Berghoupde isch ä Gmeind im Ortenaukreis in Bade-Wirtteberg. Si het 2437 Iiwohner (Stond: 31. Dezember 2021).

Wappe Ditschlandkart
Wappe vo de Gmai Berghoupde
Berghaupten
Deutschlandkarte, Position vo de Gmai Berghoupde hervorghobe
Koordinate: 48° 24′ N, 7° 59′ O
Basisdate
Dialekt: Alemannisch
Hauptvariante: Nideralemannisch
Regionalvariante: Oberrhinalemannisch

(Schwarzwald)

Lokalvariante: Kinzigdälerisch
Bundesland: Bade-Wirttebärg
Regierungsbezirk: Fräiburg
Krais: Ortenaugrais
Heh: 172 m i. NHN
Flech: 9,7 km²
Iiwohner:

2437 (31. Dez. 2021)[1]

Bevelkerungsdicht: 251 Iiwohner je km²
Boschtlaitzahl: 77791
Vorwahl: 07803
Kfz-Kennzaiche: OG
Gmeischlissel: 08 3 17 009
Adress vun dr
Gmaiverwaltung:
Rathausplatz 2
77791 Berghoupde
Webpräsenz: www.berghaupten.de
Burgermaischter: Philipp Clever
Lag vun vo de Gmai Berghoupde im Ortenaugrais
Ill (Elsass)Ill (Elsass)FrankreichLandkreis RastattBaden-BadenLandkreis CalwLandkreis EmmendingenLandkreis FreudenstadtRheinau (Baden)Lauf (Baden)SasbachLandkreis RastattLandkreis RottweilSchwarzwald-Baar-KreisAchernAchernAchernAppenweierBad Peterstal-GriesbachBerghauptenBiberach (Baden)DurbachEttenheimFischerbachFriesenheim (Baden)GengenbachGutach (Schwarzwaldbahn)Haslach im KinzigtalHausachHofstetten (Baden)HohbergHornbergKappel-GrafenhausenKappel-GrafenhausenKappelrodeckWillstättKehlKehlKippenheimKippenheimKippenheimLahr/SchwarzwaldLauf (Baden)Lauf (Baden)Lautenbach (Ortenaukreis)MahlbergMahlbergMahlbergMeißenheimMühlenbach (Schwarzwald)Neuried (Baden)NordrachOberharmersbachOberkirch (Baden)Oberkirch (Baden)Oberkirch (Baden)Oberkirch (Baden)OberwolfachOffenburgOhlsbachOppenauOrtenberg (Baden)Ottenhöfen im SchwarzwaldRenchenRenchenRingsheimRingsheimRust (Baden)Rheinau (Baden)Rheinau (Baden)Rheinau (gemeindefreies Gebiet)SasbachSasbachSasbachSasbachwaldenSchuttertalSchutterwaldSchwanauSeebach (Baden)Seelbach (Schutter)Steinach (Ortenaukreis)WillstättWillstättWolfachZell am HarmersbachRheinKarte
Iber des Bild

GeografiiBearbeite

Geografische LagBearbeite

Berghoupde läit im Nordweschte vum mittlere Schwarzwald in 170 bis 438 Mäder Hächi im Kinzigdal. Wel Berghaupte ab vun dr Bundesstroß 33 läit, wu im Dal durchlauft, isch s e rueige Ort un isch staatlig onerkonnt als Erholungsort. Dr Bonn bstoht us 37,2 % Londwirtschaftsflächi, 48,6 % Wald, 12,4 % Sidlungsflächi un 1,9 % sunschtiger Flächi.[2]

NochbergmeindeBearbeite

D Gmeind grenzt im Norden on Ohlschbach, im Oschte on d Stadt Gängebach, im Sidweschte on Hohberg un im Nordweschte on d Kreisstadt Offeburg.

GmeindgliderungBearbeite

Zue dr Gmeind Berghoupte ghere s Dorf Berghaupte, d Wyler Hellgritt, Nejhuse un „Unterdal, Mitteldal, Oberdal“, d Gmeindsdeiler Kuehläger un Lindestroß, d Hef Bottebach un Stenglenz (mit Wingerbach) un s Wohngebiet Stiegelmatt (Stiegelmatt- un Dorfbergstroß). Im Gmeindsgebiet sin dr Hof Himmelrich, wu hit zue Berghaupte ghert, un d Ortschaft Kohlegrueb, wu hit zue Nejhuse ghert, userdäm d Wieschtung Mirebach.

