Offäburg (amtlich: Offenburg) isch ä Grosse Kreisschtadt in Bade-Wirtteberg. S isch d Kreisschtadt un d grescht Schtadt vum Ortenaukreis.

Wappe Ditschlandkart
Wappe vo de Stadt Offäburg
Offenburg
Deutschlandkarte, Position vo de Stadt Offäburg hervorghobe
Koordinate: 48° 28′ N, 7° 56′ O
Basisdate
Dialekt: Alemannisch
Hauptvariante: Nideralemannisch
Regionalvariante: Oberrhialemannisch
Lokalvariante: Ortenau
Bundesland: Bade-Wirttebärg
Regierungsbezirk: Friburg
Krais: Ortenaugrais
Heh: 163 m i. NHN
Flech: 78,4 km²
Iiwohner:

59.967 (31. Dez. 2019)[1]

Bevelkerungsdicht: 765 Iiwohner je km²
Boschtlaitzahle: 77652–77656
Vorwahl: 0781
Kfz-Kennzaiche: OG
Gmeischlissel: 08 3 17 096
Adress vun dr
Stadtverwaltung:
Hauptstraße 90
77652 Offenburg
Webpräsenz: www.offenburg.de
Oberbürgermeister: Marco Steffens (CDU)
Lag vun vo de Stadt Offäburg im Ortenaugrais
Ill (Elsass)Ill (Elsass)FrankreichLandkreis RastattBaden-BadenLandkreis CalwLandkreis EmmendingenLandkreis FreudenstadtRheinau (Baden)Lauf (Baden)SasbachLandkreis RastattLandkreis RottweilSchwarzwald-Baar-KreisAchernAchernAchernAppenweierBad Peterstal-GriesbachBerghauptenBiberach (Baden)DurbachEttenheimFischerbachFriesenheim (Baden)GengenbachGutach (Schwarzwaldbahn)Haslach im KinzigtalHausachHofstetten (Baden)HohbergHornbergKappel-GrafenhausenKappel-GrafenhausenKappelrodeckWillstättKehlKehlKippenheimKippenheimKippenheimLahr/SchwarzwaldLauf (Baden)Lauf (Baden)Lautenbach (Ortenaukreis)MahlbergMahlbergMahlbergMeißenheimMühlenbach (Schwarzwald)Neuried (Baden)NordrachOberharmersbachOberkirch (Baden)Oberkirch (Baden)Oberkirch (Baden)Oberkirch (Baden)OberwolfachOffenburgOhlsbachOppenauOrtenberg (Baden)Ottenhöfen im SchwarzwaldRenchenRenchenRingsheimRingsheimRust (Baden)Rheinau (Baden)Rheinau (Baden)Rheinau (gemeindefreies Gebiet)SasbachSasbachSasbachSasbachwaldenSchuttertalSchutterwaldSchwanauSeebach (Baden)Seelbach (Schutter)Steinach (Ortenaukreis)WillstättWillstättWolfachZell am HarmersbachRheinKarte
Iber des Bild

GeografiiBearbeite

Offäburg isch ugfähr in d Mitti zwische Karlsrueh un Fryburg, nur winige Kilometer eschtli vu Strossburg. D Schtadt isch s "Tor zuem Schwarzwald" on de Myndung vum Kinzigtal in de Rhingrabe.

Nebe d Kernschtadt ghere au no d Ortschafte Bohlsbach, Biel, Elgersschwier, Fessebach, Griese, Rammerschwier, Walterschwier, Wier, Windschläg, Zell-Weierbach un Zunswier zue Offäburg. Die sin in de 1970er-Johr ygmeindet worre.

Dr Bann bstoht us 38,9 % Landwirtschaftsflechi, 28,8 % Wald, 28,3 % Sidlungsflechi un 4 % sunschtiger Flechi.[2]

Nochbergmaine sin Abbewihr, Durbach, Ordeberig, Ohlschbach, Gengebach, Berghaupte, Hohberig, Schudderwald, Kähl un Willstätt.

