum Dail Lyt Patois as Sproch aagchryzlet hän, gälte in dr Sprochwisseschaft as Artefakt un hän ihre Ursprung ender in statistische Fähler oder ass d Lyt unter „Patois“ ihr Regionalfranzesisch verstehn[5][6].

WeblinkBearbeite

  Commons: Collex-Bossy – Sammlig vo Multimediadateie

FueßnoteBearbeite

  1. Ständige und nichtständige Wohnbevölkerung nach Jahr, Kanton, Bezirk, Gemeinde, Bevölkerungstyp und Geschlecht (Ständige Wohnbevölkerung). In: bfs.admin.ch. Bundesamt für Statistik (BFS), 31. August 2019, abgruefen am 22. Dezember 2019.
  2. Dictionnaire toponymique des communes suisses – Lexikon der schweizerischen Gemeindenamen – Dizionario toponomastico dei comuni svizzeri (DTS|LSG), Centre de dialectologie, Université de Neuchâtel, Verlag Huber, Frauenfeld/Stuttgart/Wien 2005, ISBN 3-7193-1308-5 und Éditions Payot, Lausanne 2005, ISBN 2-601-03336-3
  3. 3,0 3,1 3,2 3,3 3,4 Bundesamt für Statistik: Regionalporträts 2012: Kennzahlen aller Gemeinden (Site cha nüme abgrüeft wärde; Suche im Webarchiv)[1] [2] Vorlage:Toter Link/www.bfs.admin.ch, Mai 2012
  4. Bundesamt für Statistik: Eidgenössische Volkszählung 2000: Bevölkerungsentwicklung der Gemeinden 1850–2000. Bern 2005 (Online uf bfs.admin.ch (Site cha nüme abgrüeft wärde; Suche im Webarchiv)[3] [4] Vorlage:Toter Link/www.bfs.admin.ch, Date im Aahang (Site cha nüme abgrüeft wärde; Suche im Webarchiv)[5] [6] Vorlage:Toter Link/www.bfs.admin.ch)
  5. Andres Kristol: Que reste-t-il des dialectes gallo-romans de Suisse romande?. In: Jean-Michel Eloy (Hg.).: Evaluer la vitalité. Variétés d’oïl et autres langues. Université de Picardie / Centre d’Etudes Picardes, Amiens 1998, S. 101–114
  6. Pierre Knecht: Die französischsprachige Schweiz. In: Hans Bickel, Robert Schläpfer (Hg.): Die viersprachige Schweiz. Sauerländer, Aarau/Frankfurt/Salzburg 2000, S. 139–176