DialäktBearbeite

In Berghaupde wurd d Schwarzwaldvariante vum Oberrhialemannisch gschwätzt, was sich ä kleins bissle onderscht ohärt wie in de Rhinebene drusse. Tybisch fir de Kinzigdäler Dialäkt sin folgende Beischpiele:

Rhinebene: Mache, Ranze, Kann, Land, Rand, gschdande, gange, anderscht

Kinzigdal: Moche, Ronze, Konn, Lond, Rond, gschdonde, gonge, onderscht

Durch d Abflachung un Durchmischung vum Dialäkt wurd des allerdings au do nimmi vun allene so gschwätzt.

GschichtBearbeite

Berghoupde isch im Johr 1277 s erscht Mol in ere Urkund gnännt wore. D Gschicht vum Ort isch eng mit dr Herre vun Hohegeroldseck verbunde gsi, bis die Familie anne 1634 usgstorbe isch. In dr Zyt denoch het s Stryt um s Dorf gä zwische dr Eschtrycher un em Bischof vun Stroßburg. 1697 isch s Dorf ond Frejherre vun Schleys verkauft worre.

Ab 1755 bis in 1920er Johr isch z Berghoupde Bergbau betriibe worre. Si hän dert Kohle gferdert, aber wel s vielmol Ibrich gä het vum Wasser, isch dr Bergbau nie arg wirtschaftlig gsi.

BolitikBearbeite

D Gmeind ghert zue dr Veriibarte Verwaltungsgmeinschaft vun dr Stadt Gengebach.

BurgermeischterBearbeite

  • 1977 bis 2001: Hansjörg Bruder
  • 2001 bis 2017: Jürgen Schäfer
  • syt 2017: Philipp Clever

GmeirotBearbeite

Ergebnis vun dr Kommunalwahl vum 26. Mai 2019:[3]

Barteie un Wehlergmeinschafte %
2019
Sitz
2019
%
2014
Sitz
2014
Kommunalwahl 2019
 %
40
30
20
10
0
36,4 %
32,3 %
25,1 %
6,2 %
Gewinne und Verluste
im Verglych zue 2014
 %p
   8
   6
   4
   2
   0
  -2
  -4
  -6
+2,7 %p
−4,9 %p
−4,0 %p
+6,2 %p
FW Freie Wählergruppe Berghaupten 36,4 4 33,7 3
CDU Christlich Demokratische Union Deutschlands 32,3 3 37,2 4
SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands 25,1 2 29,1 3
ULB Unabhängige Liste Berghaupten 6,2 1 0 0
gsamt 100,0 10 100,0 10
Wahlbedeiligung 71,4 % 62,8 %

WappeBearbeite

D Blasonierung vum Wappe isch: „In gspaltenem Schild vorn in Gold e rote Balke, hinte in Silber uf grienem Dreiberg e linksgwendeti Männerbischt mit schwarzer Kappe un rotem Krage.“

Kultur un was es git zum OschaueBearbeite

  • Pfarrkirirch St. Georg
  • S Blos-Orkeschter Berghoupte git s syter 1875.
  • Jergefäscht (im Friejohr, syt 1870)
  • Fasent
  • Marktscheun

Wirtschaft un InfrastrukturBearbeite

Berghoupte isch ä staatlich onerkonnter Erholungsort. Durch d Lag im vordere Kinzigdal wurd au Wii obaut. Sit 2011 stoht vorne on dr B33 d Marktscheune. Do durch isch dr Tourismus in Berghaupde nommol verbessert wore. Mittlerwil isch au schu ä baar mol obaut un gräßer gmocht wore. Berghaupde bildet zomme mit de Ortschafte Biibere, Gängebach, Noodere, Haamerschbach un Zell d Ferielondschaft Mittlerer Schwarzwald Gengebach/Haamerschbachdal.

LiteraturBearbeite

  • Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band VI: Regierungsbezirk Freiburg Kohlhammer, Stuttgart 1982, ISBN 3-17-007174-2. S. 325–326

WeblinkBearbeite

  Commons: Berghaupten – Sammlig vo Multimediadateie

FueßnoteBearbeite

  1. Statistisches Landesamt Baden-Württemberg – Bevölkerung nach Nationalität und Geschlecht am 31. Dezember 2021 (CSV-Datei) (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Bundesamt: Bodenfläche nach Art der tatsächlichen Nutzung - Stichtag 31.12. - regionale Tiefe: Gemeinden, Samt-/Verbandsgemeinden (bis 2011)
  3. Statistisches Landesamt, Ergebnis der Gemeinderatswahlen 2019
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