GschichtBearbeite

D erst urkundlichi Erwähnung vun Offäburg stommt usm Johr 1148. Schu 1240 isch Offäburg Freyi Richsschtadt worre. 1689 isch d Schtadt im Pfälzische Erbfolgekrieg fast vollständig im Boode gliich gmacht worre. Im Johr 1803 het Offäburg sin Status als Freyi Reichsschtadt verlore un isch on Bade gfalle.

IigmaindungeBearbeite

VerwaltungBearbeite

BurgermeischterBearbeite

Richsschultuss
Burgermeischter
Owerburgermeischter

GmeirotBearbeite

Ergebnis vun dr Kommunalwahl vum 26. Mai 2019:[5]

Barteie un Wehlergmeinschafte %
2019
Sitz
2019
%
2014
Sitz
2014
Kommunalwahl 2019
 %
30
20
10
0
27,4 %
24,3 %
15,3 %
14,8 %
8,0 %
6,4 %
3,8 %
Gwinn un Verluscht
im Verglych zue 2014
 %p
   6
   4
   2
   0
  -2
  -4
  -6
  -8
+6,0 %p
−5,7 %p
+3,3 %p
−7,2 %p
−0,3 %p
+3,6 %p
+0,2 %p
Grüne Bündnis 90/Die Grünen 27,4 11 21,4 9
CDU Christlich Demokratische Union Deutschlands 24,3 10 30,0 12
FW Freie Wähler 15,3 6 12,0 5
SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands 14,8 6 22,0 9
FDP Freie Demokratische Partei 8,0 3 8,3 3
AfD Alternative für Deutschland 6,4 3 2,8 1
OGL 3,8 1 3,6 1
gsamt 100,0 40 100,0 40
Wahlbedeiligung 52,7 % 43,9 %

StädtepartnerschafteBearbeite

Kultur un BauwerkBearbeite

  • Museum im Ritterhuus, grindet um 1900
  • Städtische Galeri Offeburg
  • Rothuus (1741)
  • ehmoliger Kinigshof (1714–17, Portal 1756–68)
  • Einhornapothek (1720/1772)
  • Hirschapothek (1698)
  • Salzhaus (1786, klassizistisch)
  • Salme, friejer e Gaschthus, wu 1847 d Forderungen des Volkes in Baden gschriwe wore sin, hit Kulturzentrum
  • Mikwe in dr Glaserstroß (14. oder 16./17. Jh.)
  • Ritterhuus (18. Jh.)
  • Beck’sches Huus (1760)
  • Heilig-Kriz-Kirch (1700)
  • Kapuzinerkloschter mit Kirch (1641 bis 1647, ab 1847 evangelischi Kirch, ab 1873 altkatholischi Kirch)
  • Franziskanerkloschter (no 1689 wider ufbaut)
  • Kirch vum ehmolige Andreasspital (1700, barock)
  • Villa Billet, „Billet’sche Schlösschen“, vor 1800, hit als Standesamt bruucht
  • Evangelische Stadtkirch (1857–1864)
  • Dreifaltigkeitskirch (katholischi Pfarrkirch, 1906 bis 1908)
  • Katholischi St.-Josef-Kirch, Hildboltswiir (1938/39)
  • Katholischi Pfarrkirch St. Fidelis (1960)
  • Evangelische Erleserkirch (1963)
  • Katholischi Heilig-Geischt-Kirch in Albersbösch von 1973)
  • Katholischi St.-Martin-Kirch, Stegermatt (1980)
  • Katholischi Kirch St. Laurentius, Bohlschbach (1666),
  • Katholischi Kirch St. Peter un Paul, Biel (1861/1862, neogotisch)
  • Katholischi Kirch St. Markus, Elgerswiir (1761/1881)
  • Katholischi Kirch St. Nikolaus, Griese (1740, barock)
  • Katholischi Kirch Kirche Herz-Jesu, Rammerswiir (1955)
  • Katholischi Kirch St. Johannes Nepomuk un Quirin, Walterschwiir (1748)
  • Katholischi Kirch St. Johannes der Täufer, Weier (1862/1880)
  • Katholischi Kirch St. Pankratius in Windschläg (1835/1837, neuromanisch)
  • Katholischi Kirch zu den Hl. Philipp und Jakob in Weingarten, Zell-Weierbach (1596/1631)
  • Katholischi Kirch St. Sixtus, Zunswiir (1736/1743, barock)
  • Katholischi Wallfahrtskirch Maria Weh, Zell-Weierbach
  • Evangelischi Chrischtuskirch, Uffhofe (1970)
  • Evangelischi Johannes-Brenz-Kirch, Rammerschwiir (1975)
  • Evangelischi Matthäuskirch, Weier (1980)

