Hauptmenü ufmache

dr Name vom FlussBearbeite

Dr hütig Name isch s erschte Mol imene Dokumänt vo ane 1296 in dr latynische Form Rusa erwäänt, und es git au jüngeri Kwele, wo dr Name drin deils als Ursa gschriben isch.

dr Lauf vo dr RüüssBearbeite

D Ryss (wie me im Kanton Üüri seid) foht bi-n es baar Kwele im Gebiet vom Gottert, vom Oberalppass und vom Furkapass uf öppe 2'431 Meter überm Meer a. Die grössere Kwellbech heisse Gotthardryss, Oberalpryss, Underalpryss, Witewassereryss, Mutteryss ond Furkaryss, und die chömed ali im Urscheletaal zäme. D Hauptkwele isch s Obere Schwärziseeli es baar Kilometer südöschtlech vom Furkapass under de ”Stotzige Firschtä“.

Vo Andermatt us flüsst d Ryss nach Norde dur d Schelleneschlucht, wo d ”Dyfelsbrügg“ isch; hütt gits da die alt und di nöi Stroossebrügg und au no en Ysebaanviadukt vo dr Schellenebaan; bi de Brugge isch s Suworowdänkmol, wo ane 1889 gmacht worden isch. Bi Geschenä und bi Wassä verby und wyter dur ne Reje vo tüüfe Tobel chunt dr Fluss uf Amstäg und uf Eerschtfält abbe und lauft denn dur die breiti Ebeni vom Ürner Rysstal und bi Alteref verby. Bi Flielä mündet si im ene grosse Delta i de Vierwaldstettersee.

Z Lozärn lauft d Rüüss bi dr Seebrugg us em See und flüsst dur s Taal bi dr Zimmeregg uf Rüüsbüel. Bid dr Rüssegg chunt di chly Ämme id Rüss, wo den als breite Fluss mit viile Schlaufe zerscht nach Oschte und dann gäge Norde zue goot. Si chunt under Brugge vo de Autobaan und vo de Ysebaan dure, zum Flachsee[1] bi Roddeschwyl und under em Chlooschter Hermetschwyl dure, und derno flüsst si a de alte Stedtli Brämgarte und Melige verby, bis si zletscht im Schwiizer Wasserschloss bim Gäbischtorfer Ortsteil Vogelsang i d Aare mündet.

Underwegs lauft s Wasser vo dr Rüss dur vil Wasserchraftwärch.

NäbeflüssBearbeite

LiteraturBearbeite

  • Die Reuss. Sonderheft von: Wasser- und Energiewirtschaft, 1958.
  • Thomas Burger: Reuss. Auen der Reussebene zwischen Sins und Rottenschwil. Aarau 2003.
  • Monika Beck, Michael van Orsouw: Flusslandschaft Reuss. Zug 2004.
  • Heinrich Jäckli: Talgeschichtliche Probleme im aargauischen Reusstal. In: Geographica Helvetica 1956, S. 46–59.
  • Josef Schurtenberger: Die Reuss. Solothurn 1973.
  • Rudolf Siegrist: Die Flussschotter der Eiszeit im Aargau und ihre natürliche pflanzliche Besiedelungsmöglichkeit: eine geologisch-klimatologisch-botanische Studie. Aarau 1953.
  • Max Werder u. a.: Kanton Aargau. Sanierung der Reusstalebene. Ein Partnerschaftswerk. Aarau 1982.
  • Josef Arnold-Luzzani: Vier-Quellen-Weg im Gotthardmassiv. Wanderungen zu den Quellen des Rheins, der Reuss, des Ticino und der Rhone. Altdorf 2012.
  • Urs Wüthrich (u. a.): Das Urner Reussdelta. Altdorf 2011.
  • Reto Solèr: Wasserwelten Göschenen. Erkundung der Wasserphänomene in der Gotthardregion. Bern 2010.
  • Thomas Brunner: Oberes Reusstal und Ursern. Bern 2008.
  • Anne-Marie Dubler: Reusstal und Reuss als Kommunikations- und Lebensraum. Schiffsweg, Fähren und Brücken, öffentlicher und privater Verkehr. In: Wege und Geschichte, 2008, S. 10–15.
  • Stephan Gyr: Zur Geschichte der Reuss-Schifffahrt. In: Rontaler Brattig, 2008. S. 77–79.
  • Arno Stöckli (u. a.): Untersuchung der Reuss und ihrer Zuflüsse unterhalb des Vierwaldstättersees in den Jahren 1999-2003. Zusammenstellung der Untersuchungen zur Wasserqualität. Aarau 2005.

WeblinkBearbeite

  Commons: Rüüss – Sammlig vo Multimediadateie

FuessnooteBearbeite

  1. Flachsee uf unterlunkhofen.ch