Troinex (frankoprovenzalisch [a ˈtrwɑ̃ne][2]) isch e bolitischi Gmai im Kanton Gämf in dr Schwyz.

Troinex
Wappe vo Troinex
Basisdate
Staat: Schwiiz
Kanton: Gämf (GE)
Bezirk: (De Kanton Gämf kennt ke Bezirk.)
BFS-Nr.: 6641i1f3f4
Poschtleitzahl: 1256
Koordinate: 500210 / 113439Koordinate: 46° 9′ 54″ N, 6° 8′ 48″ O; CH1903: 500210 / 113439
Höchi: 425 m ü. M.
Flächi: 3.39 km²
Iiwohner: 2551 (31. Dezämber 2020)[1]
Website: www.troinex.ch
Armenischi Chilche, Troinex

Armenischi Chilche, Troinex

Charte
GenferseeFrankreichCélignyKanton WaadtAire-la-VilleAnièresAvullyAvusyBardonnexBellevue GEBernex GECarougeCartigny GECélignyChancyChêne-BougeriesChêne-BourgChoulexCollex-BossyCollonge-BelleriveColognyConfignonCorsier GEDardagnyGenfGenthodGy GEHermanceJussy GELaconnexLancyLe Grand-SaconnexMeinierMeyrinOnexPerly-CertouxPlan-les-OuatesPregny-ChambésyPresingePuplingeRussinSatignySoral GEThônexTroinexVandœuvresVernierVersoixVeyrier GECharte vo Troinex
Iber des Bild
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GeografiBearbeite

Troinex lyt am linke Stade vu dr Arve an dr Gränz zue Frankrych. Zue dr Gmai ghere d Ortsdail La Grand'Cour, Troinex-Ville, Troinex-Dessus, Troinex-Dessous un Marsillon. Dr Bann umfasst 67 % landwirtschaftligi Flechine, 7 % Wald, 20 % Sidligsflechine un 6 % Vercheersflechine.[3]

Nochbergmaine sin Veyrier, Bardonnex un Plan-les-Ouates un di franzesisch Gmai Bossey.

GschichtBearbeite

Troinex isch zum erschte Mol gnännt wore anne um 1100 as Triuniacum (1201 Tronaco).

BevelkerigsentwickligBearbeite

Quälle: Bundesamt für Statistik 2005[4]

Johr 1850 1860 1870 1880 1888 1900 1910 1920
Yywohner 247 280 303 343 334 329 386 441
Johr 1930 1941 1950 1960 1970 1980 1990 2000
Yywohner 601 606 706 947 1042 1161 1383 2030

De Uusländeraateil isch anne 2011 bi 18,6 % gläge.[3]

ReligionBearbeite

22,5 % vu dr Yywohner sin anne 2000 reformiert gsi, 40,4 % remisch-katholisch.[3]

PolitikBearbeite

Bi dr Nationalrotswahle 2011 het s des Ergebnis gee:[3] FDP 32,2 %, CVP 15,0 %, GLP 3,1 %, GP 13,1 %, MCR 6,8 %, SP 14,7 %, SVP 9,2 %, Sunschtigi 5,9 %.

Gmaindspresidänt isch dr Potter Van Loon (Stand 2012).

SprochBearbeite

Bi dr Volkszellig 2000 hän vu dr 2.030 Yywohner 1.747 Franzesisch as Hauptsproch aagee, 80 Dytsch, 24 Italienisch un 179 anderi Sproche.[3]

Dr alt frankoprovenzalisch Patois isch wahrschyns Ändi 19./Aafangs 20. Jh. uusgstorbe. Ergebnis us dr Volkszellige vu 1990 un 2000, wu zum Dail Lyt Patois as Sproch aagchryzlet hän, gälte in dr Sprochwisseschaft as Artefakt un hän ihre Ursprung ender in statistische Fähler oder ass d Lyt unter „Patois“ ihr Regionalfranzesisch verstehn[5][6].

BöuwärchBearbeite

  • Katholischi Chilche Sainte-Marie-Madeleine (1958/59)
  • Reformierti Chilche (1958)
  • Armenisch-Apostolischi Chilche Saint-Hagop (1969)

WeblinkBearbeite

  Commons: Troinex – Sammlig vo Multimediadateie

FueßnoteBearbeite

  1. Ständige Wohnbevölkerung nach Staatsangehörigkeitskategorie, Geschlecht und Gemeinde, definitive Jahresergebnisse, 2020. Bei späteren Gemeindefusionen Einwohnerzahlen aufgrund Stand 2020 zusammengefasst. Abruf am 17. November 2021
  2. Dictionnaire toponymique des communes suisses – Lexikon der schweizerischen Gemeindenamen – Dizionario toponomastico dei comuni svizzeri (DTS|LSG), Centre de dialectologie, Université de Neuchâtel, Verlag Huber, Frauenfeld/Stuttgart/Wien 2005, ISBN 3-7193-1308-5 und Éditions Payot, Lausanne 2005, ISBN 2-601-03336-3
  3. 3,0 3,1 3,2 3,3 3,4 Bundesamt für Statistik: Regionalporträts 2012: Kennzahlen aller Gemeinden (Site cha nüme abgrüeft wärde; Suche im Webarchiv)[1] [2] Vorlage:Toter Link/www.bfs.admin.ch, Mai 2012
  4. Bundesamt für Statistik: Eidgenössische Volkszählung 2000: Bevölkerungsentwicklung der Gemeinden 1850–2000. Bern 2005 (Online uf bfs.admin.ch (Site cha nüme abgrüeft wärde; Suche im Webarchiv)[3] [4] Vorlage:Toter Link/www.bfs.admin.ch, Date im Aahang (Site cha nüme abgrüeft wärde; Suche im Webarchiv)[5] [6] Vorlage:Toter Link/www.bfs.admin.ch)
  5. Andres Kristol: Que reste-t-il des dialectes gallo-romans de Suisse romande?. In: Jean-Michel Eloy (Hg.).: Evaluer la vitalité. Variétés d’oïl et autres langues. Université de Picardie / Centre d’Etudes Picardes, Amiens 1998, S. 101–114
  6. Pierre Knecht: Die französischsprachige Schweiz. In: Hans Bickel, Robert Schläpfer (Hg.): Die viersprachige Schweiz. Sauerländer, Aarau/Frankfurt/Salzburg 2000, S. 139–176