WirtschaftBearbeite

Regelmässigi VeranschtaltungeBearbeite

  • Fasent
  • Stadtmarathon (Aafong Mai)
  • Samba Festival jährli im Summer in de Inneschtadt
  • Nordweschtstdtfescht Ende Juli/Onfong Auguscht bim Fidelis
  • Freyheitsfescht om 12. September in de Inneschtadt un im Salme
  • Härbschtmess
  • Wihnochtsmärk

LitBearbeite

LiteraturBearbeite

  • Samuel Dzialoszynski, Martin Ruch: Der Gute Ort. Der jüdische Friedhof in Offenburg. BoD, Norderstedt 2000, ISBN 3-8311-0734-3. (300 Grabsteine werden beschrieben)
  • Klaus Gaßner, Diana Finkele: Der Aufstand der badischen Demokraten. Geschichten aus der Revolution 1848/49. Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 1999, ISBN 3-929366-97-5.
  • Vera Joggerst, Wolfgang Bientzle und Karl Joggerst: Ortsfamilienbuch Windschläg, Ortenaukreis/Baden, mit Bildern aus der Sammlung des Fördervereines Dorfgeschichte Windschläg e.V. (= Badische Ortssippenbücher. 161). Förderverein Dorfgeschichte Windschläg, Offenburg 2014.
  • Otto Kähni: Offenburg und die Ortenau. Verlag Stadt Offenburg, Offenburg 1976
  • Erich Keyser (Hrsg.): Badisches Städtebuch. Band IV 2. Teilband aus „Deutsches Städtebuch. Handbuch städtischer Geschichte“ – Im Auftrage der Arbeitsgemeinschaft der historischen Kommissionen und mit Unterstützung des Deutschen Städtetages, des Deutschen Städtebundes und des Deutschen Gemeindetages, Stuttgart 1959.
  • Kristian-Heinrich Schüssler: WALTERSWEIER 1200 Jahre Ortschronik. Vom Bauern zum Nebenerwerbslandwirt und vom Dorf zum Stadtteil. Herausgeber Ortsverwaltung Offenburg-Waltersweier 1999, ISBN 3-00-004766-2.
  • Max Wingenroth (Bearb.): Die Kunstdenkmäler des Kreises Offenburg (=Die Kunstdenkmäler des Grossherzogtums Baden, 7. Band), J.C.B. Mohr, Tübingen 1908.

WeblinkBearbeite

  Commons: Offenburg – Sammlig vo Multimediadateie

FueßnoteBearbeite

  1. Statistisches Landesamt Baden-Württemberg – Bevölkerung nach Nationalität und Geschlecht am 31. Dezember 2019 (CSV-Datei) (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Bundesamt: Bodenfläche nach Art der tatsächlichen Nutzung - Stichtag 31.12. - regionale Tiefe: Gemeinden, Samt-/Verbandsgemeinden (bis 2011)
  3. 3,0 3,1 3,2 Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz, ISBN 3-17-003263-1, S. 500.
  4. Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz, ISBN 3-17-003263-1, S. 514.
  5. Statistisches Landesamt, Ergebnis der Gemeinderatswahlen 2019
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